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Antwort auf den Offenen Brief des Schulelternrates
der Käthe-Kollwitz Schule
11|06|2009



Das Käthe Kollwitz Gymnasium wird wahrscheinlich zu Gunsten des Mühlenweg Gymnasiums im Rahmen der Umstrukturierung geschlossen.

Ratsentscheidung zukünftiger Standort für ein Gymnasium in Wilhelmshaven

An den
Schulelternrat Käthe Kollwitz Gymnasium Wilhelmshaven
Karin Kleinwächter
Vorsitzende

von:
Wählergemeinschaft BASU
Gruppe im Rat der Stadt Wilhelmshaven BASU/Tholen
10.06.2009

Sehr geehrte Frau Kleinwächter,
wir danken für die Übersendung Ihrer Schreiben vom 08. und 09. Juni 2009.

In der Ratssitzung am 17.06.2009 wird sich die Politik auf den zukünftigen Standort des Gymnasiums entscheiden. Wie diese Entscheidung ausgehen wird, können wir nicht sagen.

Nach der Sitzung des Schulausschusses scheint jedoch der Standort Mühlenweg die nötigen Mehrheiten haben.

Auch wir haben lange über die Vor- und Nachteile der Standorte diskutiert und dabei zuerst einmal die Herstellungs- und Folgekosten nicht betrachtet. Wir möchten Ihnen kurz einige unserer Überlegungen zur diesem Thema darstellen.

Würde man die Folgen einer Entscheidung auf andere Projekte, eventuelle Nachnutzungen, oder Leerstände auf Dauer nicht berücksichtigen, hätte der Standort an der tom-Brok-Straße ganz sicher einige Vorteile.

Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, stellt man aber schnell fest, dass es sich dabei nicht nur um die Entscheidung für den besten Standort eines zukünftigen Gymnasiums handelt.

Zu bewerten sind auch die städtebaulichen Aspekte, Planungen im Umfeld der Standorte, Nachnutzungsmöglichkeiten, und ganz sicher am Ende auch die Herstellung- und Folgekosten.

Städtebaulich betrachtet ist an beiden Standorten ein dauerhafter Leerstand ganz sicher nicht in unserem Interesse. Für uns steht dabei fest, dass die Gebäude am Standort Mühlenweg keiner Nachnutzung zugeführt werden können, und damit zu einer Bauruine verfallen werden. Für das Gebäude an der tom-Brok-Straße sind die Chancen für eine Nachnutzung besser gegeben. – Natürlich wissen wir um die Probleme Wilhelmshavens, und die fast aussichtslose Situation auf der Suche nach Nutzern leer stehender Gebäude.

An das Gymnasium an der Tom-Brook-Straße grenzen die Gebäude der Berufsbildenden Schulen. Für diese wird seit einiger Zeit über eine Erweiterung nachgedacht. Eine Erweiterungsmöglichkeit könnte die Nutzung des Gymnasiums sein.

Auch die Auslastung der IGS, doppelt so viele Anmeldungen wie Plätze, könnte zu Erweiterungsplänen führen. Zudem muss das Gebäude der IGS dringend renoviert werden.

In beiden Fällen könnte das Gymnasium an der tom-Brok-Straße eine Erweiterungs- oder Übergangslösung sein.

Natürlich haben wir für beide Standorte auch darüber nachgedacht, in wie weit man die reinen Flächen nach Abriss der Gebäude nutzen könnte. Auch dabei dürften die Probleme am Mühlenweg eindeutig überwiegen. Schon der Denkmalschutz würde am Mühlenweg zu unüberwindlichen Problemen führen.

Ihren Angaben zu den veranschlagten Kosten, für den Mühlenweg 15,6 Mio. € und für die Tom-Brook-Straße 13,9 Mio. € greifen Sie zu kurz. Neben den reinen Herstellungskosten kommen z.B. auch Fördermöglichkeiten, Kosten für den späteren Betrieb und die Unterhaltung des Gymnasiums und zukünftige Kosten für aufgegebenen Standort zum Tragen. Hierzu liegen bisher keine präzisen Zahlen vor. Nach unseren Ermittlungen ergibt sich aber auch hier ein kleines Plus für den Standort Mühlenweg, welches die Kostendifferenz der beiden Varianten ausgleichen würde.

Am Ende sind wir in der letzten Woche zu dem Ergebnis gekommen, dass wir uns für den Standort Mühlenweg entscheiden werden. Da es in unserer Gruppe [BASU/Tholen] keine Fraktionszwänge gibt, könnten zusätzliche Erkenntnisse und Überlegungen noch zu Umorientierung eines- oder mehrerer Mitglieder führen.

Diesen Hinweis geben wir Ihnen, da in unseren Köpfen schon vor längerer Zeit die Idee zu einem zweiten, eigenständigen Standort für eine IGS in Wilhelmshaven aufgekommen ist.

Diese könnte, aber das sind ganz vage Überlegungen, auch am Mühlenweg entstehen und damit die Überlegungen für den neuen Gymnasiumsstandort auf eine ganz andere Basis stellen.

Leider hält sich das Land Niedersachsen, hier werden einige neue IGSen geplant, mit Informationen über die grundsätzlichen Möglichkeiten und eventuellen Fördermöglichkeiten sehr zurück. Und ohne Fakten nennen zu können, dürften so kurzfristig keine Mehrheiten im Rat mit auf diesen Zug aufspringen. Ob sich daran bis zum 17.06. noch etwas ändert, ist wohl eher nicht anzunehmen.


Aus den Gesprächen der letzten Tage haben wir zudem entnehmen können, dass wir mit unseren 3 Stimmen die abschließende Entscheidung nicht beeinflussen werden.

Sollten Sie kurzfristig zusätzliche Informationen haben, stellen Sie uns diese bitte gern zur Verfügung.

Trotz der für Sie sicherlich nicht befriedigenden Antwort danken wir Ihnen und ihren Kollegen im Schulelternrat für ihre Arbeit zum Wohle der Schülerinnen und Schüler dieser Stadt und hoffen, dass Sie ihre Arbeit auch nach einer Entscheidung des Rates weiter so engagiert fortsetzen werden.

Mit freundlichen Grüßen,


Joachim Tjaden
Fraktionsvorsitzender BASU-Wilhelmshaven
Gruppensprecher BASU / Tholen

Antwort auf die Frage:
11|06|09 Kosten Gymnasium


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