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Betriebsrat widerspricht aktueller Berichterstattung zum Fachkräftemangel im Klinikum Wilhelmshaven und den Äußerungen von Geschäftsführer Reinhold Keil



Die Angestellten des Klinikum Wilhelmshaven warten nicht nur auf einen echten TVöD, sondern vor allen Dingen auf ihre "Altersvorsorge".

26|11|2019 - Betriebsrat nimmt zu den Äußerungen von Geschäftsführer Reinhold Keil Stellung

Die Geschäftsführung der Klinikum Wilhelmshaven gGmbH hatte sich zu den Tarifverhandlungen, die laut Marburger Bund ergebnislos verlaufen seien, an die Presse gewandt. Herr Keil teilt öffentlich mit: "seit 2015 habe das Klinikum im Bereich der Pflege das Personal um 60 Vollkräfte aufgestockt". Daneben behauptet Herr Keil: "das Klinikum habe den TVöD für alle Mitarbeiter eingeführt".

Der Betriebsrat der Klinikum Wilhelmshaven gGmbH widerspricht dem Geschäftsführer, weil es seit 2015 eine Leistungserweiterung und neue Stationen gibt und sich der Qualifikationsmix verändert hat. Daneben stellt der Betriebsrat fest, dass der verhandelte Tarif eben nicht der „TVöD“ ist.
Es wurde ein Haustarif angelehnt an TVöD, ohne Dynamik und aktuell ohne Altersvorsorge abgeschlossen.

Der Betriebsrat wird das Thema in einer Betriebsversammlung noch in dieser Woche aufgreifen und mit der Belegschaft erörtern.
Die Aufstockung des Personals in der Pflege um 60 Vollzeitstellen können wir so nicht nachvollziehen. Was wir feststellen können ist, dass seit 2015 mehrere Stationen zusätzlich geschaffen wurden, wo dann natürlich zusätzliches Personal benötigt wird.
Das Ziel der Aussage, darzustellen, dass im Bereich der Pflege eine Entlastung stattgefunden haben soll, können wir nicht nachvollziehen.

Wir stellen fest
, dass die Stationen nach wie vor permanent unterbesetzt sind.

Zur Aussage des Arbeitgebers, dass der TVöD Tarif eingeführt wurde, stellen wir fest, dass es einen Haustarifvertrag gibt, der an den TVöD angelehnt ist. Der Vollständigkeit halber sollte man aber nicht verschweigen, dass die im Flächentarifvertrag durch Verdi erzielten Abschlüsse, sprich die Tariferhöhungen erst mit einem Zeitversatz von 6 Monaten an die dem Haustarifvertrag unterliegenden Mitarbeiter*innen weitergegeben werden. Die Aussage, dass die Mitarbeiter*innen den TVöD Vertrag bekommen ist somit nicht richtig.
Darüber hinaus gibt es noch einen deutlichen Unterschied zum TVöD. In der Pressemitteilung der Geschäftsführung wird dargelegt, dass auch die betriebliche Altersversorge [VBL] mit Verdi verhandelt wurde. Diese Aussage ist richtig. Anzumerken wäre hier noch, dass die Forderung von Verdi eine sofortige Einführung der VBL als betriebliche Altersvorsorge war und immer noch ist. Diese Forderung ließ sich aber leider nicht durchsetzen.

Das Ergebnis der Verhandlung war dann die Einführung der VBL zum 01.01.2023. Diesen Punkt finden wir bemerkenswert, da in Zeiten des Fachkräftemangels die betriebliche Altersvorsorge unserer Meinung nach ein sehr gewichtiges Kriterium in der Konkurrenzsituation mit anderen Krankenhäusern im Umfeld zu sehen ist, in denen die VBL gezahlt wird.

Oft wird uns von Mitarbeiter*innen wiedergespiegelt, dass die fehlende Altersvorsorge ein Grund für den Wechsel in ein anderes Krankenhaus ist.
Quelle: Betriebsrat der Klinikum Wilhelmshaven gGmbH


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