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Wir haben unsere Intelligenz verschenkt für den Gott des Kapitalismus
24|12|2011



Filmemacher Morgan Spurlock bewies mit seinem Selbstversuch sich nur von Fast-Food zu ernähren in dem Film "SUPER SIZE ME", das man nicht allem nacheifern muss, was uns aus den USA durch die Medien als Wahrheit verkauft wird.

Wer beschwert sich gerade über [läppische] Einschränkungen des grenzenlosen Wachstums z.B. durch Emissionshandel im internationalen Flugverkehr [von der EU beschlossen]:
USA und China.

Und wer hat die eigentliche kreative kulturelle Kraft in der Welt: Europa.

Wieviel hat Europa heute noch zu sagen? Fast nichts.

Die USA sind pleite, scheuchen aber die europäischen Politiker vor sich her, ihre eigenen Länder arm zu machen für die Rettung des aufgeblasenen Wohlstands der USA. Es ist wirklich nicht zu fassen. Die Amerikaner blähen vor ein paar Jahren ihren privaten Immobilienhandel auf [die gewerbliche Immobilienblase droht noch in der Zukunft zu platzen], schichten damit langfristige Vermögensmittel ihrer Bürger um in kurzfristige Gewinne von Immobilienmaklern und Kreditberatern von USA-Banken. Einfamilienhäuser werden für 0% Eigenbeteiligung an nahezu mittellose Käufer beliehen. Die Hypotheken, die schon bei Entstehung faul sind, werden anschließend in einem dunklen Sack „versteckt“ und als „lukrative“ Geldanlage an deutsche Landesbanken verhökert, die noch stolz sind, endlich mal auf dem internationalen Finanzparkett mitspielen zu dürfen. Es geht doch nichts über die Eitelkeit, übers Parteibuch [statt Sachverstand] in Landesbanken-Aufsichtsräte gelangte Großnasen. Das haben kluge amerikanische Investmenthändler erkannt und genutzt. Auch deutsche Privatbanken machten bei diesem Spiel mit, mindestens indirekt über ihre unbesicherten Einlagen bei der Hypo Real Estate [Ex-Tochter der Bayerischen Vereinsbank, die mit der Bayerischen Hypothekenbank vor Jahrzehnten auf Veranlassung der bayerischen Staatsregierung zwangsfusioniert wurde, um Fehlspekulationen eben wieder dieser als Finanzmagnaten sich aufspielenden Provinzpolitiker auf dem Immobilienmarkt der Ex-DDR nach der „Wende“ zu verdecken].

Die Zwangsfusionierung einer damals grundsoliden Bayerischen Vereinsbank mit einer von bayerischen Politikern ins Seitenaus manövrierten Bayerischen Hypothekenbank hat 1998  der bayerischen CSU-Regierung die Macht in Bayern gerettet [und damit viele Pöstchen und Möglichkeiten der öffentlichen Auftragsvergabe an befreundete Parteimitglieder usw., wie das Spiel da eben so läuft].

Um die Fusion aus Gut und Schlecht [Vereinsbank und Hypo] wegen der immer noch eingebauten Zeitzünder [faule Kreditengagements] aus dem Gefahrenbereich der politischen Zukunft herauszukatapultieren, wurde der Verkauf dieser ehemals lukrativen Banken an eine italienische Privatbank vorbereitet. Diese war damals aber nur bereit, die fusionierte Bank zu übernehmen, wenn vorher die schlimmsten faulen Engagements herausgetrennt würden.

Dies machte man dann durch Gründung der Tochtergesellschaft Hypo Real Estate, einer Tochter der fusionierten bayerischen Bank. Sie war praktisch die erste Bad Bank auf deutschem Boden. Dieser Zombie [eigentlich lebloses, blutleeres Wesen ohne Kraft] entwickelte dann im dank SPD-Regierung [unter Federführung von Jörg Asmussen, heute mächtiger als je zuvor] entfesselten Kapital- und Finanzmarkt nun auch in Europa [hier saß der zweite Fehler der Europäer gegenüber den Amerikanern] in den Jahren 2003 – 2008 erstaunliche Aktivitäten.

Was waren das für erstaunliche Aktivitäten?

Luftschwünge im Nichts auf dem sogenannten „Grauen Finanzmarkt“. Was ist denn das schon wieder? Keiner weiß es wirklich, aber alle, naja, zumindest viele in den Aufsichtsräten der deutschen Landesbanken fanden es toll. Weil es ja so tolle Renditen abwirft. Den Entstehungsgrund dieser Renditen mal näher zu untersuchen, auf die Idee kam keiner. Zumindest keiner von den Verantwortlichen, die Milliarden Euro deutscher Anleger und Steuerzahler verwalteten. Es wurde gehandelt mit Luftkrediten = Kredite ohne irgendwelche Sicherheiten: Wetten auf Verläufe von DAX rauf oder runter bzw. DOW JONES, „Zertifikate“ für solche Wetten, und dan gleich im zig Milliarden-Bereich. Bei Verleihen an einen deutschen Häuslebauer ist man ja vorsichtig – trotz vorhandener Sicherheiten. Aber bei „Verleihen“ von noch viel mehr Geld an dubiose Zertifikataussteller, die man nicht kannte, und vor allem deren „Produkte“, ja diese faulen Eier wurden tatsächlich „Finanzprodukte“ genannte, da verlor man plötzlich alle Vorsicht. Wegen der Renditen. Auch für das eigene Portemonnaie, wenn üppigere Tantiemen ausgeschüttet wurden.

