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Grüne in Wilhelmshaven und Hannover lehnen LNG-Terminal ab



So ähnlich könnte es aussehen, wenn sich die ewiggleichen Lobbyisten durchsetzen und ein Schiff zur Regasifizierung an einer der Seebrücken im Norden Wilhelmshavens festmacht.

02-06-2020 | Kein Bedarf, kaum Jobs und keine Zukunft

Der Auftrag zum Bau eines LNG-Terminalschiffs für Wilhelmshaven hat bei den Grünen für viel Kopfschütteln gesorgt. Der Vorstand des Kreisverbandes Wilhelmshaven weist darauf hin, dass weder das entsprechende Genehmigungsverfahren für den Standort noch die Umweltverträglichkeitsprüfung abgeschlossen sind. Das Schiff wird möglicherweise nie in Wilhelmshaven in Betrieb genommen werden dürfen.

Im Landtag in Hannover hat die Grüne Fraktion eine Anfrage an die Landesregierung gestellt und Informationen zum aktuellen Genehmigungsstand sowie zu möglichen Schadensersatzansprüchen gegenüber dem Land bei Nicht-Realisation des Projektes eingefordert.
Dazu die energie- und klimaschutzpolitische Sprecherin Imke Byl der Grünen: "Uniper berichtet aktuell stolz von seiner Vertragsunterzeichnung für den Bau des LNG-Terminalschiffs. Doch es gibt große Zweifel, ob das so geplante Flüssiggas-Terminal in Wilhelmshaven überhaupt genehmigungsfähig ist. Auch ist unklar, was mit dem erst im vorigen Jahr entdeckten schutzwürdigen Unterwasserbiotop ist. Die Landesregierung will für den Bau eines LNG-Terminals sogar Steuergeld einsetzen, obwohl das Projekt den Klimazielen nachweislich völlig entgegensteht."
 
Auch der Bedarf für das Schiff ist schwer zu erklären. Bestehende Pipelines werden mehr als ausreichen, um Deutschland bis zum endgültigen Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter mit Erdgas zu versorgen. Flüssiggas aus den USA oder Katar, das unter hohem Energieaufwand verflüssigt und per Schiff angeliefert wird, wird nicht benötigt. Die bereits bestehenden LNG-Terminals in Europa sind meist zu unter 20 Prozent ausgelastet.
Für den Vorstand der Wilhelmshavener Grünen ist auch das große Interesse von Politik und Wirtschaftsverbänden schwer nachvollziehbar: "Uniper hat bislang keine Zahlen genannt, aber es geht hier wahrscheinlich nur um ein paar Dutzend Arbeitsstellen. Wilhelmshaven hat viele mittelständische Unternehmen, die mit weniger Aufwand mehr Arbeitsplätze schaffen könnten."




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