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Bundesverdienstkreuz für Anneli-Sofia Räcker



Anneli-Sofia Räcker bekommt das Bundesverdienstkreuz für ein außerordentlich nachhaltiges Projekt.

04-12-2019 | Zusammenarbeit für Bildung und eine lebenswerte Zukunft

Heute [4. Dezember 2019] wird Anneli-Sofia Räcker in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen. Sie wird für die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Modells partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet.

Anneli-Sofia Räcker gründete im Jahr 2007 die Organisation KETAAKETI. Auf der Grundlage der Leitprinzipien Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Würde und Nachhaltigkeit unterstützt KETAAKETI die Existenzsicherung von Familien und den Schulbesuch von Kindern – derzeit in Nepal, Sierra Leone und Burundi. Dazu initiiert KETAAKETI landeseigene, selbstbestimmte NGOs in ärmsten Ländern, mit denen die Organisation dann partnerschaftlich zusammenarbeitet. Durch eine Kombination aus zinsfreier Mikrofinanzierung, Schul- und Gesundheitsunterstützung werden Bildung und Existenzsicherung von Kindern und Familien unterstützt und stabilisiert.

Räcker, von Beruf Psychotherapeutin und Coach, entwickelte ein besonderes Modell minimaler Anschubunterstützung, das als selbstlaufendes System – ohne weiteres Zutun aus Deutschland, sondern durch Weitergabe vor Ort – immer mehr Menschen erreicht. Die Arbeit in den Projekten liegt dabei konsequent ausschließlich in der Hand des jeweiligen Landes – selbstbestimmt und eigeninitiativ. "Die Veränderungen müssen von den Menschen in den jeweiligen Ländern selbst kommen", so Räcker. Zu neuen Abhängigkeiten dürfe die Arbeit in keinem Fall führen.

Für ihren bis heute zwölfjährigen Einsatz und die Entwicklung eines neuen Paradigmas in der Entwicklungszusammenarbeit wird die 67jährige Bremerin nun von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Die Verleihung findet heute [am 4. Dezember 2019] im Schloss Bellevue in Berlin statt. Zu diesem Anlass wird stellvertretend für die Kooperationspartner von KETAAKETI auch Rajesh Regmi in Deutschland sein, Gründer der ersten Partnerorganisation in Nepal.

Quelle: KETAAKETI e. V.
Miteinander für eine lebenswerte Heimat und Zukunft durch Bildung weltweit
KETAAKETI – ein konsequentes Modell partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit
Eine lebenswerte Heimat und Zukunft durch Bildung weltweit – das sind die Ziele von KETAAKETI, einem neuen Modell konsequent partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit. Gegründet und konzipiert im Jahr 2007 durch Anneli-Sofia Räcker, unterstützt KETAAKETI auf der Grundlage globaler Netzwerkbildung die nachhaltige Existenzsicherung von Familien sowie den Schulbesuchvon Kindern in ärmsten Ländern. Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Würde und Nachhaltigkeit sind die konsequent umgesetzten Leitprinzipien des Kooperationsmodells. Auf der Grundlage des Denkmodells "Weltfamilie" und einer Selbstverständlichkeit des Teilens ist das Konzept seit nun schon 12 Jahren nachhaltig erfolgreich.

KETAAKETI initiiert die Gründung landeseigener, selbstbestimmter NGOs in ärmsten Ländern, mit denen die Organisation dann auf Augenhöhe zusammenarbeitet: gemeinsam wird Familien durch eine zinsfreie Mikrofinanzierung eine Existenzgründung ermöglicht – unter der Bedingung und mit der Folge der Sicherung des Schulbesuchs der Kinder. Die erfolgreiche und schnelle Rückzahlung der Mikrofinanzierung ermöglicht deren Weitergabe an die nächste Familie. Ohne weiteres Zutun aus Deutschland bewirkt ein einmaliger, kleiner Anschub, dass Dorf um Dorf und Generation um Generation profitieren. Schul- und Gesundheitsunterstützung in regional unterschiedlichen Formen begleiten das Modell.

Konsequent in der Hand des jeweiligen Landes – selbstbestimmt und eigeninitiativ, kulturspezifisch und im Bewusstsein des eigenen Wertes – werden Bildung und die Chance auf eine selbstbestimmte Existenz unterstützt und nachhaltig stabilisiert. Die Kooperation schafft keinerlei neue Abhängigkeit zwischen Arm und Reich; vielmehr erreicht eine einmalige, kleine Anschubunterstützung ohne weiteres Zutun immer mehr Menschen – ein selbstlaufendes System, das sich ausbreitet. KETAAKETI versteht sich dabei von Anfang an als nachhaltig wirksames Präventionsmodell gegen fortgesetzte Armut, Arbeitsmigration und Kindesmissbrauch.

Die Umsetzung des Modells auf der Basis ausschließlich landeseigenen Einsatzes und landeseigener Arbeitskonzeption stellt einen Paradigmenwechsel in der Entwicklungszusammenarbeit dar, der sich in immer mehr ärmsten Ländern als äußerst erfolgreich erweist:

In ständig wachsender Anzahl werden Schul- und Mikrofinanzierungsprojekte in Nepal, Sierra Leone und Burundi realisiert: aus einem Projekt mit 20 unterstützten Kindern im Jahr 2007 sind im Jahr 2019 über 60 Projekte geworden, über 15.000 Kinder [Schulunterstützung] und circa 1.500 durch Mikrofinanzierung geförderte Familien. Bis 2019 ist die Zahl der neu initiierten Partnerorganisationen von KETAAKETI in drei Ländern auf fünf angewachsen.

100 Prozent aller Spenden gehen – entsprechend des Denkmodells weltweiter Verantwortung und Verbundenheit – an die Partnerprojekte im jeweiligen Land. Das hierdurch gewonnene Vertrauen der Spender*innen zeigt sich an dem sich ständig erweiternden Unterstützungsnetzwerk in Deutschland.

KETAAKETI e.V. c/o A.-S. Räcker, Hollerallee 67, D-28209 Bremen | info@ketaaketi.de | www.ketaaketi.de Bankverbindung: Oldenburgische Landesbank, IBAN: DE46 2802 0050 9606 7277 00 | Danke für Ihre Unterstützung!
 
KETAAKETI wird von vielen treuen Mitgliedern und Spender*innen unterstützt und arbeitet in Deutschland als Kooperationspartner mit zahlreichen Schulen zusammen. Das Interesse der Presse an der Arbeit von KETAAKETI ist sowohl in Deutschland als auch in den Partnerländern groß [Süddeutsche Zeitung, Weser Kurier, Nordwest-Zeitung, GEO Lino u.v.a.].

Die seit 12 Jahren erfolgreiche Organisation wurde für ihr nachhaltiges Modell partnerschaftlicher Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2008 von der UNESCO sowie immer wieder von hochrangigen politischen Vertretern der Partnerländer ausgezeichnet. Die Initiatorin Anneli-Sofia Räcker bekommt heute [am 4. Dezember 2019] für die Entwicklung und Umsetzung des Modells von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.

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