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Chefärzte des Zentrums für Neuromedizin des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch veröffentlichen Studien in international renommierten Fachzeitschriften



Das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch [NWK] feilt weiter an seinem Renommee.

03-04-2017 – Auch Patienten, die moderne blutverdünnende Präparate einnehmen, können bei einem frühzeitig erkannten Schlaganfall und Hirnblutungen vor größeren gesundheitlichen Schäden bewahrt werden.

Das ist das Ergebnis zweier Fallsammlungen die Prof. Dr. Pawel Kermer, Chefarzt der Neurologie am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch [NWK] und Dr. Yasser Abdalla, Chefarzt der Neurochirurgie und Leiter des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie [NWK] deutschlandweit durchgeführt haben. Die Ergebnisse ihrer Untersuchungen wurden jetzt in zwei international renommierten medizinischen Fachzeitschriften zur Schlaganfallforschung veröffentlicht.
 
Sande. Zahlreiche Menschen leiden unter Vorhofflimmern und erhalten zur Verhinderung von Schlaganfällen sowie anderen Embolien ein modernes Medikament zur Gerinnungshemmung, so genannte NOAKs [Neue orale Antikoagulanzien]. Bisher hatten diese Medikamente den großen Nachteil, dass Patienten im Notfall nur mit großem Risiko oder gar nicht operiert werden konnten, weil die Gefahr von unkontrollierbaren Blutungen groß gewesen ist. Seit kurzem ist ein Medikament auf dem Markt, das zielgerichtet als eine Art Gegengift [Antidot] die Wirkung eines dieser neuen Gerinnungshemmer innerhalb von Minuten aufhebt. Allerdings wurde es bisher selten bei Schlaganfallpatienten eingesetzt.
 
Doch gerade bei akuten neurologischen Notfällen drängt die Zeit. Als sich Prof. Kermer und sein Team in dieser Zwickmühle befanden, wagten sie in Abstimmung mit einem Patienten und dessen Angehörigen eine bis dahin unübliche innovative Behandlung. Sie setzten dieses Gegenmittel ein. Mit Erfolg: Der Patient konnte von Dr. Yasser Abdalla, Chefarzt der Neurochirurgie in Sande, operiert und nach wenigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Inzwischen konnten in Sande Patienten mit frischen Schlaganfällen, die diesen modernen Gerinnungshemmer einnehmen, erfolgreich behandelt werden. Unabhängig davon, ob der Schlaganfall durch eine Hirnblutung oder durch einen Gefäßverschluss ausgelöst wurde. In diesen Fällen konnte auch die Lyse-Therapie eingesetzt werden, mit der, innerhalb eines kleinen Zeitfensters von viereinhalb Stunden nach Auftreten der Krankheit, ein Gefäßverschluss im Gehirn aufgelöst werden kann.

Seine Erfahrungen mit der deutschlandweit bisher größten Fallsammlung der ersten 31 Patienten zum Einsatz des Dabigatran-Antidots [Idarucizumab] bei Schlaganfallpatienten veröffentlichte Prof. Kermer zusammen mit Dr. Abdalla jetzt in der neurologischen Fachzeitschrift "International Journal of Stroke". Weitere Fälle, bei denen Patienten mit Hirnblutungen erfolgreich operativ behandelt wurden, wurden von beiden im Austin Journal of Cerebrovascular Disease & Stroke publiziert.
 
"Es hat sich gezeigt, dass wir mit dieser Behandlung Patienten vor den lebensbedrohlichen Folgen eines Schlaganfalles bewahren oder diese zumindest mindern können. Es kam unter der Operation weder zu Blutungskomplikationen noch hat sich ein neuer Thrombus gebildet. Bewährt sich dieser neue Therapieansatz, bedeutet das, dass auch Patienten, die bestimmte Gerinnungshemmer einnehmen, in Notsituationen schnell behandelt oder operiert werden können", lautet das Resümee der beiden Neuromediziner. Abdalla und Kermer gehen davon aus, dass diese positiven Erfahrungen die Herstellung weiterer Antidots fördert, die in größeren, kontrollierten Studien, an denen Sanderbusch als Studienzentrum teilnehmen wird, erprobt werden.

Quelle: Friesland Kliniken | Sanderbusch



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