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Ausstellungseröffnung Wattenmeerhaus:
Die Geschichte des CO2
18|11|2009



Prof. em. Dr., Dr. hc. mult. Wolfgang E. Krumbein nach seinem Vortrag im Gespräche mit Interessierten und Besuchern der Ausstellungseröffnung.

Die Sorge um die Umwelt ist alt und jeder Atemzug belastet das Klima.

Dieser Satz soll nicht etwa eine Vereinfachung der CO2 Debatte sein, sondern eine Einleitung in die komplizierte Geschichte.

Prof. em. Dr., Dr. hc. mult. Wolfgang E. Krumbein eröffnete seinen Vortrag mit den Worten, das CO2 ein wesentlich komplexeres Thema ist, als wie wir es im "Alltag" wahrnehmen und in Vereinfachungen durch die Medien erklärt bekommen.

Ohne auf die Problematik der Umweltverschmutzung der Kohlekraftwerke direkt einzugehen sagte er dennoch, dass die Menschen schon etwas tun müssen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Seine Betrachtungsweise unterlegte er mit Zitaten berühmter Dichter und Denker, die sich im übrigen wie z. B. Goethe überraschenderweise in erster Linie als Naturwissenschaftler sahen.

Die Erde hat eine Haut und diese hat Krankheiten, eine dieser Krankheiten heißt z. B. Mensch. [Friedrich Nietsche]

Der philosophische Ansatz von Wolfgang E. Krumbein lautet etwas freier formuliert, dass wir CO2 verstehen lernen müssen, und zwar in seiner ganzen Komplexität.

Kohlendioxid bedeutet nicht nur Klimakiller, sondern auch Lebensgrundlage für Mensch und Tier. Wir atmen CO2 und wir verarbeiten es in unserem Körper.

Pflanzen benötigen es für ihr Wachstum und in Holland werden z. B. Gewächshäuser mit CO2 regelrecht "geflutet" und man erzielt so höhere Erträge.

Im Jahresbericht 2008 des Wissenschaftszentrums Umwelt Augsburg [WZU] heißt es:
Zitat: "Man muß beim CO2 beides im Auge behalten - seine Rolle als Lebenselixier und seine Rolle als Trebhausgas. Mit radikalen Vereinfachungen, wie sie in der Beziehung "Klimagift" zum Ausdruck kommen, wird man das CO2-Problem nicht lösen, sondern neue Probleme schaffen."

Die Ausstellung bewertet somit nicht, sondern man soll CO2 selbst "kennenlernen" und erfahren, um sich ein eigenes Bild machen zu können.

Das Kohlekraftwerke nicht gerade umweltfreundlich sind, um es einmal milde auszudrücken, und auch der sprunghafte CO2-Anstieg in diesem Jahrhundert durch die Industriealisierung sind unbestritten. Dieses Wissen erhalten wir beinahe täglich aus den Medien. Entgegen den Publikationen von Umweltorganisationen oder Umweltschützern, die CO2 hauptsächlich als Klimakiller verteufeln und den Menschen als Hauptverursacher nennen "schwankt" die Wissenschaft und auch führende Wissenschaftler rudern teilweise wieder zurück, bezogen auf die Aussagen des IPCC-Protokolls. 

"Die Bewertung des Themas CO2 sei sehr schwierig", so Wolfgang E. Krumbein während eines Gespräches in der Ausstellung nach seinem Vortrag.

Die Ausstellung ist besonders Schulen und Interessierten zu empfehlen, die sich umfasssend mit der Geschichte des CO2 auseinandersetzen wollen. Es werden auch Führungen angeboten und nach Durchlaufen der "Kapitelstationen" können Experimente rund um den Stoff CO2 durchgeführt werden.

Die Ausstellung halten wir für sehr empfehlenswert und sie läuft noch bis zum 11. April 2010.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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Links:
Wattenmeerhaus
www.co2-story.de


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