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Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke führt nicht zu Strompreissenkungen 11|09|2010
WAtomkraftwerke sind abgeschrieben und sollen für die Konzerne auch weiterhin als "Gelddruckmaschinen" fungieren.
vzbv kritisiert, dass Regierung Sicherheitsbedenken nicht ausgeräumt hat
Das Versprechen, in Folge der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken würden die Strompreise spürbar sinken, hält der Verbraucherzentrale Bundesverband [vzbv] für nicht belastbar. Nach Berechnungen des vzbv sind die möglichen Effekte auf den Strompreis marginal und liegen bei rund einem Prozent. Ursache dafür sind die Preisbildungsmechanismen an der Strombörse in Leipzig.
Der vzbv bewertet es außerdem negativ, dass die Laufzeitverlängerung den Wettbewerb bei der Stromproduktion auf Jahrzehnte behindern wird. Anstatt die Oligopole im deutschen Markt aufzubrechen, zementiert die Regelung diese Struktur.
vzbv-Vorstand Gerd Billen kritisiert, die Bundesregierung handele hier nicht im Verbraucherinteresse, zumal sie auch die Sicherheitsbedenken nicht ausräumen konnte: "Stromproduktion ist heute kein großes Kunstwerk mehr. Verbraucher und Gesellschaft müssen dafür keine vermeidbaren gesundheitlichen, ökonomischen und sozialen Risiken eingehen. Warum also die Anwendung einer Technik zementieren, wenn genügend sichere Alternativen zur Verfügung stehen oder in den nächsten Jahren ausgebaut werden können?
Energiepolitik darf nicht von den Erzeugerinteressen dominiert sein. Sie muss vom Bedarf der Energiekunden nach sicherer, sauberer und bezahlbarer Energie und ihren finanziellen Möglichkeiten ausgehen", so Gerd Billen.
Quelle: Verbraucherzentrale
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