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Schildbürgerstreich bei Bahnanbindung-JWP
03|04|2009



Ab der sogenannten Ölweiche wird es in Zukunft schwierig und teuer für den Steuerzahler, der die Planungsfehler wieder einmal bezahlen muß.

Wilhelmshaven bekommt den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke vom Hauptbahnhof in Wilhelmshaven bis Oldenburg. Auch wird die gesamte Strecke elektrifiziert.

In zwei weiteren Verfahren wird die Bahnumgehung Sande, und die Aufrüstung des Industriestammgleises von Accum Richtung Wilhelmshaven JadeWeserPort und Kohlehalden durchgeführt. Auch hier wird die Strecke elektrifiziert. Bei Accum wird zudem ein mehrgleisiger Bahnhof eingerichtet.
 
Diese beiden letzteren Planungen reichen aber weder bis in den JadeWeserPort, noch bis zu den Kohlehalden, sondern nur bis zur Abschlussstelle Ölweiche. Ab hier ist die Bahn nicht mehr zuständig und kümmert sich auch nicht darum.

Der Gleisabschnitt von den Kohlehalden auf dem Rüstersieler Groden, von hier aus sollen bis zu 18 Kohlezüge pro Tag abgehen, ist nicht elektrifiziert und es laufen hier auch keine diesbezüglichen Planungen.

Die „Schildbürger“ im Planungsstab der JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft planen von ihrem Jahrhundertprojekt JWP den Bau eines Anschlussgleises bis zur Anschlussstelle Ölweiche, aber ohne Elektrifizierung.   

Jeder Grundschüler wird schon mit dem Grundbausatz einer Modelleisenbahn ganz schnell feststellen können, dass diese Planung gar nicht funktioniert. Anders aber die Chefplaner auf den Grodenflächen in Wilhelmshaven.

So wird die Bahn die endlos langen Kohle- und Containerzüge [600-700 m Länge] von Accum bis zur Ölweiche mit der E-Lok schieben müssen, damit diese Wagons dann an der Ölweiche von Dieselloks übernommen werden können. Ebenso verhält es sich in der anderen Richtung. Hier schieben Dieselloks die Wagonschlangen bis zur Ölweiche, damit die Bahn dort dann eine E-Lok davor koppeln kann.

Aber selbst bei diesem umständlichen Verfahren würden dann, abgesehen von der Unsinnigkeit, weitere Probleme auftauchen. Auf der gesamten Strecke von den Grodenflächen über die Ölweiche bis Accum gibt es nur ein Gleis.

Die Dieselloks werden also für den Rest ihrer Tage im Bereich der Grodenflächen bleiben müssen.
 
Hinzu kommt, dass die Bahn sicher nicht gewillt ist, entsprechend viele zusätzliche Dieselloks und die entsprechenden Lokführer zur Verfügung zu stellen, nur weil die Planer in Wilhelmshaven geschlafen haben, und immer noch fest schlafen. Und die Eurogate als Betreiber des JWP wird die erheblichen Mehrkosten sicher wie gewohnt auch nicht tragen und dem Steuerzahler aufbrummen.

Wer nun das Gute in allen Dingen suchen möchte, kann die Lage in Boomtown Wilhelmshaven aber auch schön reden.

So kann die Bahn einige ihrer überflüssigen Dieselloks für viel Geld an die Hafenbetreiber verkaufen. Und, es entstehen auch noch zusätzliche Arbeitsplätze. Da der Lokführer nicht über 600 m bis zum letzten [vordersten] Wagon sehen kann, wird auf dem Trittbrett des letzten Wagons, wie in alten Zeiten, ein Bahner mit Sprechfunkgerät und Laterne stehen müssen.
 
Vielleicht kaufen sich die verantwortlichen Theoretiker bei JWP und N-Ports aber noch rechtzeitig eine Modelleisenbahn und machen einmal einen Praxistest. Ihre erheblichen Gehälter werden sicher ausreichen, dies aus eigener Tasche zu finanzieren.
 
Nun hätten diese groben Planungsfehler sicher vermieden werden können. Wenn die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest [WSD] in Aurich als Genehmigungsbehörde für den JWP sich tatsächlich mit der Abführbarkeit der Verkehre aus dem JWP beschäftigt hätte, oder aber JWP und Kohlehalden privat finanziert und geplant worden wären.



Joachim Tjaden

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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