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Verdi Auftaktkundgebung in Sande
31|03|2009



Elfriede Mikulka hielt eine flammende Rede für die ErzieherInnen der Kitas und Kindergärten.

250 Anmeldungen verzeichnete die Verdi zur Auftaktkundgebung im alten Bürgerhaus von Sande und es wurde richtig voll.

Sogar Sandes Bürgermeister Josef Wesselmann staunte nicht schlecht und betonte, dass er gerne auch einmal zum Neujahrsempfang so viele Menschen begrüßen würde. In seiner Rede setzte er sich für die Bediensteten im Erziehungswesen ein und unterstrich, wie wichtig der Beruf sei. Er selbst kann die Forderungen der ErzieherInnen verstehen und hob hervor, dass seine Gemeinde schon viel für Verbesserungen tue. Er könne aber mit dem Budget der Gemeinde längst nicht alle Forderungen erfüllen und wünschte den Menschen für ihren Arbeitskampf viel Erfolg.

Elfriede Mikulka, selbst Leiterin einer Kindertagesstätte, dankte dem Bürgermeister für seine einleitenden Worte. In ihrer Rede sprach sie unverblümt über die Missstände im Erziehungswesen. Die Arbeitsintensität habe zugenommen und die Erzieherinnen seien oft überlastet, worunter auch die Gesundheit leide und längst nicht sichergestellt werden kann, dass alle ErzieherInnen das Rentenalter auch gesund erreichen werden.


So voll wie noch nie war es am 30. März 2009 im alten Sander Bürgerhaus.

Es könne nicht angehen, dass Arbeitskräfte für Land und Träger sozialer Einrichtungen zum Nulltarif arbeiten würden und stellte die provozierende Frage in den Saal, ob man sich wehren oder alles weiter so hinnehmen sollte. Die ErzieherInnen seien es, die mit ihrer Arbeit die Basis für eine Gesellschaft schaffen und wenn dort schon gespart würde, kann man sich ausrechnen, was dann passiert.

Qualitätslippenbekenntnisse prägen die politischen Aussagen aber wo Qualität draufsteht muß auch Qualität drin sein. Erziehungsstätten verkommen immer mehr zu "Discountern" auf Kosten einer qualitativ hochwertigen Ausbildung, das Fundament einer gesunden Gesellschaft.

Trotz Rückgang der Kinder und der Verkleinerung der Gruppen werden Arbeitskräfte abgebaut und Gruppen geschlossen. Gerade in kleineren Gruppen können ErzieherInnen den Wünschen nach einer qualitativ hochwertigen Ausbildung erst recht nachkommen.


Für 800 bis 900 Euro arbeiten ErzieherInnen, was den Beruf nicht gerade attraktiv macht und viele zwingt, noch einen zweiten Job auszuüben, um überhaupt über die Runden zu kommen.


Auf Transparenten wurden die Forderungen der ErzeiherInnen mehr als deutlich.

Die Verdi fordert neben einem gerechten Lohn auch eine höhere Einstufung für BerufsanfängerInnen für diese anspruchsvolle Tätigkeit. Elfriede Mikulka betonte, dass überall wo Angestellte stärker organisiert sind, es auch mehr Geld geben würde. Gute Bildung darf nicht mehr zu Lasten der Bediensteten gehen.

Das Tarifgefüge soll heruntergefahren werden: Noch mehr arbeiten für noch weniger Lohn.

Elfriede Mikulka wies darauf hin, dass der neue Tarifvertrag in einem halben Jahr stehen soll und forderte alle Anwesenden dazu auf, sich jetzt erst recht zu engagieren.

Dies war nur die Auftaktkundgebung, aus der auch ein ausgewachsener Arbeitskampf mit allen Konsequenzen werden könne, wenn die Forderungen nicht erfüllt würden.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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