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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Weltbienentag: Maßnahmen zum Schutz der Bienen dringend notwendig



Die Menschheit "bastelt" ständig am eigenen Untergang. Symptomatisch dafür ist sind Agrokonzerne, die aus reiner Profitgier Pestizide entwickeln, damit Bienen sterben, die das wichtigste Bindeglied mit der Bestäubung der Blüten für unsere Nahrungsgrundlagen bilden.

18-05-2018 – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND] fordert zum Welt-Bienentag am 20. Mai die Landesregierung von Niedersachsen auf, sich stärker für den Schutz von Bienen und anderen Bestäubern zu engagieren.

"Der Weltbienentag hält uns vor Augen: Der anhaltende Insektenschwund hat dramatische Ausmaße angenommen", sagt Imke Zwoch, Vorstandsvorsitzende der BUND-Kreisgruppe Wilhelmshaven. Die artenreichste Tiergruppe schrumpft sowohl bei den Arten als auch bei den Individuen pro Art. 75 Prozent nahm die Biomasse der Insekten in den letzten 27 Jahren ab. Über die Hälfte der heimischen Wildbienen ist in ihrem Bestand gefährdet. Zwoch weiter: "Insekten bilden die Nahrungsgrundlage für viele Tierarten wie Vögel, Fische oder Fledermäuse. Und vor allem sind sie unverzichtbar für den Menschen. Zwei Drittel unserer Nahrungsmittel sind auf Bestäubung durch zum Beispiel Bienen angewiesen."

Nachweislich reduziert der massive Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft die Artenvielfalt. "Es ist höchste Zeit zum Handeln. Wir brauchen keine neuen langjährigen Studien um zu wissen, dass wir Bienen schützen müssen", erklärt Rainer Büscher vom BUND Wilhelmshaven. Die wichtigsten Maßnahmen sind: deutliche Reduktion der Pestizidmenge, Verbot von bienengefährlichen Wirkstoffen, Schutz und Schaffung wichtiger Lebensräume wie Blühwiesen, Feldraine, Hecken und Streuobstwiesen. Außerdem muss das Zulassungssystem für Pestizide grundlegend reformiert werden.

Die Landesregierung Niedersachsen kann und muss endlich aktiv werden. Auf ihren eigenen Flächen können sie den Pestizideinsatz einstellen, artenreiche Naturflächen anlegen und Städte und Gemeinden anregen, die kommunalen Grün- und Freiflächen pestizidfrei und insektenfreundlich zu pflegen. "Blütenreich und ohne Gift, sollte das Motto aller Kommunen in unserem Bundesland sein", meint Georg Berner-Waindok.

Der BUND hat bereits im April 2017 gemeinsam mit der Aurelia-Stiftung einen nationalen Bienenaktionsplan vorgestellt, der Maßnahmen zum Schutz von Honigbienen, Wildbienen und anderen Bestäubern auflistet und eine Unterschriften-Aktion gestartet. Mehr als 170.000 Menschen [Stand 15.05.2018] unter https://aktion.bund.net/a-place-to-bee haben teilgenommen und fordern von der Bundesregierung, endlich Maßnahmen zum Schutz der Insekten zu ergreifen. Immerhin ist ein Aktionsprogramm Insektenschutz im Koalitionsvertrag verankert. Dort ist auch zu lesen, dass der Großen Koalition die Bienen besonders am Herzen liegen. "Den schönen Worten müssen nun zügig konkrete Taten folgen. Das Aktionsprogramm Insektenschutz muss mit ambitionierten, messbaren Zielen und Maßnahmen gefüllt und zügig umgesetzt werden. Wir können uns nicht noch mehr Zeit lassen, mit dem Schutz der Bienen und der Artenvielfalt zu starten, sonst ist nichts mehr zum schützen da", so Zwoch.

Quelle: BUND Kreisgruppe | Wilhelmshaven


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
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