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Millionen Patienten-Datensätze schlecht geschützt



… von wegen sicher Herr Spahn!

10-02-2020 | Bundesweit sind Millionen digitale Krankenakten akut von Ausspähung bedroht.

Nach Angaben der Computerzeitschrift "c´t" haben zehntausende Arztpraxen in Deutschland ihre Computer schlecht gesichert. Legt man eine durchschnittliche Patientenzahl von 850 pro Arzt und Quartal zugrunde [Quelle: Kassenärztliche Vereinigung], sind derzeit mindestens 8,5 Millionen Patientenakten in Gefahr.

Für Hacker sei es oft ohne großen Aufwand möglich, Patientendaten über das Internet herunterzuladen. "Persönliche Daten sind wertvoll für Hacker, weil sie die Daten verkaufen können im Darknet", sagt der "c´t"-Fachredakteur für Datensicherheit  Ronald Eickenberg. Bis zu 2000 Euro pro Krankenakte gelten als marktüblicher Preis. "Es sind ja nicht nur Adressen und Geburtsdaten, sondern auch konkrete Informationen über den Krankheitsverlauf einzelner Personen. Damit kann man Personen auch erpressen."

Mit einem automatisierten Angriff sei es kinderleicht, in die IT-Systeme vieler Praxen einzudringen, so Eickenberg. Mitunter dauere es nur wenige Minuten, da in Arztpraxen oftmals einfach zu erratende Passwörter verwendet würden, wie zum Beispiel "Praxis123" oder "Kennwort1". Weil Arztpraxen mit sensiblen Daten zu tun haben, müssen ihre Computersysteme eigentlich besonders gut geschützt sein. Viele Ärzte machen sich darüber aber zu wenig Gedanken oder vertrauen auf die Expertise externer IT-Dienstleister. "Ärzte sollen behandeln, das sind keine IT-Spezialisten. Sie sind also völlig angewiesen auf die Firmen, die diese EDV-Systeme betreuen. Und da liegt vieles im Argen", sagt Christian Scholber, der in Hannover als Hausarzt niedergelassen ist.
Einheitliche Richtlinien, wie der Schutz vor Datendiebstahl technisch konkret aussehen muss, gibt es noch nicht. Auch ein entsprechendes Siegel oder Zertifikat, das die Einhaltung von Sicherheitsstandards nachweist, existiert nicht. Das wünscht sich Mark Barjenbruch, Vorsitzender der Vereinigung Niedersächsischer Kassenärzte: "Vergleichen Sie´s mit dem Auto. Wenn ich mein TÜV-Siegel habe, gehe ich als Fahrer und Besitzer des Autos davon aus, dass es den technischen Anforderungen entspricht." Unangemeldete Kontrollen der Datensicherheit in Arztpraxen sieht Barjenbruch aber zum jetzigen Zeitpunkt als verfrüht an.
Quelle: NDR Niedersachsen


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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