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CTW [ehemals JadeWeserPort] nicht förderungswürdig
26|02|2011



Krisen werden vom Gros der PolitikerInnen ebenso negiert, wie Verantwortung.

"I´m dreaming of a white christmas" - o. k. das hat letztes Jahr hingehauen und den noch amtierenden Oberbürgermeister Eberhard Menzel wahrscheinlich so sehr zum Träumen angeregt, dass wir gleich wieder wissen sollten, was er sich denn insgesamt so erträumt.

Aber die Welt ist ja eine ganz andere, eine, die er natürlich nur zu gerne verschweigt. Und trotzdem versprüht er seine Propaganda, damit auch der letzte Einwohner glauben soll, das er nur die reine Wahrheit sagt und sonst gar nichts.

Den Imagefilm von Maersk auf "Youtube" hat er wahrscheinlich nicht genossen, denn dann wüsste auch er, dass die zukünftigen "cradle to cradle"-gefertigten Containerschiffsriesen auch in anderen Häfen, wie z. B. Rotterdam oder Bremerhaven anlegen können, und nicht nur teilbeladen!

Die Schiffe von Maersk werden gebaut, damit der Konzern noch mehr Gewinn machen kann, d. h. durch den eigentlichen Raumgewinn und das Mitführen von noch mehr "Stahlboxen" und die Effizienz des Frachters z. B. in Sachen Brennstoffverbrauch. Dadurch senkt der Konzern die Transportkosten pro Container und glauben Sie ´mal nicht, das Maersk die dann gesunkenen Kosten an die Kunden weitergibt.

Sollte es sein, dass Menzel auf seiner Aussage besteht, das die neuen Maersk-Schiffe extra für Wilhelmshaven gebaut würden, ist das Amnesie mit Vorsatz.

Mit der Forderung nach einer Erweiterung des noch nicht einmal fertigen Containerhafens, reiht sich Eberhard Menzel in die Phalance der Hafenbefürworter gegen jedwede Vernunft ein.

Die Begründung für den Wutausbruch des noch amtierenden Oberbürgermeister Wilhelmshavens, um dann in bekannter Manier zum Rundschlag auszuholen, ist folgende:
Zitat [Europäische Kommission - Mobilität & Transport]: "... Im Rahmen der Revision der Transeuropäischen Verkehrsnetze plant die Kommission eine Unterteilung der Netze in ein umfassendes Gesamtnetz und ein vorrangiges Kernnetz. Fördermittel soll es in Zukunft vorwiegend für diese Kernnetze geben. In einer von der Europäischen Kommission in Auftrag gegebenen Studie wird eine Auswahl an 57 Häfen vorgeschlagen, die in ein zukünftiges Kernnetz aufgenommen werden könnten. Darunter befindet sich kein niedersächsischer Hafen. ... "
[Quelle: Bernd Lange [SPD-Europaabgeordneter aus Niedersachsen] | 10-02-2011]

In Deutschland fliessen die Europäischen Fördergelder in diese drei Projekte:
Zitat: "GERMANY
- Bau der zweiten Moselschleuse Trier [Mosel] [AP - € 2,402,220]
- MIELE [MAP MoS - € 7,998,250]
- Motorway of the Sea Rostock-Gedser [MAP MoS - € 24,494,874]
[Quelle: MEMO/11/101 | Brussels | 21 February 2011]

Laden Sie sich das Projects selected under 2010 call for proposals – Trans-European Transport Network (TEN-T)
einfach einmal herunter, denn dort erfahren Sie noch mehr über die Verteilung der Fördergelder und überprüfen Sie unsere Recherchen und lassen Sie sich dann nicht mehr von irgendeiner Politprominenz "an der Nase herumführen", auch wenn sie noch so laut schreit!

Insgesamt werden 170 Millionen Euro verteilt, von denen kein einziger Cent in Wilhelmshaven ankommt, während die Kommune am "Tiefen Fahrwasser" immer noch Unsummen in ein Fantasieprojekt steckt, Geld, das die Wilhelmshavener für andere Dinge wie Straßen, Schulen, Kindergärten, Kultur, Fäkalieneinleitungslösungen oder generell soziale Einrichtungen, sprich sogenannte "freiwillige Leistungen", dringend benötigen.

Ein wesentlicher Grund dafür, dass der entstehende Containerhafen nicht förderungswürdig ist, besteht darin, dass die Waren nicht für den Binnenmarkt bestimmt sind.

Damit steht auch fest, dass der Containerterminal Wilhelmshaven [CTW - ehemals JadeWeserport] ein sogenannter "Klapphafen wird und die meisten Waren wieder per "Feederverkehr", also per Schiff, weiterverteilt werden.

Sollten in nächster Zeit wieder große Reden im Rat gegen den angeblichen Hafengegner angestimmt werden, so wären diese "Schönredner" gut beraten erst zu recherchieren um nicht, wie so oft in der Vergangenheit, ihre eigenen Fehler bei jemand anderem abzuladen ...
... und das mit dem "rentierlichen Jahrhundertprojekt" dürfte sich damit wohl erledigt haben!

Unsere Alternative:
Beten!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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