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Atom-Appel aus Accum widerlegt
23|12|2011



Prof. Hans-Günter Appel im Ruhestand, der Energiepabst des lokalen Heimatblattes.

In bereits zahlreichen Leserbriefen im Heimatblatt WZ und eigenen Publikationen behauptet Prof. Hans-Günter Appel, emeritierter Fachhochschulprofessor für Feinmechanik, jetzt im Ruhestand in Accum, daß Atomstrom billiger sei als Energie aus erneuerbaren Energien.

So jüngst in seinem Leserbrief in der WITZ am 25. November 2011: „Die gesetzlich festgelegten Einspeisevergütungen [dies ist reine Planwirtschaft] sind drei- bis zehnmal höher als die für Strom aus Braunkohle. Die Vergütungen sind für 20 Jahre gesetzlich garantiert und erbringen überdurchschnittliche Gewinne. In einem freien Markt hätten die regenerativen Energien wegen der viel zu hohen Kosten keine Chancen.“  Und: „Unsere Stromkosten wären um 25 % geringer [5 Cent/kWh].“

Ja, danke gleichfalls, kann man nur sagen. 50 Jahre Atompolitik war Planwirtschaft. Vollkommen richtig. Die Kosten wurden sozialisiert [nämlich die gesamten Forschungskosten von etwa insgesamt 200 Mrd Euro] und die Kosten für Atommüll, havarierte Atomkraftwerke [Fukushisma bisher mindestens 100 Mrd Euro], leukämiekranke Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken aufwachsen, die Gewinne wurden privatisiert: Siemens, e-on, Vattenfall und wie sie alle heißen. So viele sind es allerdings nicht. Die Vorstands-Tantiemen in diesen Unternehmen sind über Jahrzehnte satt. Mehr als satt. Und die Ausschüttungen an die Aktionäre ebenfalls. Diese Unternehmen sind ohnehin in der Haftung auf ihr Nennkapital beschränkt. Nachschußpflicht bei Havarien gibt es nicht. Was einmal eingesackt ist, das bleibt einem. Und den Erben.

Die Kosten für eine kWh Atomstrom beträgt, rechnet man die sozialistische Verteilung der Kosten auf den Steuerzahler mit ein, nach dem rennomierten Fraunhofer-Institut 2 Euro. 2 Euro/kWh. Strom aus erneuerbaren Energien kostet derzeit ca. ca. 22 ct./kWh. Knapp ein Zehntel.

Herrn Prof. Appel emeritus immer noch zu viel.

Herr Adam Riese und Frau Milchmädchen haben einen unaufklärbaren Konflikt.

Frau Milchmädchen hat aber einen prominenten Sympathisanten ihrer Irrlehre: Günther Oettinger, abgehalfterter Ministerpräsident von Baden-Württemberg [versuchte mit einer „Freisprechung“ von seinem Amtsvorgänger Filbinger, einem Nazi-Marinerichter, der Todesurteile verhängte noch in den letzten Kriegsstunden, am rechten Wählerrand zu fischen: er behauptete, Filbinger hätte zum Widerstand gegen das Nazi-Reich gehört]. Dieser ist die Karriereleiter heraufgefallen, nachdem er in Baden-Württemberg untragbar geworden war: Nun ist er nichts Geringeres als EU-Energiekommissar!

Genauso gestrig wie seine Haltung zu früheren Nazi-Organen ist nun seine anvisierte AKW-Politik auf europäischer Ebene:
Geplant sind etwa 40 NEUE [!!!] AKWs in Europa. In Deutschland natürlich nicht. Zu viele Wutbürger auf der Straße und an der Urne. Aber Frankreich! Und Polen! Polen will gleich ganz neu ins lukrative [für wenige Einzelweltbürger lukrative] Atomgeschäft einsteigen:
Zitat: „Oettinger: 40 neue AKW für Europa
+ 09.12.2011 + In der kommenden Woche wird die Europäische Union ihren "Energiefahrplan 2050" vorstellen.
Der Süddeutschen Zeitung liege bereits jetzt ein Exemplar vor, schreibt das Blatt. Demnach plane die EU-Kommission 40 neue Kernkraftwerke bis 2030. Der deutsche EU-Energieminister Günther Oettinger macht sich dafür offenbar besonders stark, den deutschen Atomausstiegsplänen zum Trotz. Atomenergie sei Lieferant klimafreundlichen Stroms, soll es in dem Papier heißen, welches Oettinger offenbar bereits seinen Kollegen in der Kommission präsentierte.“
[Quelle: 40 neue AKW für Europa | sonnenseite.com | 09-12-2011]

Na bestens. Atomausstieg war gestern. Gewitzt muß man eben sein!

Das Unglück in Tschernobyl hat die UdSSR laut Angaben ihres früheren Präsidenten Michail Gorbatschow etwa 500 Mrd. Euro gekostet. Den russischen Steuerzahler bzw. Genossen Bürger. Nicht den Konzernen von heute. Die Ernteausfälle in ganz Westeuropa, Erkrankungen [u.a. ehemaliger Grünen-Chef Bayerns Daxenberger letztes Jahr gestorben] nicht mitgerechnet.

So gerechnet ist Atomstrom wirklich billig.

Die Kosten für den Klinikaufenthalt für den jüngst eingelieferten Kraftwerkschef von Fukushima1, der auch die Bergungsarbeiten leitete, trägt vermutlich auch nicht die Firma Tepco. Diagnose: Speiseröhrenkrebs.
[Quelle: Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? | sonnenseite.com]

Man muß eben wissen, wie man's macht. Doppelte Buchführung ist dabei ganz wichtig.

Leuchtende Adventsgrüße

Heidi Berg

Links:
http://www.umweltinstitut.org/atom-luegen
Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger?

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