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Zu wenige Frauen »Nur 37 Prozent der Führungskräfte in den Landesministerien sind weiblich«



Sogar dort, wo Gestze für die Gleichberechtigung verabschiedet werden findet sich erheblicher Nachholbedarf - peinlich!

09-03-2020 | Frauen in Führungspositionen sind in vielen niedersächsischen Ministerien sowie in der Staatskanzlei noch deutlich unterrepräsentiert und das, obwohl 57 Prozent der Mitarbeiter*innen weiblich sind.

Nur 37 Prozent der Führungskräfte sind Frauen. Das ergab eine NDR Abfrage unter den Ministerien und die Auswertung der ressorteigenen Organigramme durch ein vom NDR erstelltes Computerprogramm. Als Führungspositionen wurden dabei Minister*innenämter, Ämter als Staatssekretär*innen sowie Abteilungs- und Referatsleitungen gewertet.

Auf den ersten Blick sehen die 37 Prozent gar nicht so schlecht aus, betrachtet man allerdings die einzelnen Ressorts, werden starke Unterschiede deutlich. Auf den hinteren Plätzen - mit 30 Prozent oder weniger Frauenanteil - liegen das Umweltministerium, das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie das Innenministerium. Alle sind SPD-geführt. "Ich bin mit der Situation noch nicht zufrieden, mit der Entwicklung der letzten sieben Jahre aber sehr wohl", sagt Innenminister Boris Pistorius, SPD, zu den 28 Prozent in seinem Ressort. Er hatte das Innenministerium 2013 von der CDU übernommen. "Wir haben heute dreimal so viele Frauen in den Referatsleitungen. Das ist eine beachtliche Entwicklung, aber die Entwicklung darf hier nicht zu Ende sein", sagt Pistorius.

Aber:

Im Innenministerium ist nur eine von sechs Abteilungsleitungen mit einer Frau besetzt. Schlusslicht beim Frauenanteil ist die Staatskanzlei mit gerade einmal 26 Prozent Frauen in Leitungsfunktionen. Die CDU-geführten Ministerien mit den Ressorts Wirtschaft, Finanzen, Justiz und Landwirtschaft liegen im Mittelfeld mit einem Frauenanteil zwischen 30 und 40 Prozent.
An der Spitze stehen mit knapp 50 Prozent das Kultusministerium und das Wissenschaftsministerium. Im Sozial- und Gleichstellungsministerium sind sogar 53 Prozent der Führungskräfte weiblich. "Hier ist Frauenförderung ganz oben auf der Tagesordnung", sagt Sozialministerin Carola Reimann, SPD.

Bei Neueinstellungen werde darauf geachtet, dass auch Frauen unter den Bewerber*innen seien. "Ich wünsche mir, dass das auch in anderen Ministerien beherzigt wird. Ich appelliere natürlich auch regelmäßig an die Kolleginnen und Kollegen, erst recht, weil wir das ja selbst auch erfassen", sagt die Gleichstellungsministerin. "Die Ergebnisse legen wir allen vor und weisen dann sehr darauf hin, dass da noch Veränderungsbedarf ist." Die Politik habe eine Vorbildfunktion für Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Direktorin des Instituts für Diversitätsforschung an der Universität Göttingen, Prof. Andrea Dorothea Bührmann, bewertet die Ergebnisse als Schritt in die richtige Richtung und doch sieht sie Nachholbedarf: "In den Ministerien werden Gesetze vorbereitet und dabei ist es wichtig, dass unterschiedliche Perspektiven eine Rolle spielen, denn das sind ja nicht nur Gesetze für eine bestimmte Klientel, sondern Gesetze für alle."
Gleichstellung und Diversität seien daher unabdingbar. Es müsse auch noch stärker daran gearbeitet werden, Rollenklischees abzubauen. "Frauen haben es noch immer schwieriger, weil sie ständig gegen das Klischee ankämpfen müssen, sie sind eher emotional als rational, eher friedliebend als entscheidungsstark", sagt Prof. Bührmann.

Und noch ein Punkt sei wichtig:

"Karriere macht man nicht in Teilzeit". Deshalb müssten die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, wie auch die Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen weiter ausgebaut werden. Nur so bekämen Frauen die Chance, Vollzeit eine Führungsposition zu übernehmen.
Quelle: NDR.de


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