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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Demokratieauffassung ...
13|10|2006



[Bild | Karikatur vergrössern]

...oder: wie schnell man vergisst, wie man Satirikern und Karikaturisten droht ... Narziss lässt grüssen!

Narziss [Gedicht von Oscar Wilde]
- Die alte Sage des schönen Jünglings Narziß, der jeden Tag seine Schönheit im Spiegelbild eines Teiches bewunderte.

Er war so von sich fasziniert, das er eines Tages das Gleichgewicht verlor und ertrank. An jener Stelle im Teich wuchs eine Blume, die den Namen Narzisse erhielt.

Nach dem Tod des Jünglings erschienen Waldfeen, die den einstigen Süßwasserteich in einem Tümpel aus salzigen Tränen verwandelt fanden.

>„Warum weinst du ?“
fragten die Feen.

„Ich trauere um Narziß“
antwortete der Teich.

„Oh das überrascht uns nicht, denn obwohl wir alle hinter ihm herliefen, warst du doch der einzige, der seine betörende Schönheit aus nächster Nähe
bewundern konnte“.

„War Narziß denn so schön?
“ wunderte sich der Teich.

„Wer könnte das besser wissen als du?“
, antworteten die Feen überrascht „schließlich hat er sich täglich über dein Ufer gebeugt, um sich zu spiegeln.“

Darauf schwieg der Teich eine Weile.

Dann sagt er: „Zwar weine ich um Narziß aber das er so schön war, hatte ich nie bemerkt. Ich weine um ihn, weil sich jedes Mal, wenn er sich über mein Wasser beugte, meine eigene Schönheit in seinen Augen wieder spiegelte“.


Da wären wir auch schon beim Thema der Woche, dem Oberbürgermeister von Wilhelmshaven und seiner Auffassung von Demokratie, Selbstverständnis und Öffentlichkeit.

In dem WZ Artikel vom 3. Oktober 2006 schreibt die Wilhelmshavener Zeitung in einem Appell des Oberbürgermeisters an die Politik:

Zitat: In der Stadt stehen schwierige Entscheidungen an. Dafür, so Menzel bedürfe es einer "Verantwortungsmehrheit" ...
... "Menzel wies den Vorwurf zurück, ihm stünde es nicht zu, in die politischen Verhandlungen einzugreifen."...
...
"Er akzeptiere das Wahlergebnis. "Aber ich bin als Oberbürgermeister direkt von den Menschen dieser Stadt gewählt worden und habe auch ein politisches Mandat". Er sähe seinen Appell aus der "Verantwortung für Wilhelmshaven" heraus als legitim an."

Wie denkbar knapp die Stichwahl für diesen Oberbürgermeister ausfiel [55 Prozent] scheint er gänzlich vergessen zu haben und sich auf diesem Ergebnis auszuruhen, indem man immer wiederholt, dass man von den Bürgern dieser Stadt gewählt worden sei, ist bei einer Wahlbeteiligung von ganzen 41 Prozent im Jahr 2006 ziemlich mutig.

Im Volke gährt es und um einmal zu zeigen wie es gährt, veröffentlichen wir hier ein Volkslied, dass uns anonym erreichte:

Volkslied
[Verfasser unbekannt]

Der "Banter See" wird umbenannt
in "Blaues Algenmeer".
Am Fliegerdeich schwimmt unverwandt
die Scheisse hin und her.

Der Oberbürgermeister hat
zur Abhilfe kein Geld,
doch baut er ein "Erlebnisbad"
das nicht von dieser Welt.

Zum Stern auf dem Herr Menzel pennt
soviel ist heute klar,
kommt nur wer auch die Schleimspur kennt,
her von der A.O.K.

Der Stadtrat ist sein Instrument
und die Verwaltung auch.
Doch weil er nicht die Noten kennt,
steht voll er auf dem Schlauch.

Die SPD hat ihn gewählt
als ihren besten Mann.
Dabei hat sie sich sehr gequält
und das sieht man ihr an.

Die Sozialdemokratie,
die´s früher einmal gab,
nahm Opa Menzel viel zu früh
mit sich ins kühle Grab.

