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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

You wanted it, baby …



Merkel feiert innerlich ihren ganz persönlichen Wahlsieg.

13|02|2018 | Götterdämmerung hin oder her: Merkel ist die einzige, die in dem ganzen bunten Treiben noch halbwegs die Figur bewahrt.

Ich mein: Was wollt Ihr? Von einer, die mit dem Slogan zur Wahl antritt "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben!", einer Ode an die politische Ambitionslosigkeit, darf man nicht erwarten, dass sie plötzlich auf den Tischen tanzt und einen auf "Heissa!" macht. Merkel ist Merkel, so wie sie immer war.

Da können die gefrusteten CDU-Adabeis wie zum Beispiel dieser Klaus Peter Wer-war-das-nochmal-gleich hundertmal ins Mikro husten, dass das "übliche Weiter so" sie nicht zufriedenstelle. Merkel ist der Inbegriff des üblichen Weiter so. Schlagt auf Wikpedia den Begriff nach, ihr werdet dort immer brandaktuelle Portraitbilder der Kanzlerin finden. All die Gnome, Pseudos und Möchtegerns, die sich in der Vergangenheit erfolglos an ihr abgearbeitet haben, sollten zudem anerkennen, dass sie das Wenige, das sie noch haben, vor allem dank ihr haben. Oder was macht einen so sicher, dass nach der endgültigen Abdankung Merkels der CDU nicht ein ähnliches Chaos bevorsteht, wie aktuell der SPD?

Im Grunde gibt’s an einem "Weiter so" auch nichts auszusetzen. Nicht alles, was ist, muss einem gefallen. Aber vieles, das ist, gefällt vielen zumindest besser als das, was etwa der SPD im Verbund mit Grünen [und potenziell den Linken] vorschwebte. Und außerdem: Die letzten paar Jahre Merkel lassen auch nicht das Urteil zu, dass die Kanzlerin ein statisches Weiter so propagiert. So von wegen, nichts soll sich ändern. Eher im Gegenteil: Sie steht für eine Politik des dynamischen Weiter so, was zweifellos erklärungsbedürftig ist, und letzteres halt leider nicht ihre Stärke. Atomausstieg, Flüchtlinge und Homoehe: das sind ja nun alles gerade keine Belege für politische Statik. Sondern für eine politische Evolution, für die eigentlich andere die credits einstreichen müssten. Die Grünen und die SPD. Es profitiert aber immer nur Merkel. Da hatte der Schulz mit seiner Kritik noch am Wahlabend durchaus recht. Die Statik liegt also in der Person der Kanzlerin selbst. Sie ist eine Art Borg-Königin. Nichts besonders hervorstechendes, wen man explizit danach sucht. Aber da ist halt nur sie. Wer Merkel wählte, spielte auf Nummer Sicher. Zugegeben, offene Grenzen und Flüchtlingskrise und so weiter, das war zwar alles ziemlich nervig. Aber hey: in the big scheme of things, da sind das doch Larifari-Themen. Schon wichtig, jaja, aber für eine Mehrheit der Wähler doch nichts, wofür sie eine ewige Kanzlerin vor die Tür setzen. Die nächste Eurokrise steht womöglich schon wieder vor der Tür, da will man doch erfahrene Hände am Steuer, na also.

A propos Eurokrise: Der Verlust des Finanzministeriums an die SPD muss niemand schmerzen, der nicht zum ideologischen Kerntrupp der Konservativen gehört. Das letzte Mal, dass die Finanzen sozialdemokratisch verwaltet wurden, gaben die dabei eine 1A-Figur ab, namentlich in der Person von Peer Steinbrück als Finanzminister. Es gibt wahrlich schlimmeres.

Bleiben die jungen Wilden in der SPD, die das ganze Theater gar fürchterlich finden und die "NoGroko"-Losung ausgeben. Dafür fahren sie per Bahn kreuz und quer durch die Lande, wie gestern auf Spiegel-TV zu sehen, sehr respektabel. Bleibt nur festzuhalten, dass man von ihnen auch noch nicht gehört hat, was denn das genau sein soll, dieses "Jedenfalls nicht weiter so". Aber vielleicht kommt das ja noch, demnächst mal.

5 Monate nach der Wahl kann man also getrost resümmieren: Es kam genau so, wie es kommen musste. Die Mannschaftsaufstellungen mögen sich geändert haben, einige Spieler mit argen Blessuren das Spielfeld verlassen, aber nach wie vor wird das gleiche Spiel angepfiffen. Und Merkel rennt. Wie immer. So, wie das im Grunde auch alle wollten.

wiesaussieht.de | Weissgarnix

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