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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
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Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Iran überfällt Europa



Entwickelt sich die "Europa-Politik" zu undurchdringbaren fake-news?

05|02|2019 | USA schützen Russland mit Raketen

So schön können Traditionen sein: Es sind rund zehn Jahre her, dass US-Präsident George W. Bush einen Raketenschild ankündigte, der Europa in erster Linie vor "Terroristen" und "Schurkenstaaten" wie dem Iran und Nordkorea schützen sollte. Präsident Obama nahm diese Pläne zum bedingungslosen Schutz von Europa auf, und die NATO, die berühmte Europa-Schutzorganisation, durfte dann 2007 im südrumänischen Deveselu die Raketen-Abwehr-Basis eröffnen. Im Mai 2016 erfolgte der erste Spatenstich auf dem polnischen Flughafen Słupsk-Redzikowo für die zweite Anti-Raketen-Raketen-Station in Europa. Auch die natürlich auf dem Gebiet des ehemaligen Warschauer Paktes. Der Flughafen hat Tradition: Von hier aus flog die deutsche Luftwaffe im Polenfeldzug Angriffe auf das Land, in dem die Wehrmacht hausen sollte – wie schon seit dem 30-jährigen Krieg keine andere Armee mehr. Und das die deutsche Armee dringend als Sprungbrett nach Russland brauchte.

Tatsächlich könnte man annehmen, dass Bush und seine diversen Nachfolger Recht hatten: Bisher gab es weder aus dem Iran noch aus Nordkorea Raketenangriffe auf Europa. Und weil Russland ja irgendwie auch zu Europa gehört – zumindest wenn man die Ansprüche der EU in geografische Wahrheit umsetzte – wurden auch die Russen vor Überfällen aus dem Iran geschützt. Zwar haben bereits damals Kritiker des US-Raketenschilds behauptet, die Iraner würden keineswegs über so weitreichende Raketen verfügen und die Nordkoreaner hätten nicht das geringste Interesse an einem Raketenüberfall auf Europa, die wollten sich höchstens vor den aggressiven USA schützen. Aber was zählt Theorie, die Fakten zählen! Und tatsächlich gab es bisher keine Raketen-Angriffe der Schurken auf die Guten, obwohl die Antiraketen-Station in Polen immer noch im Bau ist und die in Rumänien erst im Mai 2016 in Betrieb genommen wurde. Da kann man mal sehen, wie wirksam bereits ein Versprechen der USA ist.

Nun haben die Russen schon bei der Planung der Schutz-Raketen an ihnen herumgenörgelt und tun es bis heute immer noch. Sie werfen doch den USA glatt vor, dass die mit dem Bau des tollen Schutz-Schildes gegen die Grundlagen des INF-Vertrages verstießen. Den bilateralen Verträgen zwischen der Sowjetunion und den USA über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit kürzerer und mittlerer Reichweite von 1988. Und in der schrecklichen Logik des Krieges ist es tatsächlich so: Denn wenn sich die eine Seite mit neuen Waffen gegen die andere absichert, also scheinbar unangreifbar macht, dann senkt sie die Hemm-Schwelle für den Start eines neuen Krieges: Wir sind ja nahezu unverwundbar, rufen die USA den Russen hinter dem Raketenschild zu. Und wer das annimmt, der kann einen eigenen Angriff viel eher riskieren. Nun weiß die Welt aus dem Irak, aus Libyen und vielen anderen Kriegen, dass die USA immer nur Kriege führen, wenn man sie unbedingt dazu zwingt. Und weil die Russen offenkundig annehmen, dass die armen Amerikaner in eine solche Zwangslage geraten könnten, haben sie sich zum Ausgleich für den US-Schild ein neues Schwert, pardon, eine neue Rakete angeschafft: Die SSC-8. Die soll länger sein als im INF-Vertrag erlaubt. Deshalb kündigt US-Präsident Trump den Vertrag. Zwar laden die Russen alle Welt ein, die neue Rakete mal nachzumessen, die sei gar nicht so lang. Aber wer will das schon so genau wissen. Es geht um Vertrauen! Und, siehe Raketenangriffe aus Nordkorea und dem Iran: Man kann, man muß den USA nur trauen!

Schon die Logik des Kriegs zu begreifen ist für viele deutsche Politiker ganz, ganz schwierig. Auch reist man nicht mehr so gern, seit die Regierungsflugzeuge so häufig nicht abheben wollen. Ohnehin sollen die Zollstöcke im BAUHAUS knapp geworden sein. Deshalb sagt dann die Kanzlerin ohne lange nachzumessen: "Russland hat den Vertrag verletzt". Und der Außenminister, der bestimmt zwei, drei Minuten länger nachgedacht hat, weiß genau: "Ein Vertrag, dem zwei Vertragsstaaten angehören und der von einer Seite verletzt wird, der ist faktisch außer Kraft gesetzt." Faktisch ist so praktisch: Faktisch hat sich die NATO nach dem Ende des Sozialismus immer näher an Moskau rangerobbt, faktisch haben sich die USA mit den Kriegen im Irak und in Libyen zum Herrscher des arabischen Raums gemacht und komplettieren diese Herrschaft gerade mit einem blutigen Krieg im Jemen, der von Trumps Killern aus Saudi-Arabien exekutiert wird. Klar, für die komplette Pax Americana, für den totalen Frieden unter dem Schirm der USA, fehlen noch ein paar Staaten. Aber, werden sich die Damen und Herren im deutschen Außenministerium sagen: Frieden ist Frieden. Gleich wie blutig.

Doch die USA bekommen deutsche Hilfe bei ihren Schutzbemühungen. Der CDU-Parlamentarier Roderich Kiesewetter und der SPD-Abgeordnete Rolf Mützenich haben tolle Anregungen: Russland soll seine Marschflugkörper vom Typ SSC-8 so weit nach Osten verlegen, dass sie Europa nicht mehr erreichen können. Eine irre Schutzlogik: Die USA sind mit ihren Anti-Raketen-Raketen schon so weit im europäischen Osten wie möglich, da sollten sich die Russen doch in den asiatischen Osten verziehen! Dass die Russen längst eine Kontrolle ihrer SSC-8 angeboten haben: Macht nix, wenn man trotzdem nochmals nachfragt, schindet das Eindruck. Was fehlt, ist ein Angebot an den Iran. Der könnte doch seine Raketen-Abschussrampen nach Rumänien verlegen. Denn seit 2004 ist Rumänien Mitglied der NATO. Und die NATO versteht was von Raketen.

Wer diesen Vorschlag für verrückt hält, der hat die deutsche Außenpolitik nicht verstanden: Mit einem Minimum an Verstand versuchen deren Experten ein Maximum an Wirrnis zu erzielen. Das nennt man Augen-Maas.

Uli Gellermann | rationalgalerie


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