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Kunst und oder Quote
30|01|2014



Optimieren, verschlanken, Kosten senken – wie soll es weitergehen mit der Wilhelmshavener Kunsthalle?

Wirklich? Ist die „Grünen“-Stellungnahme zum Offenen Brief der Kunstinteressierten in der WZ ein "ehrpusselig beleidigte[s] Rumnörgeln an einer Bürgerinitiative", wie Wilhelm Schönborn sie bewertet? Oder zeigt sich hier, wie die parteipolitisch-organisiert Handelnden im dichten Nebel stochern?

Da sickert so einiges an den Ratsvertretern vorbei und wird öffentlich. Nicht nur die Grünen sind davon betroffen. Darüber ist oft schon Klage geführt worden: wie entschlossen die Meinungsbildung im Stadtparlament beschleunigt und beendet wird – eine Folge und Praxis derzeitiger Mehrheitsverhältnisse und Absprachen.

Ist nicht vielmehr die Frage zu stellen, wieso der "Verein für Wilhelmshavener Kunstfreunde" als das fachlich hervorragend geeignete Forum erst mit Verspätung das Wort bekommt, nachdem die Sache schon fast entschieden zu sein scheint – und erst nach dem veröffentlichten Protest? Im Kunstverein sind doch Menschen versammelt, die einiges zum Thema "Kunst und oder Quote" zu sagen hätten! Und nicht nur das. Sie stellen sich satzungsgemäß der Aufgabe, Kunstwerke so zu zeigen, dass diese ihre Wirkung entfalten. Diese Kunst-Gegenstände können einen "inneren", bewegenden und sehr persönlichen Dialog befördern, wenn deren sinnliche Qualitäten jedem, der guten willens ist, erfahrbar gemacht werden können. Selbst der- oder diejenige, der oder die sich in einer Null-Toleranz-Haltung eingerichtet hat kommt auf seine oder ihre Kosten: die Erregung über Gesehenes, Gehörtes, Gefühltes ist fundamentaler Bestandteil des Kunstmachens und Kunstguckens 

Dabei wiederum kommt es sehr auf den Rahmen, sprich die Ausstattung an. Dies ist keine Luxusvorstellung. Eine Vergoldung verlangt niemand. Zur Ausstattung gehören im weiteren Sinn auch die darin handelnden, erfahren[d]en und sich interessierenden Personen. Warum sind die übergangen worden? Weil [s.o.] die Zeit unter den Nägeln brennt? "Synergieeffekte" und ähnliche Optimierungsideen bieten jedenfalls keine Werkzeuge, bzw. Kriterien, die in Anschlag gebracht werden können, wenn es um die Kunst geht. Geht’s um Quote? Um Einträge ins Buch irgendwelcher Rekorde? Um die Wurst?

Frau Gerdes hat schon in ihrem Leserbrief am 23.01.14 auf Ähnliches hingewiesen und unterschiedliche sachliche und didaktische Kriterien benannt. Nämlich die systemische Anleitung im Medium spielerisch-sinnlichen Handelns bei der Arbeit der "Kulturmuseen" und das Angebot der "Kunstmuseen", sich freiwillig mit einem "rein wahrnehmenden Erlebniswert" zu konfrontieren. In diesem Fall und unbedingt ist dafür ein angemessen personell und architektonisch gestalteter Ort die Bedingung. Ein Ort, auf den Kunst selber gestaltend wirkt – nicht nur im Auge des Betrachters, sondern auch materiell zu Stein geworden. Die Unterscheidung zwischen Kulturmuseum und Kunstmuseum trifft auf die wilhelmshavener Situation zu: das Küstenmuseum und die Kunsthalle. Und darüber hinaus gibt es Initiativen und Einrichtungen, die sich der bildenden Kunst, der Musik, dem Theater und naturwissenschaftlichen Fragestellungen widmen. Das wären doch die Betroffenen, mit denen sehr gut und beispielgebend öffentlich zu diskutieren wäre.

Dann könnte man doch viele UnterstützerInnen finden, mit denen eine Weichenstellung und eine neue Fahrtrichtung nachhaltig zu schaffen wäre. 

Warum nicht an dieser Stelle innehalten? Das Gespräch "ergebnisoffen" anbieten, das Forum dafür schaffen?

Hajo Kruda
Hans-Georg Wölbern
Wilhelmshaven

Anm. d, Red.: Dieser Leserbrief gibt Antworten auf 
„Wenn nicht, dann ja – sonst wohl“, Wilhelm Schönborn am 21.01.14
„Leserbrief zu Kritik am Lobbyismus“, Dr. Gisela Gerdes am 23.01.14
[siehe links]



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