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Prof. Appel: der Sarrazin von Accum
23|12|2010



Was Sarrazin kann, können wir hier in Boomtown und umzu schon lange!

Was geht in einem emeritierten Professor der Ingenieurskunst, einer der profiliertesten Branchen unseres Landes in der Welt, im Inneren vor, wenn er ein Buch schreibt über „Energie“, welches in den Einzelheiten und auch der Gesamtaussage die absolut rechts-konservativen Atomkonzerne noch rechts und an Radikalität in seinen Aussagen deutlich überholt?

Ist es das „erhabene Gefühl“ des einsam in der Wüste Rufenden, wie ich es bereits in meinem direkten Kommentar zu Wolf-Dietrich Hufenbachs Recherche> zu Prof. Appels Auftritt in der WZ v. 18.12., angedeutet habe? Reicht dies als Erklärung aus, in einer Zeit der großen Bedrohungen unserer Zukunft durch die vom Mensch selbst geschaffenen und im Gebrauch immer noch mehr voran getriebenen technischen Möglichkeiten?

Wir stehen vor der nicht durch auch noch so viel eingesetzte Technik ausschließbaren Melt-downs von Atomkraftwerken auch in unserer Region. Erst vor kurzem ist die Hülle eines Kernkraftwerks in den USA bis auf wenige Zentimeter Edelstahlrest durchgerostet  – unbemerkt von den Beschäftigten des Kernkraftwerks. Ein Schiff, welches 300t Atommüll nach Rußland transportierte, ist auf dem Rückweg, gerade nachdem es die gefährliche Fracht gelöscht hatte, in Seenot geraten. Skandinavische Umweltverbände hatten vor dem Einsatz dieses Schiffes für diese Ladung vor dessen Ungeeignetheit gewarnt, wurden aber durch die entsprechenden Behörden nicht ernst genommen. Wohl zu unrecht, wie sich jetzt herausstellt. Aber wenn kümmert's? Ist doch noch mal gut gegangen!

Dürfen wir uns bei solchen dramatischen Folgen für das gesamte Lebens- und Ökosystem – irreparabel – im Falle eines Atomunfalls wirklich auf „geringe Wahrscheinlichkeiten“ verlassen? Oder versagt an dieser Stelle unsere Sicherheitsarchitektur für die Welt der Technik? Ungewollt oder sogar billigend in Kauf nehmend?

Prof. Appel ist, ähnlich wie der Leserbriefschreiber neulich, von solchen Überlegungen völlig unbeleckt: „Die Welt lacht über die deutsche Klima- und Energiepolitik“. Prof. Appel war gerade in Asien auf Einladung chinesischer Wissenschaftler. Na, die sind ja auch unser Vorbild in Sachen Umwelt, und uns dort sicher meilenweit voraus! Die Menschenrechtslosen Chinesen revoltieren doch bereits selbst trotz drohender Strafen und Schikanen gegen die völlige Zerstörung ihrer Lebensumgebung durch Einleitung hochgiftiger Stoffe in Flüsse und Seen. Die deutschen Behörden warnen ständig vor Spielzeug aus China.

Warum lutschen Sie mit solch einem manchmal bereits aus der Verpackung bestialisch stinkendem Zeug ihren Enkelkindern mal was vor, Prof. Dr. Appel?

Wenn Prof. Appel meinen Kommentar hier lesen würde, würde er sicher denken, was für eine Zeitverschwenderin, diese Frau Berg, die ist doch bestimmt auch gegen Lokomotiven und die Erfindung der Waschmaschine! Jeder, der vor tödlichen Gefahren der Energiegewinnung durch Herumpfuschen in der physikalischen Grundordnung der Atome warnt, ist in der Meinungswelt dieser fortschrittsfortschrittlichen Heilsbringer der Menschheit mit Ingenieurstitel ein Fortschrittsfeind. Gegen alles. Klar!

Lieber Prof. Appel, strengen Sie doch mal Ihren wissenschaftlich geschulten Verstand ein wenig an:
Hier, bei der Thematik von Pro und Contra Kernspaltung geht es nicht um so Pippifax wie „Political Correctness“, wie der chinesisch [journalistisch] geschulte Reporter der WZ, Malte Kirchner, in seinem Artikel über sie geschickt von dem eigentlichen Drama ablenken will. Ob Sie politisch korrekt waren oder nicht, Prof. Appel. interessiert nach einem Unglück wie Tschernobyl auf deutschem Boden niemanden mehr.

Da geht’s nur noch um die Frage:
Wieviele zehntausend Tote, wieviele Verletzte, die innerhalb der nächsten Woche sterben, wieviele radioaktiv Verbrannte, denen demnächst von alleine die Glieder abfallen oder die Organe zerfallen, in schnellerer Halbwertszeit als ihre Kollegenatome im „sicher“ gelagerten Endlager in der „Asse“? Ass-trein sozusagen. Porentief, durch alle Ritzen.

Sollte es zu solch einem Unfall auf deutschem Boden kommen, werden die Banken wohl einige Kredite, die mit Grundschulden abgesichert sind, abschreiben müssen. Die tun Ihnen dann wohl eher leid, die armen Banker und Anteilseigner, als die vielen Tausend Toten!

„Die Welt lacht über die deutsche Klima- und Energiepolitik.“

Mir ist leider überhaupt nicht mehr zum Lachen zu Mute. Ich kann nicht einmal über Ihre fein-differenziert vorgetragene, im Wärme ausstrahlenden roten Pullover gut dekorierte Weichspülgesaaber über die Ungefährlichkeit des menschlichen Tuns lachen.

Wenn die Eiszeit doch wirklich so sicher kommt, wie Sie meinen, und der menschliche Beitrag an der Klimaveränderung so völlig unbedeutend ist, wie Sie meinen, und wissenschaftlich [?] zu verbreiten versuchen, dann frage ich Sie: Warum warten wir dann nicht einfach mit dem Autofahren und Regenwaldabholzen, um Autobenzin zu gewinnen, und Tier- und Pflanzenarten-Vernichten nicht einfach, bis die nächste Eiszeit da ist? Wenn das erste Mammut die Dorfeinfahrt von Sande blockiert? [Und einen Container vom Waggon stößt?] Oder bis ein Meteorit droht in Mariensiel einzuschlagen?

Lieber Prof. Appel, ich wünsche Ihnen und Ihren Nachkommen noch viele viele strahlende Weihnachten. Und mögen Sie je von unsozialen Sonnenkollektoren und klima-hysterischen Windkraftanlagen verschont bleiben! Sie sagen, durch Ihr Buch „sollen die Menschen weniger manipulierbar werden“. Warum schicken Sie nicht ein Exemplar an die baden-württembergische Landesregierung und alle Bundestagsabgeordneten, die Termine mit Lobbyisten haben? Die können bestimmt noch von Ihnen lernen!

Ein frohes Weihnachtsfest
Heidi Berg


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Kommentare

Anonym
Es gibt Wesen, wie dieser Professor, die den Geruch von Schwefel lieben.



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