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Leserbrief: Zusammenlegung der öffentlichen Gymnasien
KKG und GAM – Entscheidung des Schulausschusses
16|06|2009



Bei der Zusammenlegung der Gymnasien wird ein Standort geschlossen werden müssen.

Dass das Demokratieverständnis unseren Volkvertreter bereits vor vielen Jahren verloren gegangen zu sein scheint und dies im Besonderen für die gewählten Vertreter in WHV zu gelten hat, verwundert nicht. Erlebt man diese Vertreter aber mal live, dann tun sich jedoch Abgründe auf, die sich als Mangel an Kompetenz und Wahrheitstreue auf der einen Seite und Ignoranz des Souveräns, des Wählers, auf der anderen Seite darstellen.   

In der öffentlichen Schulausschusssitzung am 04.06.2009 ging es unter anderem um ein Votum zum Standort des künftigen einzigen Gymnasiums in Wilhelmshaven. Dass eine Beratung im eigentlichen Sinne nicht stattfand, war uns von Anfang an bekannt. Schließlich hatten sich ja alle Vertreter auf den verschiedenen Ebenen bereits in der Standortfrage abgesprochen und festgelegt. Was aber an Schein-Argumentationen zum Standort vorgetragen wurde, hat doch eher den Eindruck eine Provinzposse hinterlassen und man könnte sich genüsslich amüsieren, wenn es nicht um eine so wichtige Entscheidung ginge, die viele Generationen von Wilhelmshavener Kindern und Jugendlichen betreffen würde.

In der Sache gibt es nur ein Argument, das für den Standort GAM spricht. Die Stadt hat kein Nachnutzungskonzept für die denkmalgeschützten Gebäude des GAM und hat auch keines in Auftrag gegeben. Dafür hat sie lieber Geld für einen Architektenwettbewerb ausgegeben, der im Ergebnis sowohl am GAM als auch am KKG ein Gymnasium möglich macht. Das Geld hätten wir sparen können, schließlich stand das Ergebnis ja bereits fest.

Es ist das Ergebnis einer Romantisiererei  ehemaliger Humboldt- und Max-Planck-Schüler, wie Herr von Teichmann, die heute als politische Vertreter im Stadtrat sitzen, und von sich selbst behaupten, dass aus ihnen ja wohl etwas geworden sei, der Standort also für sich dadurch seine Qualität nachgewiesen hätte. Aus Herrn von Teichmann ist sicherlich etwas geworden, nämlich ein moderner Till Eulenspiegel. Er hat eine Lösung parat für eines der großen Probleme der Räume am GAM. Von allen Vertretern werden die Unterrichtsräume als wenig tageslichtdurchflutet und daher dauerneonbeleuchtet beschrieben. Herr von Teichmann hat aber eine eulenspiegelsche Lösung parat. „Mit der intelligenten Anbringung diverser Spiegel könne man sicher mehr Licht in die Gebäude bringen.“ In Schilda nahm man Mausefallen zum Lichtsammeln für das fensterlose Rathaus. Auf der gleichen Ebene bewegen wir uns hier.

Über den Zusammenhang von Kunstlicht und Erkrankungen empfehle ich:
www.wahrheitssuche.org/kunstlicht.html

Im Gegensatz dazu machen andere Aussagen eher wütend. Auf die Nachfrage, ob denn die Elternschaft und die Lehrer zur Standortfrage gehört worden sind, wird dreist gelogen. Weder Eltern noch Lehrer der betroffenen Gymnasien wurden zu einem Meinungsbild befragt, was aus Sicht unserer Volksvertreter - oder sollten wir hier lieber von Selbstvertretern sprechen - auch gar nicht gewünscht wird. Dem Aspekt der Schulwegverlängerung für die meisten Wilhelmshavener SchülerInnen  wurde mit einer ausgetüftelten geometrischen Positionsänderung das GAM in das Zentrum der Stadt verlegt. Hier wäre selbst Archimedes von einer solchen Mathematik überrascht.

So sehen wir also, dass man sich im Schulausschuss richtig qualifiziert mit Sachargumenten auseinandergesetzt hat, so dass die Standortentscheidung für das GAM uns allen objektiv begründet erscheinen muss.

Zum Abschluss dieser wundersamen Sitzung wird der Öffentlichkeit von Herrn von Teichmann genussvoll mitgeteilt, dass man sie an der Diskussion hätte beteiligen können, wenn man darüber zu Beginn abgestimmt hätte, hat man aber nicht. Hier zeigt der Herr von Teichmann noch mal ganz deutlich, wer hier die Macht und wer die Ohnmacht haben soll. Doch hier wird er sich täuschen. Man kann vielleicht in einem Fußballspiel in der ersten Halbzeit in Rückstand geraten, aber das ist noch lange nicht das Ende des Spiels, denn wir sind das Volk, wir sind der Souverän, der denen, die ihres Amtes nicht würdig sind, zeigen werden, wo die Zukunft für sie liegen wird.

Stoppen wir also den Unfug dieser Stadtvertreter, die unsere Kinder in eine Schule schicken wollen, die sie krank machen wird.

Edgar Fischer | 26316 Varel
Renate Blum
| Wilhelmshaven
Klaus Göldner
| Wilhelmshaven
Karin Bornemann
| Wilhelmshaven
Dorothee Jüttner
| Wilhelmshaven
Jürgen Scholz
| Wilhelmshaven

Die Unterzeichner sind alle LehrerIn am KKG.

Links:
11|06|09 Kosten Gymnasium
11|06|09 Standort Gymnasium WHV


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