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Prominente Fachleute der CDU gegen Atomenergie
und für dezentrale Energiewirtschaft mit erneuerbaren
Energien
09|10|2009



Die Demonstranten in Gorleben sind schon längst weiter, als die mit der Atomlobby verzahnten PolitikerInnen.

Die wohl prominentesten Fachleute der CDU für Energie- und Umweltfragen, Ex-Atomminister Prof. Dr. Klaus Töpfer und Ex-Umweltbundesamts-Chef Prof. Dr. Andreas Troge*, dürften das, was Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle derzeit gemeinsam mit der Atomindustrie auskungeln, wohl mit Abscheu beobachten. Töpfer und Troge haben sich wiederholt für einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen.

Töpfer erkannte als Direktor des UN-Umweltprogramms, dass einzig die erneuerbaren Energien in der Lage sind, dezentrale und bezahlbare Energie im globalen Maßstab bereitzustellen. "In den Koalitionsverhandlungen von Union und FDP geht es aber überhaupt nicht um eine zukunftsfähige und sichere Energieversorgung", so Henrik Paulitz von der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW. "Merkel und Westerwelle geht es allein darum, den vier Atomkonzernen E.On, RWE, EnBW und Vattenfall möglichst viele Milliarden Euro Extra-Profite zuzubilligen, die natürlich wir als Stromkunden in den kommenden Jahren zu bezahlen haben."

Im Interview mit der "Zeit" [30. Juni 2009] sprach sich Troge dafür aus, die ältesten deutschen Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen zügig stillzulegen: "In der Öffentlichkeit kursiert zwar die Ansicht, entweder seien die Kraftwerke unsicher, dann gehörten sie abgeschaltet – oder sie seien sicher, dann gebe es keinen Grund zum Abschalten.

Allerdings wissen sämtliche Fachleute, dass es nur mehr oder weniger Sicherheit gibt. Deshalb bin ich dafür, die Kernkraftwerke mit den häufigsten Störungen so bald wie möglich stillzulegen."

Bezogen auf die Ankündigung von Merkel, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, sagte Troge, vor der Bundestagswahl sehe er keine Chance für ein Einlenken der Kanzlerin. Mit Blick auf die Zeit nach der Wahl mahnte er: „Ich fürchte überdies, dass diejenigen, die unsere Kernkraftwerke nun sechs oder acht Jahre länger laufen lassen wollen, eine Art innere Unruhe in Deutschland erzeugen – die wir mit dem Atomausstieg meinten überwunden zu haben. Die Forderung schadet dem inneren Frieden."

Kein Verständnis hat Troge dafür, wenn Parteifreunde in der CDU die Schlagworte "Übergangsenergie" oder "Brückentechnologie" dazu missbrauchen, den Atomausstieg auf die lange Bank zu schieben: „Das CDU-Umweltprogramm von 1989 sagt: Die Kernenergie ist eine Übergangsenergie, bis Ersatz gefunden ist. Wenn ich heute von meiner Partei höre, die Kernenergie sei immer noch eine Übergangsenergie, dann frage ich mich, was wir in 20 Jahren gemacht haben; wir haben dafür gesorgt, dass die erneuerbaren Energien schnell wachsen!"

Prof. Töpfer hat als Schirmherr der Erneuerbare-Energien-Kampagne "Deutschland hat unendlich viel Energie" im Juli 2008 erklärt, die weltweit steigende Nachfrage nach Energie könne nicht durch fossile oder atomare Energieträger befriedigt werden. Am 3. Mai 2007 hat er sich im "Deutschlandradio Kultur" gegen eine längere Nutzung der Atomkraft ausgesprochen. Es stehe fest, dass mit der Kernenergie das Problem des Klimawandels nicht bewältigt werden könne. Die Atomenergie betrachtet zwar auch Töpfer offiziell als „Brückentechnologie“. Allerdings liege es „in unserer Hand, dass wir diese Brücke so kurz wie möglich machen, dass wir möglichst bald das gegenüber liegende Ufer erreichen, damit wir ohne Kernenergie auskommen."

Quelle: www.ippnw.de

Download:
www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Akt_Kinderkrebs.pdf

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