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Erfolgreiche Betriebsratswahlen
beim Wachkommando Niedersachsen
19|09|2008



Das von ver.di gelieferte Bild zeigt den den frisch gewählten BR-Vorsitzenden Heinrich Jürgens, der bei der BR-Wahl in Wilhelmshaven und Umgebung die meisten Stimmen bekam.

ver.di und neugewählte Betriebsräte wollen sich mit dem WAKO-Geschäftsführer an einen Tisch setzen / Suche nach sozialverträglichen Lösungen für die gekündigten Wachleute 

Wilhelmshaven/Schortens/Sengwarden/Stade/Hannover/Leer/Bissel/Quakenbrück - Die Betriebsratswahlen der Bewacher in der Firma Wachkommando Niedersachsen GmbH verlaufen erfolgreich und reibungslos. Der Druck unter den Beschäftigten ist groß, da die Bewachungsfirma sämtliche militärischen Wachaufträge sowie ihre über 100 Beschäftigten gekündigt hatte. Die hohe Wahlbeteiligung sei ein gutes Signal, freut sich ver.di-Gewerkschaftssekretär Frank Buscher. Die Wachleute sind in vielen Objekten in Wilhelmshaven, Friesland und in ganz Ostfriesland, im Ammerland bis hin nach Leer verstreut tätig. Die Resonanz bei den Betriebsratswahlen sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die Beschäftigten in dieser schwierigen Situation die Vorteile eines Betriebsrates und die Unterstützung durch ver.di zu schätzen wissen und nutzen wollen.

Die gekündigten Arbeitnehmer gehen davon aus, dass ihr Arbeitsplatz deshalb wegfällt, weil der Geschäftsführer der WAKO-Gruppe, Peter Schmidt, möglicherweise durch Fördergelder der Agentur für Arbeit sowie möglicherweise durch weitere Einsparungen bei Stundenlöhnen, Urlaubstagen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld eine höhere Rendite aus den Bewachungsaufträgen herausholen möchte. Die Wachmänner wollen sich wehren, suchen dabei aber den konstruktiven Dialog mit ihrem Arbeitgeber. „Wir wollen ganz ruhig und sachlich mit unserem Arbeitgeber reden, ob es nicht doch noch irgendeine vernünftige Lösung für eine weitere berufliche Zukunft geben könnte,“ betont ausdrücklich der für den Betriebsrat in Willhelmshaven und Umgebung gewählte Betriebsratsvorsitzende Heinrich Jürgens aus Aurich.
WAKO-Chef Peter Schmidt aus Stade, der als niedersächsischer Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbandes für die Bewachung vor kurzem durch den höchst umstrittenen Tarifabschluss mit der „Gewerkschaft Öffentlicher Dienst“ [GÖD] für Aufsehen sorgte, hatte die Liquidation der Firma Wachkommando Niedersachsen GmbH zum Ende diesen Jahres angekündigt.
 
Die Beschäftigten wollen den Verlust ihrer Arbeitsplätze nicht klaglos hinnehmen und haben sich Unterstützung bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft [ver.di] geholt.
 
Außer in Wilhelmshaven-Umgebung haben, am Donnerstag, den 18. September 2008, weitere Betriebsratswahlen in Bissel bei Großenkneten und Quakenbrück sowie in Leer stattgefunden.

Gewerkschaftssekretär Frank Buscher: „Die Gewerkschaft und die Betriebsräte fordern die WAKO-Geschäftsführung höflich zu einem Gesprächstermin auf, bei dem die Chancen auf Weiterbeschäftigung oder mögliche berufliche Alternativen besprochen werden sollen.“  Wenn wirklich absolut nichts zu machen sei, gelte es zumindest, so gut wie möglich vorzusorgen.
 
Buscher: „Ich hoffe, dass sich die Unternehmensleitung ihrer Verantwortung gegenüber den Beschäftigten bewusst ist. Es wäre ein erfreulicher erster Schritt in die richtige Richtung, wenn Herr Peter Schmidt bereit wäre, zeitnah mit ver.di und den neugewählten Betriebsräten ins Gespräch zu kommen.“ Man müsse dringend gemeinsam beraten, wie man im schlimmsten Fall zu halbwegs sozialverträglichen Lösungen kommen könne.

Die Wachleute wohnen mit ihren Familien unter anderem in Wittmund, in Aurich, in Dinklage, in Vechta, in Wagenfeld, in Ankum, in Nordhorn, in Westerstede, in Weener, in Schortens, in Südbrookmerland, in Leer, in Wilhelmshaven und in weiteren Orten aus der gesamten Region Weser-Ems.

V.i.S.d.P.: Frank Buscher
ver.di-Geschäftsstelle | Rheinstr. 118 | 26382 Wilhelmshaven
Tel.: 04421 - 14 48 15 | Fax: 04421 - 14 48 18 | Mobil: 0175 - 72 47 639

Email: frank.buscher@verdi.de

Links:
17|09|08 Wachmann Abbau
03|04|08 Verdi: Mitgliederbefragung
26|03|08 RNK - Sklaven
04|03|08 Demo Hannover
14|02|08 RNK Streik
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Wilhelmshavener Momente

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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