Den weiteren Verlauf kennen wir alle.

Die Blase in den USA mußte irgendwann platzen. Amerikaner, deren Gesicht und Identität wir nicht kennen, weil sie „too big to be known in public“ sind, beschlossen, die Blase mal durch ein „kleines“ Bauernopfer anzupieksen. Die Lehman Brothers Bank wurde, ohne daß sie sich in ihrem Geschäftsgebaren wesentlich von Goldman Sachs, Motgan Stanley usw. unterschied [aber das sind die Banken im Eigentum der eben erwähnten Unbekannten], als Bauernopfer herausgesucht und pleite „gegangen lassen“. Dadurch konnten die anderen Raubritter überleben. Bis heute. Und zwar blendend.

In Deutschlands Chefetagen blickt man offenbar wenig durch in den internationalen Finanzstrukturen. Jedenfalls hatte Herr Ackermann ein paar Milliarden der ihm anvertrauten Deutschen Bank bei diesem Möchtegern-Mitspieler bei den ganz Großen, Hypo Real Estate, geparkt, und auch diverse andere deutsche Privatbanken, aber auch öffentliche Institutionen und Landesbanken. Die bekamen nun plötzlich Muffensausen. Wenn das jetzt alles öffentlich bekannt würde, was da am internationalen Roulette-Tisch gespielt wurde, mit so wenig Kompetenz auf deutscher Seite [manche Amerikaner haben sich damals kaputt gelacht, haben sie in einigen journalistischen Dokumentationen hinterher bekannt gegeben], oh je, wie peinlich könnte das werden!

Also rief Ackermann [Deutsche Bank] Mutti Merkel [Bundesrepublik] an, und „erläuterte“ der Physikerin, was da angeblich jetzt durch die Lehman-Pleite drohte. Frau Merkel erkannte nicht, daß an der anderen Leitung nicht nur ein Mann mit Durchblick saß, sondern auch noch mit ganz eigenen – privaten – Interessen [für seine Bank], und ließ sich bluffen. Eine „systemische Krise“ drohe, hieß es plötzlich. Das Bild eines weltweit und vor allem auch deutschlandweit zusammenbrechenden Geld- und Bankensystems wurde von Herrn Ackermann gekonnt an die virtuelle Wand bei diesem Telefongespräch gemalt.

Eigentlich ging es um einen „relativ“ kleinen Betrag deutscher Einlagen bei der Hypo Real Estate. Die größeren Anteile waren ausländische private unbesicherte Einlagen. Hätte man die HRE einfach konkurs gehen lassen, hätte man mit maximal 40 Milliarden Euro alle deutschen Teilnehmer anschließend „retten“ können, soweit das überhaupt erforderlich gewesen wäre. Und dann z.B. im Tausch für vorübergehende Beteiligungsrechte, wie man es bei der Commerzbank z.B. gemacht hat.

Aber dann wären die ganzen Vorgänge öffentlich geworden. Und es hätte sich die Frage gestellt, warum private Einzelunternehmen, hier Banken, für Fehlspekulationen nicht selbst haften müssen, während Industrieunternehmen wie Daimler Benz etc., oder z.B. die pleite gegangene Baufirma Holzmann keinen staatlichen Schutz erwarten könnten.

Also machte man die große Nummer: Frau Merkel trat mit Mikrofon vor die Fernsehkameras und verkündete kurzerhals – ohne das deutsche Parlament vorher zu fragen - , „daß deutsche Spareinlagen sicher seien“.

Sie waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Aber den Bundesbürgern wurde bewußt Angst eingejagt, damit sie hinterher die Freistellung privater Großanleger durch den Steuerzahler und die Verdeckung des Fehlverhaltens öffentlicher Politiker in Aufsichtsräten von Landesbanken etc. schlucken würden. Es ging allein ums politische Überleben einiger selbst ernannten Finanzjongleure. Es ging nicht um einen Staatsnotstand in Deutschland. Deutschland ist dafür viel zu reich. Noch.

Es klappte ausgezeichnet. Bis heute.

Unter anderem vielleicht, weil Kanzlerin Merkel nebenbei auch gleich noch einen Maulkorb über alle großen deutschen Medienvertreter verhängte, privat im Bundeskanzleramt bei einem vertraulichen Gespräch.

Einzig der tagesspiegel scherte aus und veröffentlichte die Gläubigerlisten, und damit die wahren Profiteure des HRE-Coups, ein Jahr später. Es hatte allerdings keinerlei Folgen, weil kein einziger Politiker oder Journalist die offengelegten Informationen nutzte, um mal kritische Fragen zu stellen. Bis heute. 

