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Kommentar der NORDFROST zur einjährigen Aussetzung des Erbpachtzinses
21|09|2013



Links: Horst Bartels [Geschäftsführer und Alleininhaber Nordfrost] | etwas weiter hinten: Axel Kluth [Ex-Chef JadeWeserPort-Realisierungesgesellschaft] am 14. Juni 2012 während des Richtfestes des Nordfrostgebäudes im Gewerbegebiet des Containerterminals Wilhelmshaven.

Stellungnahme zum aktuellen Beschluss des Aufsichtsrates der JWP Realisierungsgesellschaft

Es ist zwar erfreulich, dass sich die JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG [JWPR] nunmehr kritisch mit dem Erbpachtzins auf den Logistikflächen am Container-Terminal auseinandersetzt, der veröffentlichte Beschluss, die Zahlungen bei Neuansiedlungen für ein Jahr auszusetzen, greift aber bedeutend zu kurz und geht am eigentlichen Problem des JWP komplett vorbei:

Der Hafen hat eine Kapazität von 2,7 Mio. TEU. Nur 26 % davon bzw. 700.000 TEU haben die Betreiber für das erste Jahr garantiert und damit seinerzeit andere Bewerber bei der Vergabe aus dem Feld geschlagen.

Von dieser als Mindestmenge zu betrachtenden Zahl machen die nun offiziell für das erste Betriebsjahr festgestellten 63.414 TEU weniger als 10 % aus.

Hinzu kommt, dass es sich dabei zu über 90 % um Leercontainer handelt.

Somit ist noch nicht einmal 1 % der von den Betreibern garantierten Menge als Ladungscontainer umgeschlagen worden.

Nur Ladungscontainer bieten Beschäftigungspotenzial für am Hafen angesiedelte Betriebe.


Bei dieser Situation sind die Logistikflächen am Container Terminal nichts wert. Der Wert begründet sich ausschließlich aus der Lage in unmittelbarer Nähe zum Hafenbetrieb, der als solcher im JWP nicht zu erkennen ist. Deshalb kann ein Erbpachtzins überhaupt erst erhoben werden, wenn der JWP den Namen Hafen verdient. Wann das der Fall sein wird, steht in den Sternen. Bei den Erfahrungen, die die NORDFROST am JWP gemacht hat, wird es auch mit der Aussetzung der Erbpacht für ein Jahr keinen zweiten Ansiedler geben, es sei denn, er will dort Windmühlen umschlagen.


Außer viel Sand und vielen Leercontainern nur ein einziger jetzt hochsubventionierter Investor.

Die Betreiber des JWP haben ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt und damit den Hafen blockiert. Es gibt von ihnen auch keinerlei konkrete Hinweise darauf, dass sich an der Situation etwas ändern könnte. Hier gilt es für die Landesregierung, die im Betreibervertrag vorgesehenen Möglichkeiten konsequent auszuschöpfen, um Druck aufzubauen. Die heutige Pressemeldung, dass man sich bezüglich der Entschädigungszahlungen für den zu geringen Umschlag mit der Eurogate geeinigt habe [siehe Wirtschaftsteil NWZ], lässt befürchten, dass dies von den handelnden Personen nicht so gesehen wird.

Zuletzt sollte auch die Ablösung der jetzigen Betreiber und die Neuvergabe, z.B. an chinesische Investoren, nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Ein solcher Schritt könnte sehr wahrscheinlich eine zukunftsweisende Wende in Wilhelmshaven herbeiführen.

Quelle: Nordfrost



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