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Anti-LNG Aktivist*innen protestieren nach dem Gespräch mit Olaf Lies vor seinem Büro



Im Umweltministerium Niedersachsen geht es den LNG-Gegner*innen noch viel zu rückwärtsgewandt zu.

06-08-2020 – Heute, Donnerstag, den 6. August 2020, versammeln sich von 11:00 Uhr -12:00 Uhr mehrere Bürger*innen vor dem Büro des Landesumweltministers Olaf Lies in Jever, um gegen seine Unterstützung für den Ausbau von Flüssigerdgas [LNG] in Niedersachsen zu protestieren.

Drei der Organisator*Innen des Protests hatten sich am Vortag zu einem Gespräch über dieses Thema mit Herrn Lies getroffen. Im Gespräch zeigte Lies wenig Verständnis für den Standpunkt der Aktivist*Innen. Er beharrte auf seiner Befürwortung für den Bau des LNG-Terminals in Wilhelmshaven trotz der negativen Auswirkungen auf Mensch, Klima, Umwelt, und die Wirtschaft.

Die Aktivist*innen nehmen diese Entscheidung nicht hin. Deshalb haben sie sich entschlossen weiter zu protestieren, um den Ausbau von LNG Infrastrukturen in Niedersachsen und in ganz Deutschland zu stoppen.

Mit großen Plakaten werden die Aktivist*innen vor dem Büro von Landesumweltminister Olaf Lies stehen. Die Botschaften richten sich direkt an Lies, aber die Aktivist*innen betonten, dass er nur einer unter vielen ist, die den Ausbau von LNG unterstützen.

"LNG-Befürworter findet man überall, von der niedersächsischen SPD und CDU, über Bundesumweltminister Altmaier und anderen Mitgliedern der großen Koalition, bis hin zu maritimen Wirtschaftsverbänden. Die vorgebrachten Argumente sind immer die Gleichen und ignorieren stets, was uns die Wissenschaft schon lange sagt: Wir haben keine Zeit mehr für halbherzige Klimapolitik, bei der Erdgas als Brückentechnologie bezeichnet wird, nur weil es ein wenig klimafreundlicher ist als Kohle. Erdgas ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Wir wollen echte Ambitionen sehen, und das beginnt damit, den Ausbau der LNG Infrastruktur zu stoppen, statt weiter zu fördern", betont Rainer Büscher, einer der Aktivist*innen.
 

Blick nach vorne

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt um den Ausbau der LNG Infrastruktur in Niedersachsen und ganz Deutschland zu stoppen. Niedersachsen will im September ein ambitioniertes Klimagesetz verabschieden. Ein solches Gesetz hat keine Legitimität, wenn es mit der finanziellen und politischen Unterstützung von klimaschädlichem LNG einhergeht.

Auf Bundesebene wird 2021 das aktuell geltende Fracking-Gesetz vom Bundestag auf seine Relevanz geprüft. Dem Gesetz zufolge ist unkonventionelles Fracking aufgrund der damit verbundenen Gefahren [Wasserverschmutzung, Erdbeben, Methanemissionen] in Deutschland verboten, während der Import von anderswo gefracktem LNG akzeptiert wird.

Das neue Fracking-Gesetz darf eine solche Scheinheiligkeit nicht länger zulassen.

"Niedersachsen und Deutschland haben in den nächsten Monaten die Chance, die Weichen für eine LNG-freie Zukunft zu stellen und somit unsere Klimaziele ein wenig näher zu rücken. Lasst diese Möglichkeit nicht verstreichen, denn wir können uns keine Aufschübe mehr leisten", fordert Chiara Arena, eine der Aktivist*innen.

Quelle: Friesland Zero


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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