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Ein Geisterschiff nimmt Kurs auf Wilhelmshaven
27|08|2012



Die "MSC Flaminia" havarierte auf dem Nordantlantik und soll nun nach Wilhelmshaven gechleppt werden.

Grüne kritisieren Umsetzung des EU-Nothafenkonzeptes

Für die Grünen stellt sich angesichts der Odyssee des havarierten Frachters MSC Flaminia die Frage nach dem Sinn des europäischen Nothafenkonzeptes. „Die unter deutscher Flagge fahrende MSC Flaminia ist in Not. Warum verweigern Frankreich und Großbritannien ihre Hilfe? Wofür sind die Nothäfen in dem gleichnamigen Konzept gedacht? Dient das EU-Nothafenkonzept nur als Grundlage für mehr oder weniger unterhaltsame Katastrophenschutzübungen, oder ist es ein Konzept für den Ernstfall?“ fragt Martina Esser, Sprecherin des GRÜNEN Kreisverbandes.

Die MSC Flaminia ist ein Notfall und es gilt, jedes Risiko zu vermeiden. „Ein Schiff mit diversen Gefahrstoffen ist in einem abgeschlossenen Hafenbecken besser aufgehoben, als auf offener See. Hier muss jeder unnötige Weg vermieden werden.“ meint Esser.

Es ist  verständlich, dass sich niemand um einen havarierten Frachter mit unklarer Gefahrensituation reißt. Der zusätzliche Seeweg durch den Ärmelkanal über Helgoland bis zu uns erhöht das Risiko erheblich.

Die Aussagen widersprechen sich. Großbritannien und Frankreich verweigern die Annahme, weil die Gefahr zu groß ist und uns wird erzählt, der Frachter sei stabil genug, um ihn mitten durch das UNESCO Weltnaturerbe zu schippern. Ja was denn nun? Da ist etwas faul, im Staate Dänemark.

Und das ist der nächste Aufreger. „Wie kann es sein, dass deutsche Behörden von einem deutschen Reeder nicht erfahren, was das Schiff geladen hat?“ Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet von der Vermutung, es befinde sich falsch deklarierte Ware an Bord, die das Unglück ausgelöst haben könnte.

„Was sind das eigentlich für Leute, die vor unserer Küste agieren. Erst geht ein Lotse von Bord nach einer Beinahe-Ölkatastrophe und ist nur noch über seinen Anwalt zu sprechen und eine Woche später wird zu Eröffnung des Jade-Weser-Port ein brennender Giftfrachter angeschleppt, dessen Inhalt keiner kennen will. Im letzteren Fall riecht es sogar förmlich nach kriminellen Machenschaften“, empört sich Uwe Burgenger, Landtagskandidat der Grünen in Friesland.

Wir fragen auch, warum ausgerechnet der Jade-Weser-Port angelaufen werden soll. Geplanter Hafen war Bremerhaven, der ließe sich von Helgoland aus ebenfalls gut erreichen. Welche [besseren] Voraussetzungen gäbe es in Wilhelmshaven, die gefährliche Fracht zu entsorgen? Wohin und auf welchem Wege soll die Entsorgung erfolgen? Wer trägt die Verantwortung für eine sachgerechte Entorgung?

Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | Kreisverband Friesland

Links:
26|08|2012: Experten inspizieren havarierte "Flaminia"
24|08|2012: Schiffshavarie wird Thema im Landtag
24|08|2012: MSC FLAMINIA: Schwere See behindert Experten


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