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Wilhelmshavener Verwaltung muss sich selbst den
Baustopp für Containerdorf am JWP verordnen.
18|04|2008



Bild vergrössern Da steht sie, die Anweisung der Stadt an die städtische Gesellschaft "workcare", unter Strafandrohung nicht mehr weiterbauen zu dürfen!

Was man nicht alles beim Fotografieren entdeckt. Zufällig war ich am 16. April 2008 so gegen 12:30 Uhr auf dem Weg zum Geniusstrand und fotografierte den Fortgang des Hafenbaus.

Auf dem ehemaligen Campingplatz plant die städtische Gesellschaft "workcare" ein Containerdorf und fing schon einmal an zu bauen, so ganz ohne Baugenehmigung.

Anscheinend hat die Stadt Wilhelmshaven hier wieder einmal ein Geschäft gewittert und wollte eben ´mal Gewinn abgreifen, indem Sie den Bautrupps vom Hafen selbsterrichtete Unterkünfte vermieten wollte.

Unseren Recherchen zu Folge muss man das Grundstück aber erstmal besitzen, bevor man darauf baut.
Die Stadt scheint beides nicht zu haben, weder Besitzurkunde noch Bau- oder Rodungsgenehmigung und muss so ein Wohncontainer-Bauauftrag nicht europaweit ausgeschrieben werden?

Da hat man seiner eigenen Entscheidung wieder vorgegriffen, nach der Maxime:
Ich krieg den Hals nicht voll, also baue ich schon einmal, das Grundstück kaufe ich doch hinterher mit links!

Gerodet hat man auch schon, wahrscheinlich wie vor ein paar Jahren, als man sich auf dem ehemaligen Campingplatz schon einmal die Rodungsgenehmigung entziehen musste, weil Spaziergänger Anzeige erstatteten.


Plausibel scheint das Ganze, aber nur aus Sicht der Käufer, aber muss das Ganze nicht durch den Rat der Stadt Wilhelmshaven?

Schon einmal hat die Stadtwerke-Holding einen solchen Deal geplant und durchgezogen. Auf dem Voslapper Groden Nord kauften die Stadtwerke 2005 ein Grundsrück für etwa 9 Millionen Euro, das dann zum Naturschutzgebiet mutierte und heute brach liegt und zum Einzugsgebiet der Rohrdommel zählt.

Wollten die Stadtwerke hier vor den Toren Wilhelmshavens einen neuen Busbahnhofmit Werkshallen errichten?!

Rausgeschmissenes Geld auf Kosten der Steuerzahler, verursacht durch kommunalpolitischen Dilletantismus unter der Führung von Wolgang Frank und Eberhard Menzel, geplant und gezeichnet am Biertisch, wie damals die "3 Blauen Jungs" aus dem Zweiteler:
"Der Dreckige Sumpf?

Spätestens hier hört auch der Spass auf, wenn man Menschen Versprechungen macht und ihnen erzählt:
"Wenn der Hafen gebaut wird, dann könnt ihr eure Ferienwohnungen an die Arbeiter vermieten!"

Das sollte wohl nichts werden, denn erst wäre "workcare" an der Reihe gewesen und dann erst der gutgläubige, inzwischen auf das Projekt eingeschworene Bürger!


Bild vergrössern Wie gut das eilfertig angelegte Geschäft durchgeplant war,
belegt auch unser kleines Fundstück auf der Hompage von
"workcare"!

Bei: ab 21,49 Euro/Netto/Tag und geschätzten

5000 Arbeitern an der Baustelle ein Bombengeschäft, das jetzt geplatzt ist.

Wie schrieb schon Jürgen Roth in seinem Buch "Der Deutschland Clan":
"Würde Silvio Berlusconi Nachhilfe in Sachen mafiöser Strukturen brauchen, müsste er nach Deutschland kommen.

Wie auch immer - nun muss die Stadt ihren eigenen Bauantrag erstmal überprüfen und schlussendlich muss er genehmigt sein.

Bis dahin werden noch viele Schildbürgerstreiche auf Steuerkosten die Runde machen, sich Gesellschaften gründen, deren einziges Ziel es ist Geschäftsführerposten salonfähig zu machen und es werden sich einige Kommunalpolitiker zusammen mit dem Oberwirtshaftsförderer Oberbürgermeister Eberhard Menzel wieder bis auf die Knochen blamieren.

Wohl bekomms dem Erdenbürger, der immer noch glaubt, dass der Containerhafen zum Wohle einer Gemeinschaft entsteht - der wird nur für eine kleine Lobbyisten-Klicke gefertigt, die sich die Gewinne schon aufgeteilt hat, wie unsere kleine Geschichte wieder einmal bestens belegt!


Die städtische Gesellschaft "workcare" am 08. Oktober 2006, damals noch im Haus der Wirtschaft, dass es so nicht mehr gibt.

Die Gesellschaft "workcare" hat nämlich Peter Cordes als Geschäftsführer [workcare: Aquisition, Kooperation], allen bestens bekannt als ehemaliger Geschäftsführer der Jade Wohnungsbaugesellschaft, als diese noch im städtischen Besitz war.

Wieder einmal am Rat vorbei geschickt eingefädelt, das gibt es so nur in Wilhelmshaven und es wird weitergehen, da sind wir uns schon jetzt sicher.

Links:
Städtische Gesellschaft: www.workcare.de
Stadtwerke Holding

Weitere Schildbürgerstreiche:
Holiday Inn oder nicht
Quermarkenfeuer_1


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