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Todesfalle Banter See …
14|07|2010



Das Absaugen von Blaualgen und das Verbringen der Brühe in der Zentralkläranlage soll helfen, den Banter See zu retten - nette Image-Kosmetik!

Wenn ich jetzt schreiben würde, dass ich entsetzt war über das Bild der hilflosen Flußseeschwalbe im Algenteppich des Banter Sees, würde ich sicher das Empfinden vieler ausdrücken.

Bei mir war es aber kein Entsetzen, das ich verspürte, sondern blanke Wut, die sich in mir breit machte.

Die Geschehnisse in der Jadestadt entsetzen mich schon lange nicht mehr. Zum Guten war es in meiner Heimatstadt noch nie bestellt, denn wenn es den Menschen in dieser Stadt wirtschaftlich tatsächlich einmal etwas besser ging, dann regierte der Teufel in unserem Land.

Wer etwas anderes sagt, der hat sich nie vom gesicherten Standpunkt seiner Betrachtung wegbewegt. Er kennt ergo nur eine Seite der Abläufe.

Das kein Aufschrei angesichts einer total unfähigen Stadtregierung durch die etablierten Medien geht – das ist es, was mich entsetzt.

Mit Liebedienerei den Herrschenden gegenüber hat mein Großvater eine solche Berichterstattung einmal bezeichnet. Wenn die Schreiber der eingesessenen Zeitungen ein wenig mehr Unerschrockenheit und ein wenig weniger Ängstlichkeit gegenüber den Bestimmenden an den Tag legten, dann würde sich in Schlicktau mit Sicherheit einiges anders entwickelt haben und aktuell bewegen. Dann würden vor allem die ernsthaften Mahner in der Bevölkerung nicht durchgängig als Miesmacher, Pessimisten und Nörgler bezeichnet werden.

Natürlich gibt es auch die „Berufsmiesmacher mit viel Hohl im Kopf“ – das ist aber nur ein verschwindend kleiner Teil der Einwohnerschaft. Mit denen kann ein funktionierendes Gemeinwesen allemal leben.

In meinem Denken dreht sich doch tatsächlich die Vermutung, dass der Stadtadministrator Menzel in Nacheiferung der US-Administration für Journalisten einen Bannkreis um den Banter See gezogen und unter Androhung von hohen Bußgeldern ein Fotografierverbot erlassen hat. Immer frei nach dem Motto: Was ich nicht will, dass die Bürger es sehen, das darf auch nicht gezeigt werden.

Von den Konzentrations- und Zwangsarbeiterlagern unseliger Zeit war in den Zeitungen des Reiches auch nichts zu sehen.


Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

Dodsfaal Banter See …
 
Wenner ikk nu schrieven wüür, dat mi dat Grääsen ankoamen is, över dat Bild van de hülpslosige Seeschwoalfke in de Messelkuul Banter See, denn wüür ikk säker dat Föölen van een büld Minschen utdrükken.

Bi mi wee dat oaber keen Grääsen, wat ikk spöört hevv – bi mi we dat de blengerige Brast, de sükk in mi breetmook.

Dat, wat in Willemshoaben so ovgeit, dat verfäärt mi all laang nich mehr.
Ton Gooden wee dat in mien Geburtsstaddje noch ni nich bestäelt. Wenner dat de Minschen in d’ Kuntrei verrafftich wertschkupplich moal een bietji bäter gung, denn regeer de Düwel dat Land.
Doran hett sükk dör de Tieden niks ännert.

.Well wat anners vertellt, de hett sien Mors ni ut de Richt dreit un jümmers blods van een waarmen Stool ut in de Welt rutkiest. He hett jümmers blods een Siet van dat Geböören mitkräägen.
Dat keen Upgielen tägen een unfähigen Kommuniregeern dör de etableerden Drukkbloaden geit – dat is dat wat mi grääsen moakt.

Mit Leevdeeneree tägenöver de Särgenslüü hett mien Grootvoader dat vöörtieds moal beteekend.
Wenner de Schrievers bi de insäten Bladdjes een bietji mehr Moot un een bietji minner Angsthaftichkeit tägenöver de Lüü, de dat Heft in hör Hannen hollen, wiesen wüürn – denn har sükk in Schliektau wiers so mennich wat anners in d’ Richt gääven  un mit Säkerheit leep up Stünns ok een büld Geböören de anner Kant an.

Denn wüürn ok de Minschen, de dat Waark mit anner, mit kloare Oogen bekieken un beliekteeken nich stiäl as Miesmoaker, as Pessimisten un Kauelmorsen beteekend.

N’türlich givt dat hier in d’ Kuntrei as annerswons ok Kreaturn, de van hör Boantje Miesmoakers mit veel Stroh in d’ Kopp sünd. De Tall is oaber liekers so minn – de kannst tomeest an een Hand ovtelln. Een Gemeendschkupp, in de allens lieklang löpt, de kann disse Handvull jümmers licht verknusen.
In mien Denken dreit sükk doch verrafftich dat Vermooden, dat de Willemshoabener Verwaltungsboas in Noaifern van de oamerikoansch Buntje föör Zeitungsschriever un Knipser een Bannkring üm dat Banter Woater trukken hett un bi gallerige Stroafen dat doröver schrieven un Biller moaken verboaden hett.

Free noa dat Särgen: Wat ikk nich will, dat een wat sücht, dat dröfft ok nich wiest worden.

Van de Dodes- un Schwangsaarbeitsloagers in een unseligen Tied wee in de Bladdjes in Land ok niks to sehn un to lääsen.
 


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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