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Offener Brief: Kooperation Onkologie Gesundheitsregion Wesermarsch/ Friesland/ Wilhelmshaven
16|12|2015



Auch ein Tumorzentrum muss ab und zu ´mal Tacheles reden.

Sehr verehrte Frau Ministerin,

der Presse ist zu entnehmen, dass Sie anlässlich der Unternehmer-Mittagsrunde in Wilhelmshaven am 11.12.2015 die Bereitschaft des Landes zur Unterstützung des Klinik Neubaus in Wilhelmshaven unterstrichen und dies mit der Forderung einer Leistungsabstimmung und Kooperation zwischen dem Klinikum Wilhelmshaven und dem Nordwest Krankenhaus Sanderbusch verbunden haben. Dabei haben Sie erklärt, dass das Land eine Doppel-Versorgung nicht finanzieren könne.

Wir begrüßen Ihre Aussage außerordentlich, da es seit Jahren unser Bemühen ist, die Arbeit aller an der Versorgung krebskranker Patienten in der Region Tätigen zu koordinieren.

Neben den stationären Hauptfachabteilungen am Klinikum Wilhelmshaven, am Nordwest Krankenhaus Sanderbusch und am St. Johannes Hospital in Varel sind dies die onkologische Schwerpunktpraxis am Klinikum Wilhelmshaven sowie die Tagesklinik und Ermächtigungsambulanz im Nordwest Krankenhaus Sanderbusch und die Praxis für Hämatologie/internistische Onkologie im Medizinischen Versorgungszentrum im St. Johannes-Hospital in Varel.

Der Versorgungsbedarf ist durch diese Einrichtungen gedeckt und es besteht eine über Jahre gewachsene Kooperation. Diese wurde durch die verstärkten Aktivitäten des Tumorzentrum Nordwest Niedersachsen e.V., einem der ältesten Tumorzentren der Region, in den letzten Jahren möglich. So ist seit mehreren Jahren eine interdisziplinäre und sektorenübergreifende Tumorkonferenz etabliert, an der Vertreter aller o.g. stationären und ambulanten Einrichtungen regelmäßig teilnehmen, um komplexe onkologische Krankheitsfälle gemeinsam zu beraten und eine abgestimmte Behandlungsstrategie für die Patienten zu entwickeln.

Die onkologische Schwerpunktpraxis war Initiator und Gründungsgesellschafter des ambulanten Palliative Care Team Wilhelmshaven-Friesland, welches im Verbund mit dem Hospitz in Jever sowie der neu eröffneten stationären Einrichtung für Palliativmedizin im Klinikum Wilhelmshaven sowie den Hausärzten die palliativmedizinische Betreuung der Patienten übernimmt.

Für besondere Krankheitsbilder besteht ein Netzwerk mit Spezialisten über die Region hinaus, wie z.B. die enge Kooperation mit den Brustzentren Westerstede und Oldenburg, dem Klinikum Oldenburg und dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf bei der Behandlung schwerer hämatologischer Erkrankungen sowie dem Zweitmeinungsprojekt Hodentumore mit der Charité in Berlin.

Die Mitglieder des Tumorzentrums nehmen sowohl an der Versorgungsforschung teil, als auch an klinischen Studien. So koordiniert z.B. das Zentrum für klinische Studien in Wilhelmshaven Phase III und nichtinterventionelle Studien in der Onkologie.

Darüber hinaus hat das Tumorzentrum dieses Jahr eine Sozialberatungsstelle für Krebspatienten und Ihre Angehörigen ins Leben gerufen. Das Projekt wird von den Patienten dankbar angenommen und ist gerade mit dem Förderpreis der Niedersächsischen Krebsgesellschaft anerkannt worden.

Vor diesem Hintergrund ist das aktuelle Bestreben des Klinikums Wilhelmshaven im Alleingang ein "Zentrum für Tumorbiologie" neu zu gründen sowie durch die teilweise Umwandlung eines Lungenfacharztsitzes in einen onkologischen und Verlegung dieses Sitzes von der Wilhelmshavener Südstadt ins Klinikum Wilhelmshaven nicht nachvollziehbar. Hier wird versucht, finanziert mit öffentlichen Mitteln, eine Doppel-Versorgung im stationären und im ambulanten Bereich in direkter Konkurrenz zu den bereits bestehenden Versorgungseinrichtungen, teils sogar am gleichen Standort zu etablieren. Gleichzeitig wird die medizinische Versorgung in der Wilhelmshavener Südstadt, die sich nach der Schließung des ehemaligen St. Willehad Hospitals beträchtlich verschlechtert hat, weiter geschwächt.

Hier erwarten wir die Unterstützung und Moderation der politisch Verantwortlichen, um diesen Prozess der Konfrontation wieder in einen Prozess der Kooperation aller Beteiligten zum Wohle der Patienten umzukehren.

In der von Ihnen geforderten Kooperation zwischen dem Klinikum Wilhelmshaven und dem Nordwest Krankenhaus Sanderbusch ist das Tumorzentrum Nordwest Niedersachen e.V. gerne bereit, wie bereits seit mehr als 30 Jahren, die Mittlerrolle für eine weitere Verzahnung der Leistungsangebote zu übernehmen.

Wir freuen uns über die von Ihnen angestoßene Diskussion, die hoffentlich zu einem weiteren Ausbau der seit Jahren gewachsenen und etablierten Kooperationen führt und hoffen auf  die Unterstützung dieses Prozesses aus Ihrem Haus.

Mit freundlichen Grüßen,
Yolanda Rodemer
1. Vorsitzende

Quelle: Tumorzentrum Nordwest- Niedersachen e.V.

Anm. d. Red.:
Der Offene Brief richtet sich an Cornelia Rundt, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Er wurde gleichzeitig folgenden Adressaten zugestellt:
Herr Andreas Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven
Herr Sven Ambrosy, Landrat des Landkreises Friesland
An die Landtagsabgeordneten von
Wilhelmshaven, Friesland und Wesermarsch
An die Fraktionen des Niedersächsischen Landtages
An die Fraktionen des Rates der Stadt Wilhelmshaven
An die Fraktionen des Kreistages Friesland



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