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Gut vernetzt im Kampf gegen den Meeresmüll
22|09|2014



Auch in Neuharlingersiel steht ein solcher Container für den Abfall der Fischer.

Mit Fedderwardersiel wird das Projekt-Netzwerk "Fishing for Litter" in Niedersachsen vervollständigt. Schon im ersten Jahr wurden mehr als dreieinhalb Tonnen Müll aufgefischt und fachgerecht entsorgt

Am Freitag wurde ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Meeresmüll an der niedersächsischen Küste abgeschlossen: Mit Fedderwardersiel ist nun der letzte von sieben teilnehmenden Kutterhäfen zwischen Ditzum und Cuxhaven an das Projekt "Fishing for Litter" angeschlossen. Das Prinzip: Die Fischer bringen den Müll, der unweigerlich in ihren Netzen landet, mit an Land und können ihn kostenlos in einem speziellen Container entsorgen. "Fishing for Litter" wird vom Land Niedersachsen und dem NABU gemeinsam mit den niedersächsischen Küstenfischern organisiert.

"Niedersachsen hat vorgemacht wie effektiv ‚Fishing for Litter‘ umgesetzt werden kann, wenn Land, Fischer und Naturschutz an einem Strang ziehen. Und das Beispiel macht Schule. Seit diesem Sommer unterstützt auch das Land Schleswig-Holstein unser Projekt", sagte NABU-Meeresexperte Nils Möllmann. An der gesamten Nord- und Ostseeküste beteiligen sich seit heute nun mehr als 75 Fischer.

Über das Projekt erhalten die Fischer kostenlose Big-Bags, um den Müll an Bord platzsparend zu verstauen. Die Container sind im Hafen auf kurzem Wege erreichbar. Alle Abfälle werden später sortiert und auf ihre Zusammensetzung und Wiederverwertbarkeit hin untersucht. Im Jahr 2013 wurden auf diese Weise allein durch die Kleine Küstenfischerei Niedersachsens mehr als dreieinhalb Tonnen Meeresmüll aus der Nordsee geholt.

"Fishing for Litter ist einer von mehreren Bausteinen im Kampf gegen die Vermüllung der Meere. Übergeordnetes Ziel ist und bleibt, dass Abfälle gar nicht erst in den Weltmeeren landen. Ohne Sensibilisierung von Politik, Behörden und Bevölkerung, Reedereien, Fischern und anderen Meeresnutzern werden wir das jedoch nicht erreichen", macht Ralf Kaiser klar, der als stellvertretender Leiter des Referats für Oberflächen- und Küstengewässer und Meeresschutz im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz das Projekt betreut.

Über das Einsammeln, Untersuchen und Entsorgen hinaus ist „Fishing for Litter“ Bestandteil der Umweltbildung der Nationalparkhäuser. Eine Hafenführung zu den Containern bietet Anlass zu Fragen und Diskussion und bleibt nachhaltig im Bewusstsein.

Ein anderer Baustein ist das Projekt "Strand-Müll-Box":
In niedersächsischen Insel- und Küstenorten können aufmerksame Strandwanderer aufgefundenen Müll in speziellen Gitterboxen entsorgen. Auch hier wird mengenmäßig nur eine kleinere Fraktion des gesamten Meeresmülls entsorgt, aber durch das eigene Handeln und das Sichtbarmachen das Problembewusstsein geschärft. Beide Bausteine sind wichtige Bestandteile des geplanten Maßnahmenprogramms zur Umsetzung der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtline.


Der Meeresmüll, der bis zu 75 Prozent aus Kunststoffen besteht, stellt eine immense Gefahr für Natur und Umwelt dar. Die Folgen sind ökologisch, ästhetisch und wirtschaftlich gravierend: Viele Tiere verfangen sich in Netzen oder Seilresten. Andere fressen Plastikteile, die ihren Verdauungstrakt verstopfen, und verenden qualvoll. Zusätzlich führen die Reparaturen von beschädigten Fanggeräten und die Reinigung von Stränden zu erheblichen Kosten für Fischer und Küstengemeinden. Langfristig zerfällt der Kunststoff zu Mikroteilchen, die sich auch im kleinsten Meeresorganismus und im Sand an den Stränden wiederfinden.

Seit Februar 2013 kooperieren die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz [NLWKN], das Staatliche Fischereiamt Bremerhaven und der NABU mit Fischern vor Ort, um das Problem "Müll im Meer" zu bekämpfen.

Quelle: NABU




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