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Mal richtig abschalten
07|09|2009



Die Abschlußkundgebung fand am Brandenburger Tor statt [zur Galerie].

Tausende demonstrieren in Berlin gegen die Atompolitik der Bundesregierung - Größte bundesweite Anti Atom Demonstration seit Jahren.

Am 5. September 2009 versammelten sich mehrere tausend Menschen in Berlin, um gegen die Atompolitik der Bundesregierung zu demonstrieren.

Trotz heftigster Kritik und nicht geklärter Endlagerdebatte würde eine Schwarz-Gelbe Koalition im Falle eines Wahlsiegs den Atomausstieg wieder rückgängig machen. Die Menschen haben Angst vor den unkalkulierbaren Risiken einer nicht beherrschbaren Technologie. Bis heute gibt es kein sicheres atomares Endlager für hoch radioaktiven Müll in Deutschland und die Katastrophen von Asse 2 und Morsleben zeigen die Problematik mehr als deutlich auf.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz schreibt in einer Presseerkärung:
Zitat: "Fritz Pothmer, dessen Vater vor 30 Jahren auf der Abschlusskundgebung des legendären Gorleben-Trecks nach Hannover sprach, redete für die 400 Bäuerinnen und Bauern, die mit nach Berlin getreckt waren. “Es gibt viele Familien wie meine, die schon seit mehr als dreißig Jahre kämpfen. Sie können ihre Häuser, ihre Höfe, ihr Land und ihr Vieh nicht einfach einpacken und mitnehmen, wenn es zum Ernstfall kommt. Und die gewissenlosen Politiker und Lobbyisten kümmert das wenig.”

Die 30 Jahre Auseinandersetzung hätten nicht zur Resignation geführt, sondern die Anti-Atom-Bewegung nur gestärkt. In Anspielung auf den Parteienstreit um die Atomkraft ergänzte Pothmer: “Wir stehen heute hier stellvertretend für zwei Drittel der Bevölkerung, die den Ausstieg wollen. Wie können so genannte Volksvertreter ihren Job so falsch interpretieren?”
Die BI zieht nach dem Wochentreck und der Abschlussveranstaltung in Berlin eine positive Bilanz."

Fritz Pothmer betonte, dass die Anti Atombewegung auch wieder jung geworden ist.

Die Atomindustrie ist bis heute nicht bereit, sich an den Sanierungskosten von Asse oder Morsleben zu beteiligen.

Sie handelt nach der Maxime: Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren.

Fast zwei Drittel der Bevölkerung sprechen sich laut Umfragen inzwischen gegen die Kernenergie aus. Sogar die IG-Metall ist auf der Seite der Atomgegner, auch weil diese Industrie vom Ausbau der erneuerbaren Energien sehr profitiert.

Laut Polizeiangaben folgten 36.000 Menschen dem Aufruf zur Demonstration in Berlin, laut Veranstalter 50.000.

Vom Treffpunkt Berliner Hauptbahnhof zog der Demonstrationszug um ca 15:30 Uhr Richtung Friedrichstadt Palast, bewegte sich zur S-Bahn-Station Friedrichstraße, einem ehemaligen Grenzübergang zu Zeiten der DDR und steuerte dann Unter den Linden zur Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

Der Campact Atomendlagersuche-Konvoi befand sich auch unter den Demonstrierenden und alle bekannten Anti-Atom-Organisationen ebenfalls.


Auch auf der Anti Atomkraft Demonstration: Günther Lotz [Ärzteinitiative Wuilhelmshaven] und Peter Sokolowski [Bundestagskandidat der Grünen und Kreisvorsitzender in Wilhelmshaven]

Unterwegs traf man sogar auf einige Wilhelmshavener.

Die Redner auf der Bühne forderten eine Abkehr von den fossilen Energieträgern, hin zu den erneuerbaren Energien, einer Industrie, die bis jetzt schon 280.000 Arbeitsplätze geschaffen hat und schon heute als Jobmotor der Zukunft gilt.

Der Klimawandel ist bei vielen Menschen immer noch nicht angekommen. Nicht nur laut Sir Nicholas Stern wird er uns teuer zu stehen kommen, einmal abgesehen von den sich anbahnenden Katastrophen durch vermehrte und heftigere Unwetter, Überschwemmungen oder Dürren.

Verhindern läßt sich der Klimawandel nicht mehr, höchstens nur noch eindämmen. Was eine Erwärmung der Erde um über 2°C bewirkt, weiß bis heute niemand. Jedes weitere Grad führt unweigerlich zur Klimakatastrophe.

Verschiedene Szenarien prognostizieren einen Meeresspiegelanstieg von bis zu 7 Metern in den nächsten 3 Jahrzehnten, wenn die Menschheit nicht sofort anfängt zu handeln.

Gegen Abend löste sich die absolut friedliche Demonstranten wieder auf und der größte Teil der Teilnehmer trat die teilweise sehr weite Heimreise an.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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Links:
Galerie Anti Atom Demo Berlin


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