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Klonschaf Dolly und der böse Wolf
19|01|2016



Auch in Varel läuft nicht alles rund.

Anderenorts erzählen Bürgermeister von ihren Heldentaten im letzten Jahr, in Varel zeigen die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD wer die wirklich mächtigen Männer in der Stadt sind und laden - klientelgerecht - in repräsentative Räumlichkeiten zum Neujahrsempfang ein.

So lädt die Vareler CDU in das Regentenzimmer des Vareler Waisenstift, ein unter Denkmalschutz stehendes Waisenhaus aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Vareler SPD hingegen zieht es, in das sonst eher von Schweißgeruch und Bockwurst mit Kartoffelsalat geprägte Vereinsheim des TUS Obenstrohe, in das gar nicht so heimliche am Stadtrand gelegene Machtzentrum der Vareler SPD.

Dort zu Gast war der ewige Olaf Lies. Olaf Lies ist überall. Jeder Neujahrsempfang der Region erfreut sich über seinen prominenten Gast. Dabei soll doch der niedersächsische Wirtschaftsminister gleichzeitig in Hannover unter anderem als Aufsichtsratsmitglied die VW-Krise lösen, deutsche Wirtschaftsdelegationen in den Iran führen und zu Hause in Tichelboe die Esel füttern. Auf seiner Homepage gibt er an, vor allem Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Da er aber bei jedem dieser Anlässe sein immer gleichsympathisches Bambi-Lächeln zur Schau trägt, kann es sich bei ihm nur um die mehrfache Inkarnation des Klonschaafs Dolly handeln. Ein normaler Mensch könnte dieses Pensum niemals bewältigen.
 
Schürt man dagegen in der niedersächsischen CDU sonst gerne die Angst vorm bösen Wolf - es könnte sich ja der eine oder andere verängstigte Wähler beim nächsten Mal mit seinem Kreuz auf die Liste der CDU verirren - ist man in Varel progressiv. Man stellt nicht nur den amtierenden SPD Bürgermeister als eigenen Kandidaten auf, nein man lädt auch den notorischen Abweichler - und damit einen Engels-Nest-Beschmutzer - Wolfgang Bosbach zum Neujahrsempfang ein. Unterhaltung ist beim talkshowerfahrenen Frontmann der Andersdenkenden in der Union - ja auch die gibt es - garantiert. Und so gab es nach deftigen Schenkelklopfern des jovialen Redners aus dem Rheinland nicht endenden Beifall. Bei Andersdenkenden in den eigenen Reihen ist das genaue Gegenteil der Fall, aber da sind sich beide ehemalige "Volks"-Parteien ja einig.
 
Damit ist rechtzeitig vor dem politischen Aschermittwoch in Varel das politische [Wahl-]Jahr eröffnet.

Schau'n mer ´mal,  was es noch so mit sich bringt!

Ihr Franz Lange


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