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Seliger denn Nehmen
07|12|2009



Der Stoff aus dem die PolitikerInnen ihre selbstverliebten Aphorismaen stricken, um die nächste Wahl zu gewinnen, könnte nicht treffender formuliert sein.

Vor langer Zeit muß es passiert sein.


Da sagte sich eine Schar guter Christen, die die Nachfolge des Adels angetreten hatten und zu Landbesitz und Gütern gekommen waren durch Handel, Spekulation, Zinseszins und Erbe: "Wir brauchen Leute, die für uns arbeiten." - sei es auf dem Feld, im Haus, in unseren Fabriken zu Land, zu Wasser und unter Tage. Und alldieweil wir klüger sind und auch noch gute Christen, und Geben seliger denn Nehmen ist - das hatte ja auch die Kirche immerzu empfohlen - wurden sie Arbeitgeber.

Das halbdumme bis dumme, unchristlich, kommunistisch, atheistisch und sozialistisch, irgendwie unselig geartete Volk durfte die huldvolle Gabe annehmen und wurde Arbeitnehmer. Der war jetzt auch schon nicht mehr leibeigen, sondern bekam seinen Leib als eigen für den "freien" Markt zurück, als sein Humankapital, mit dem er frei oder vor Hunger auf den Roulette Tisch derer springen durfte, die das große Rad drehen.

Verwirrt glaubte auch er gewinnen zu können und war doch nur ein Chip in dem Spiel, das andere nach ihren Regeln spielten.
 
Wollte das Volk die gütige Gabe der Arbeitgeber nicht bedingungslos annehmen, wurden die Bedingungen so hergerichtet, daß die Lebensumstände fürsorglich zwangen alles anzunehmen was die Herrschaft gab. Notfalls durch Gesetz, das die Bosse per Genosse zu amtlicher Fron erhoben. Da lachte sich der Arbeitgeber eins und der Arbeitnehmer war froh, seine Lebenszeit hin geben zu dürfen, nur um nicht in Trübsal zu Hause bleiben zu müssen.

Verkaufte sich für blöd als Energiesparroboter an eine Industrie, die ihn als Übergangsmodell geringschätzte und ebenso behandelte. Sie hatten sich ihr Perpetuum Mobile erfunden, das sich fortpflanzend ständig selbst erneuert und in Gang hält. Und für so eine kleine staatliche Stand-by-Vergütung kann man sich locker eine große Reserve halten, gut geeignet zugleich als Angstkulisse für Aufmucker.

Die alte Dealer Masche, das Drohen mit Entzug, hatte so ein überzeugendes Mahnmal.

Dann verbraucht man doch gleich viel lieber Tag um Tag seine besten 45 Jahre als Verkäuferin, abgeschlossen in einem Kaufhaus, beleuchtet von kalkigem Kunstlicht - bedauert die armen Hühner in der Legebatterie - oder hustet sich als Bergmann zu Tode.

Ja, sagen manche: "So ist das Leben." - Nee, ist es eigentlich nicht!
 
Der Arbeit"nehmer" ist über Generationen so domestiziert worden, daß er sinnvolle Arbeit nur mit Sold in Verbindung bringen kann - und seien es Bettelgroschen.

Gibt hin dafür Gesundheit, Selbstachtung, Muße, Zeit für Bildung und unbefangene, konkurrenzlose Freundschaft.

Einsam unter Einsamen, kämpfend gegen Kämpfer im Circus Maximus einer vermeintlichen Oberschicht, die ihm nur die Brösel gönnt und hohnvoll noch sich "Geber" nennt ......

Sicher gibt es auch Unternehmer, die sich mit den für sie Arbeitenden als soziale Gemeinschaft begreifen. Aber der Vampirismus großer und kleinster sich Manager dünkender Freibeuter wird größer und größer, ist unersättlich, wandert Leben saugend von Opfer zu Opfer. Hertie, Karstadt, Quelle ... eine endlose Leichenspur, die diese Grusler hinterlassen. Ausgelutschte Unternehmen mit den vielen in Not gestoßenen Familien derer, die das erarbeitet hatten.
 
Auch der Einzelne wird permanent "gemolken" gewissenlose Gier und Geldverschwendung zu befriedigen. Er riestert und verteidigt sein Land am Hindukusch, trägt sein mühsam Geld zu Versicherungen, die damit seinen Aberglauben verwalten und wird von christlichen Parteilügnern ermahnt Atomenergie als Ökoenergie zu sehen. Eine endlose Geschichte der Volksverblödung, täglich neu auf- und weitergeführt.
 
Und der Lohnabhängige merkt nicht, welche korrupten Puffgänger ihn zwingen in Zwangsjacken zu leben, die sie ihm anpassen mit Talkshows, Leitartikeln und ihren Handsprechpuppen der Politik. Selbst gefesselt in Konsensfähigkeit und Fraktionszwang. Ganze Institute sind bemüht mit halben und verdrehten Wahrheiten die zu manövrierende Masse Menschen still zu stellen.

Doch merke: Insti tut nix ! - wenigstens nicht für Dich.
 
Selbst heute, da die Arbeitgeber Menschen, die ihre Arbeitskraft geben, vermehrt und ohne Skrupel aus Arbeitsverhältnissen entfernen, halten sie die Täuschung aufrecht "Geber" zu sein auch, wenn sie uns die Arbeit wegnehmen. 

"Nehmen ist ergiebiger denn Selig."
 
Klingt ja auch so ähnlich wie das, was einmal pro Woche sonntäglich an christliche Ohren tönt und nicht recht ernst genommen wird, weil ja im Himmel Ruhetag ist. Und soll etwa der Alltag den Sonntag vermiesen?

Daß man mit fünf Broten und zwei Fischen mindestens fünftausend Menschen satt kriegen kann, haben die eh nie geglaubt. Schon mal gar nicht diese Lohndumpinggewerkschaften in christlicher Regie, mit ihren gottlosen Tarifen.

Das sind ja auch Vorstellungen, die mit Gewinnsucht und Standesdünkel immer unvereinbar waren. Das paßt nicht in eine gewinnmaximierte Vorstellungswelt.

Teilen wäre ja ein Gewinn für alle.
Das fehlte gerade noch - teilen mit den Nichtsnutzen.
 
Was ist, wenn die Arbeitnehmer ihre Arbeit einmal nicht mehr geben?

Bei einem Streik, jedem Streik, steht das Geber Nehmer Verhältnis auf der Kippe.

Und wenn ein Arbeitnehmer dem Arbeitgeber sich nicht mehr gibt, hat der nichts mehr zu vergeben und auch nichts mehr zu nehmen - außer vielleicht seinen Hut?

Deshalb auch diese klappernde Angst vor einem Streik.
Das ist, als stünde ein Boxer kurz vor dem K.O. immer wieder auf, unbesiegbar.

Streik ist der Horror iro Knechtschaft. Das bringt nicht nur sie zu Fall, sondern es geht der ganzen aufgeblasenen Hüpfburg die Luft aus.
 
Bisschen was solidarisch sein, dann klappt's auch mit dem Leben - für alle.

Dann ist der Tag da, an dem sich diese Gebertypen nur noch zu Talkshows in die Öffentlichkeit trauen.


Hurra, die Tendenz ist da.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

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