Doch diesem Streich folgte bald der nächste:

Amerikanische Banken machten nach einem kurzen kleinen Schock weiter wie zuvor, und auch in Deutschland änderte man nicht viel. Die Grünen schmücken sich damit, daß sie immer mal wieder die Finanztransaktionssteuer „ins Gespräch bringen“, und wenn es um die Abstimmung dann z.B. des Euro -Regenschirms geht, und die weiteren Spekulanten-Schutz-und-Rettungs-Gesetze, dann sind sie ganz mit bei der Regierung. Man muß das Volk mitnehmen bei wichtigen Entscheidungen, heißt es immer nett von staatstragenden Politikern. Die Oppositionsparteien SPD und Grüne haben die Konservativen längst mitgenommen. Sie brauchten sich gar nicht groß anstrengen. Die sind ihnen ehrerbietig von alleine hinterher und ins Messer gelaufen. Und die SPD hat nur noch halb so viel Mitglieder und auch Wählerstimmen. Das macht den aus der zweiten Reihe hervorgetretenen Intelligenz-Glanzlichter Deutschlands, Herrn Gabriel und Frau Nahles, aber überhaupt nichts. Sie sind ja dadurch genau an die Macht gekommen. Klick?

Die Intelligenz der Deutschen sitzt inzwischen in weiten Teilen in Schrebergärten, Hobbyräumen, auf Frührente in Mallorca oder der Türkei. Große Teile deutschen Human-Kapitals, erfahrene Ingenieure, wurden aus kurzfristigen Gewinnmaximierungsinteressen deutscher Telekom- und Deutsche Bahn AG Manager, einfach auf Steuerzahlerkosten in den sogenannten Vorruhestand geschickt. Dadurch konnten „billigere“ Arbeitskräfte eingestellt werden. Mit neuen, kurzfristigen oder leicht kündbaren Arbeitsverträgen. Die Vorruheständler werden hingegen vom Staat bezahlt, und nicht von den neuen „privatisierten“ ehemaligen Staatsunternehmen.

Ach, man könnte so viel schreiben, was da alles so passiert in unserem Land.

Aber keiner schaut hin. Keiner ist wirklich interessiert an den Zusammenhängen. Und sie werden von den etablierten Journalisten auch nicht „mitgenommen“ hin zu den wahren Zusammenhängen, sondern sie werden lediglich auf den Arm genommen. Kollektiv und dauerhaft.

Auf Fähren in den USA wurde die zulässige Gesamtzahl an Passagieren um generell 20% reduziert. Grund: das durchschnittlich angestiegene Lebendgewicht der Passagiere. [Cola und Chips usw. als Vollwerternährung.] Gleichwohl meinen manche in Deutschland immer noch, Amerika sei das große Vorbild. Ich kann es nicht mehr nachvollziehen. Ich habe nichts gegen Amerikaner. Aber das „Geschäftsmodell“ da drüben ist falsch. Es bringt die ganze Welt in den Abgrund. Jetzt sind die USA pleite. D.h. der Staat dort drüben ist pleite. Die Nation nicht. Es gibt genügend Superreiche dort, die die soziale Situation knapp der Hälfte der Amerikaner [inzwischen auf Armutslevel] sofort beheben könnten.

Aber dort drüben ist alles im Denken und Handeln auf Supra-Strukturen ausgelegt, jegliche private Kreativität dient lediglich dem privaten Überleben desjenigen, nicht aber dem großen Ganzen. Und hier in Deutschland und Europa rennen wir dieser fatalen Entwicklung in großen Schritten hinterher.

Nur noch das „Große“ zählt. Jetzt 1,5 Billionen Geldkredite der EZB an Privatbanken. Damit die es für 4% aufwärts weiterverleihen können, und den Gewinn für sich einstreichen. Der Steuerzahler bezahlt diese große Umverteilung von Unten nach Oben auch noch.

Und das soll den Euro retten?

Es traut sich niemand, die Wirtschaftsideologie der letzten 150 Jahre zu überprüfen und neu zu durchdenken. Erst wenn es zum Öko- und Nahrungskollaps kommt, werden wohl einige mal mit dem Vorausdenken beginnen. Die Links-Partei wird als „ideologisch“ beschimpft, weil sie in ihren Reihen ein paar unverbesserlichen Romantikern eine politische Heimat gibt, ohne deren Programme jetzt sofort in die Tagespolitik mitzuübernehmen. Was ist aber mit der großen Ideologie des nie endenden „Wachstums“ auf der Erde? Wirtschaftswachstum forever?

Wer das hinterfragt, gilt sofort als „Wachstumsbremser“, „Bedenkenträger“, „Wohlstandsgefährder“.

Wer gefährdet unseren bisherig erreichten Wohlstand wirklich?

Ich meine, es sind die blinden „immer-weiter-so“ - Strategen. Ich zähle sie jetzt nicht alle einzeln auf. Jeder kann sie selber suchen und entdecken.

Das nächste Jahr 2012 wird vielen schmerzlich die echte Wahrheit nahe bringen.

Trotzdem ein gesegnetes 2012 wünscht allen treuen Lesern des bürgerportals
Heidi Berg


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