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Überfall vor Bank – Haftstrafe für den Täter ...
25|04|2013



Ist die Überarbeitung der Justiz nicht schon genau so überfällig, wie die des Vefassungsschutzes?

... der dem Geldboten einer Imbißbude einen Beutel mit den Tageseinnahmen entriß.

Für zwei Jahre und elf Monate schickte das Schöffengericht den jungen Mann wegen dieser Tat hinter Gitter.

Bei den Lesern sehe ich bejahendes Kopfnicken und im Lande macht sich Zustimmung zu, und Zufriedenheit mit dem Urteil breit. In vielen Köpfen noch mit dem Eindruck einer viel zu milden Strafe verbunden, weil es sich ja um ein Verbrechen handelt, und Verbrechern muß mit aller Härte des Gesetzes begegnet und Einhalt geboten werden. Dem kann man zustimmen, weil es im Ganzen richtig ist.

Wie gesagt, das gesunde Volksempfinden.

Das gesunde Volksempfinden findet nun einmal seinen Niederschlag in den Medien – auch in den Zeitungen unseres Landes. Ich gehe einen Schritt weiter, in dem ich sage, dass das sog. gesunde Volksempfinden größtenteils erst von den bestimmenden Medien geschaffen, und dann in die ihnen oder auch anderen beliebige Form gegossen wird.

Wenn ich nun auf dem Titel einer Zeitung einen Bericht, wie den Eingangs erwähnten, über die Verurteilung eines Unterklassentäters wegen Raubes einer überschaubaren Summe Geldes lese, und etliche Seiten dahinter dann das beschönigende, wie eine Mitleidswelle für den Täter sich darbietende Berichten über die Superstraftat eines prominenten Steuerbetrügers in mehrfacher Millionenhöhe erblicke, dann frage ich mich ernsthaft, ob der dafür zeichnende Journalist noch mit eigenem Gehirn denkt, oder ob er nur noch ein gelenktes Individuum irgendwelcher Interessenverbände ist. Letzteres ist wohl wahrscheinlicher.

Wohlgemerkt – ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn Gesetzesbrecher von den dazu ermächtigten Richtern, und ohne Ansehen des Standes oder der Person, für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen und angemessener Bestrafung zugeführt werden. Nur eben da haken meine schon erwähnten Zweifel an der Denkfähigkeit vieler Zeitungsmenschen ein. Eine Berichterstattung in der beschriebenen Art lässt nämlich jede geistige Fertigkeit vermissen und ermuntert gutbetuchte Angehörige mittlerer und oberer Gesellschaftsschichten immer unbefangener und stetig größere Straftaten, Betrügereien, Verbrechen zu begehen.

„Der Kleine schmort in einer Zelle – der Große schwimmt auf Mitleids Welle.“

Ein wenig modifiziert erlangt das uralte Sagen von:

„Die Großen lässt man – die Kleinen fäßt man“ scheinbar eine Allzeitberechtigung. Ich könnte mir gut die Titelseite dieser oder jener großdeutschen oder Münchener Gazette vorstellen, auf der in Bayernfarben prangt:

„Tut keiner nicht dem Hoeneß weh, denn der schwebt doch in Gottes Näh“.

Und dass Bayern gottnah ist, das hat das Land ja vor nicht langer Zeit erneut in seinem „Papstsein“ bestätigt bekommen.

Ewald Eden

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