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Kein Kohlendioxid in den Untergrund
25|09|2009



Bald rauchen auf dem Rüstersieler Groden in Wilhelmshaven 2 Kohlekraftwerke und produzieren pro Jahr allein über 9 Millionen Tonnen CO2.

Landkreis lehnt Erkundung der Salzstöcke grundsätzlich ab 

Friesland/Wangerland/hbu – Der Landkreis Friesland lehnt das Ansinnen des Niedersächsischen Landesbergamtes ab, im Kreisgebiet vorhandene Salzstöcke auf ihre Tauglichkeit für eine CO2-Speicherung zu untersuchen. Die Landesbehörde mit Sitz in Clausthal-Zellerfeld hat vor, eine Studie zu erstellen, welche Salzstöcke im Land Niedersachsen für die Einlagerung von Kohlendioxid geeignet wären, das bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken abgeschieden werden soll [sogenannte CCS-Technik].

Konkret geht es offenbar um den unter Jever, dem Wangerland und Wittmunder Stadtgebiet liegenden Salzstock Berdum-Jever. Der Umweltausschuss des Kreistages gab der Kreisverwaltung volle Unterstützung, die in einer Antwort auf das Ansinnen des Landesbergamtes bereits klar Ablehnung signalisiert hat. Es geht dem Landkreis dabei um grundsätzliche Erwägungen zur Energie- und Klimapolitik, aber auch um Bedenken hinsichtlich der Sicherheit einer solchen Einlagerungstechnik und ihrer Auswirkungen auf andere Wirtschaftszweige wie Tourismus und Erzeugung regenerativer Energien.

Ziel der Energiepolitik sollte es nach Auffassung des Landkreises Friesland sein, regenerative Energien stärker zu nutzen und dadurch die ausgestoßenen CO2-Mengen zu reduzieren. Die CO2-Abscheidung bei Kohlekraftwerken führe aber weder zu rationeller Energieverwendung noch zu einer Einsparung bei Kohlendioxid.

Der energiewirtschaftlichen Nutzung von Salzstöcken stehe die Landkreis grundsätzlich positiv gegenüber, hier gehe es aber um energiepolitisch sinnvolle Dinge wie die Nutzung von Geothermie, Lagerung von Öl und Gas oder Bau von Druckluftspeichern zur Speicherung von regenerativ erzeugter Energie – und eben nicht um eine „einmalige Befüllung mit Ewigkeitsstatus“.

So sei zum Beispiel der Salzstock Berdum-Jever unbedingt für eine mögliche Speichernutzung zu sichern und stehe für eine CO2-Einlagerung nicht zur Verfügung. Nicht abschätzbar sind nach Auffassung des Landkreises zurzeit mögliche Folgen von Leckagen im Betrieb solcher Kavernen und die dauerhafte Sicherheit der Gaseinlagerung im Speichergestein. Auswirkungen auf Schutzgebiete, Trinkwasser, Landschaft und Natur müssten geprüft werden.

Für den Tourismus sei ein „Imageschaden“ zu befürchten, der über eine rein technisch-rationale Betrachtung hinausgehe. Schließlich nennt der Landkreis verfahrensrechtliche Bedenken. Für die Erkundung von potenziellen Lagerstätten, so Dezernent Dr. Martin Dehrendorf, reiche es jedenfalls nicht aus, wenn das Landesbergamt offiziell nach Sole suche, was nach Bergrecht möglich ist. Hier müssten nach Ansicht des Landkreises eher Abfallrecht und Immissionsschutzgesetze herangezogen werden.

„Zusammenfassend“, so Dehrendorf, „lehnt der Landkreis Friesland daher das gewünschte Erkundungsverfahren und CCS-Technik im Landkreis Friesland insgesamt ab.“

Quelle: Jeversches Wochenblatt


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