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Retten Atomkraftwerke das Weltklima?
17|06|2008



Das Atomkraftwerk Unterweser in Nordenhamm - warten auf den
Supergau? Der Atommeiler gehört zu hundert Prozent dem
Energieunternehmen Eon.


Wenn die klimaverändernden Treibhausgase bis 2050
halbiert
werden sollen, dann brauchen wir weltweit
1.300 Atomkraftwerke –
forderte vor wenigen Tagen
die Internationale Energieagentur in
Paris. Das aber
heißt: der heutige Park von 440 Atommeilern
müsste
nochmals verdreifacht werden. Kann Kernkraft tatsächlich

das Weltklima retten?
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Heute weiß kein einziger seriöser Wissen-
schaftler wo und wie Atommüll je entsorgt
werden könnte.
Wir wissen nur, dass Atommüll mindestens
100.000 Jahre gefährlich strahlt.
Ein größerer Frevel gegenüber der Schöpfung
und gegenüber künftigen Generationen ist
kaum denkbar.
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Hinzu kommt, dass jedes AKW ein unkalkulierbares Restrisiko
in sich birgt. Wir wissen spätestens seit Tschernobyl, dass es
kein einziges 100 % sicheres Atomkraftwerk gibt. Atomares
Restrisiko ist jenes Risiko, das uns jeden Tag den Rest geben
kann!

Kritiker der neuesten Forderung der Internationalen Energie-
agentur verweisen neben den Sicherheitsrisiken auf zwei weitere
Gefahren:

Wenn immer mehr Länder immer mehr

Atomkraftwerke bauen, haben immer

mehr Länder die Möglichkeit Atombomben

zu bauen und das Risiko eines Terroran-

schlags auf ein AKW wird immer größer.

Heute betreiben 31 Staaten Kernkraftwerke. Wenn aber – wie
von der Internationalen Energieagentur vorgeschlagen – 2050
in 86 Ländern AKW stehen sollen, erlebt die Welt einen Albtraum,
denn fast alle Besitzer von neuen Kernreaktoren haben militärische
Hintergedanken. Unsere Welt wäre nicht sicherer, sondern noch
viel unsicherer als heute.
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Selbst wenn 1.300 neue Kernkraftwerke laufen
würden, könnte Kernenergie gerademal 10 %
zum Gesamtenergieverbrauch auf der Welt
beitragen.
Dazu sagte der deutsche Bundespräsident Horst
Köhler vor kurzem: „Ich kenne keinen einzigen
seriösen Wissenschaftler, der behauptet, wir
könnten mit Atomkraft unsere künftigen
Energieprobleme lösen.“
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Wir müssen endlich lernen, dass die Lösung aller Energieprobleme
am Himmel steht. Die Sonne schickt uns jeden Tag 15.000mal
mehr Energie als zurzeit alle Menschen auf der ganzen Welt
verbrauchen. Das macht sie kostenlos, umweltfreundlich, ohne
Gefahren und noch 7 Milliarden Jahre. Schon Jesus wusste vor
2.000 Jahren: "Die Sonne des Vaters scheint für alle."

Zur Sonne kommen dann noch die weiteren klimafreundlichen
Energiequellen: Windkraft, Wasserkraft, Erdwärme, Bioenergie
und Meeresenergie.
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Die Energiefrage, die immer mehr unsere
Schicksalsfrage wird, ist letztlich eine
moralische Herausforderung:
Haben wir noch Verantwortung für unsere
Kinder und Enkel?
Wir werden im Atomzeitalter ein elftes Gebot
lernen müssen:
Du sollst den Kern nicht spalten!
Der Bau von Atomkraftwerken ist so
schöpfungswidrig und lebensfeindlich wie
der Bau von Atombomben.
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Quelle: Franz Alt [www.sonnenseite.com]

Links:
23|07|2007 Kritik nach Panne im AKW Unterweser
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Wilhelmshavener Momente

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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