Wir richten hiermit einen Appell an den Wilhelmshavener Oberbürgermeister, sich bewusst zu werden, dass die Demokratie, die er gerne hätte wenig mit der zu tun hat, die das Gesetz meint und die wir kennen.

Wer Karikaturisten und Satirikern mit "Einschüchterungsschreiben" und "Abmahnungen" droht, also versucht Meinungen zu unterdrücken, der muss sich über den Spott, der ihm entgegnet wird nicht sonderlichwundern!


[Einschüchterungsschreiben vergrössern]

Die Wilhelmshavener Zeitung setzte einen Tag später noch einen Kommentar obendrauf in dem es heisst:

Zitat: "Der Oberbürgermeister darf appellieren!
..."Zu den Kritikern gehört Marianne Fröhling, die dem OB das Recht abspricht, sich in politische Angelegenheiten des Rates einzumischen.
"...
... Da irrt die Bürgermeisterin! ... Ausdrücklich räumt die Niedersächsische Gemeindeordnung dem direkt von den Bürgern gewälten Bürgermeister das Recht ein, Stellung zu nehmen.
Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister unterrichtet die Einwohnerinnen und Einwohner in geigneter Weise über wichtige Angelegenheiten in der Gemeinde"

Tja, dass sehen wir natürlich in diesem Punkt so wie Marianne Fröhling, trotz Gesetzeshinweis, weil es nämlich weiter heisst:

Zitat: "Eine ganz andere Frage ist es, ob es vom OB taktisch klug ist, den Verhandlungsführern in den Fraktionen öffentlich Ratschläge zu geben. Ein vertrauliches Gespräch hier, ein offenes Telefonat dort – vielleicht wäre ein leiser Appell wirkungsvoller gewesen. So bleibt der Verdacht, der SPD-Mann wolle lediglich verhindern, dass seine Genossen entmachtet werden."

Der Verdacht liegt verdammt nahe so meinen wir und die Konsequenz aus diesem "Kommentar" hätte eigentlich schon vorher fruchten müssen, indem man als Redaktuer Rückgrat zeigt und diesen Artikel gar nicht erst druckt!

Diese Wilhelmshavener Oberbürgermeister-Geschichten reihen sich ein in eine gefährliche Entwicklung, nämlich die öffentliche Meinung zu manipulieren und zu unterdrücken.

In Rußland wird die öffentliche Meinung, wie im jüngsten Fall von Anna Komsomolskaja mit Mord unterdrückt. Lobbyisten und Macht bilden hier eine gefährliche Koalition und über die "Ernennung zum Terrorristen" erklärt man Regimegener zum Freiwild, das den eigenen Interessen nicht mehr im Wege stehen kann.

Elena Tregubowa meint dazu in ihrem Schlussatz eines Spiegel Interviews vom 11. Oktober 2006 mit der Überschrift "Mord an Putins Geburtstag kein Zufall":
Zitat: "Die westlichen Politiker haben sich kaufen lassen. Es ist eine Schande. Sie haben nur das russische Öl und Gas im Blick. Ich fordere die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, mit der Politik ihres Vorgängers zu brechen.
Gerhard Schröder hat wegen seiner Freundschaft mit Putin zur Vernichtung der Freiheit in Russland geschwiegen. Die typische Entscheidung eines feigen Nachbarn, der hört, dass der Kerl gegenüber seine Frau und Kinder schlägt, aber nichts tut. Vielleicht erkennt Frau Merkel mit ihrem weiblichen Verstand und Herzen, dass man sich nicht hinter abstrakten politischen Fragen verstecken darf. Dahinter stehen in meinem Land reale Menschen, deren Leben bedroht ist."

Demokratie, Meinungsfreiheit, unabhängiger Journalismus und deren Pflege auf den Grundpfeilern der Demokratie ist eine der wichtigsten Angelegenheiten in der heutigen Zeit und das eigene Selbstverständnis oft nur Ausdruck von Imponiergehabe und Machtspielen!

Munter bleiben und schreiben Sie uns weiter!



Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer aus Wilhelmshaven
und
Michael Kusmierz
Künstler aus Dangast
im Auftrag "individueller Demokratieströmungen" in der Kommune!


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Wilhelmshavener Momente

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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