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Bahnanbindung JadeWeserPort
26|06|2009



Hier sollen Sie einmal rollen, die vielen Züge mit Containern, irgendwann..

Die unendliche Geschichte des Bahnausbaus!

Seit vielen Jahren lesen wir immer wieder in den diversen Zeitungen, dass der Ausbau der Bahnstrecke Wilhelmshaven Oldenburg rechtzeitig zur Inbetriebnahme [Anfangs 2006, jetzt 2012] fertig gestellt sein wird.

Aus der niedersächsischen Landesregierung kommen diese Meldungen von Politiker aller Parteien und zu jeder, von den JadeWeserPort Fans gewünschten Stunde.

Vor einigen Wochen kam aber Sand ins Getriebe, als aus Bahnkreisen bekannt wurde, dass der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung erst viel später fertig gestellt wird.
Das machte deutlich, dass all die Meldungen aus den Vorjahren wieder nur politische Aussagen ohne jeglichen Wert waren. 

Sogleich überschlugen sich die Politiker mit Meldungen darüber, dass man sich das nicht gefallen lassen werde, und Druck auf die Bahn ausüben werde. Heißt: Da wir, die Politiker, jahrelang die Bürger in dem Glauben ließen, es sei alles klar, und wir, die Politiker, hätten tatsächlich etwas getan, sagen wir jetzt, dass wir nun was tun wollen.

Wer aber die Berichterstattungen der letzten Jahre genauer gelesen hat, wird festgestellt haben, dass es niemals eine wirklich definitive und bindende Aussage zum Bahnausbau gab.

Und das wollten die JadeWeserPort-Befürworter in Land und Kommune natürlich nie glauben, und glauben es auch heute noch nicht.

So nahmen sie die Meldung der Bahn, die Verkehre aus dem JadeWeserPort werden nach Inbetriebnahme abführbar sein, auch gleich wieder als Tatsache dafür, dass alle Ausbauarbeiten pünktlich fertig gestellt sein werden.

Aber den Satz, die Verkehre aus dem JWP werden abführbar sein, müssten diese Ahnungslosen doch auch kennen.

Denn: Bahn und Planfeststellungsbehörde stellten diese Behauptung schon vor vielen Jahren auf und wiesen nach, dass dies auch ohne Ortumgehung Sande, ohne zweigleisigen Ausbau und ohne Elektrifizierung, also auf der Bahnstrecke, wie sie heute besteht, der Fall ist.

Natürlich wollen die bedingungslosen JWP-Ja_Sager das nicht hören und schon gar nicht wissen.

Deshalb machte die BASU die Probe und schrieb die Verantwortlichen am 11.06.2009 an.
In dem Anschreiben wollte die BASU Antworten auf ganz einfache, aber präzise Fragen, die man eigentlich nicht ausweichend beantworten kann, wenn man nicht klar machen will, dass gar nichts klar ist.

Und unter das Schreiben machte ich mir am 11.06. folgende Notiz:
Natürlich werden wir keine Frage beantortet bekommen. Natürlich werden sich die politischen Vertrteter für nicht zuständig erklären.

Heute liegen zwei Antworten vor, und mehr werden wohl auch nicht kommen.
Am schnellsten antwortete das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft mit Schreiben vom 18.06.2009 und erklärte:
 ….für Ihre mit Schreiben vom 11. Juni an mich gerichteten Fragen zu den Planungen und Baumaßnahmen an der Bahnstrecke Oldenburg - Wilhelmshaven bin ich leider nicht der richtige Adressat. Das Land Niedersachsen ist hierfür in keiner Weise zuständig….

Schon komisch. Waren doch über all die Jahre die Vertreter des niedersächsischen Wirtschaftministeriums ganz vor dabei, wenn es um die Botschaft ging, das alle Baumaßnahmen an der Strecke Oldenburg – Wilhelmshaven – JWP schon lange in trocknen Tüchern ist.

Aber auch die DB-Netze lässt sich nicht lange Zeit mit ihrer Antwort.
Nach dem üblichen Dank für unser Schreiben dann die ganz präzise Beantwortung unserer Fragen:
….Ich darf Ihnen eingangs versichern, dass die Abfuhr der Umschlagmengen aus dem JadeWeserPort auf der Schiene ab Inbetriebnahme des Tiefseehafens gesichert ist….
 
So weit waren wir schon im Jahr 2000, oder?
Und was ist mit den Antworten auf die ganz einfachen Fragen?
...Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie Verständnis dafür, dass wir zum heutigen Zeitpunkt keine Detailinformationen weitergeben können. Wir werden Ihr Schreiben beantworten, sobald ein mit dem BMVBS abgestimmtes Ausbaukonzept erarbeitet ist….

Also zum heutigen Zeitpunkt – 9 Jahre nachdem alles klar war – können keine Detailinformationen weitergegeben werden!?

Aber man möchte unsere Fragen ja später beantworten, und das, wenn ein Konzept vorliegt.

Man hätte doch tatsächliche denken können, dass es so etwas schon geben könnte.

Bleibt die Frage, was wollten uns die Gabriels, Wulffs, Hirches, Röslers, ………… eigentlich wirklich mitteilen, wenn Sie schon vor vielen Jahren sagten, es sei alles klar und die Bahn ist schon so gut wie ausgebau? Wenn Sie dies dann zu jeder möglichen Gelegenheit wieder von den Podien schmetterten? Wenn Sie den ungläubigen Zuhörern versicherten, dass definitiv alles in Ordnung ist?   
 
Wollten Sie den Wählern sagen, dass eigentlich nichts klar ist, man dafür auch in keiner Weise zuständig ist, bisher nicht einmal Gespräche stattfinden und man das dem Bürger so kurz vor irgendeiner Wahl natürlich nicht sagen möchte?

Das man eigentlich gar nichts weiß, dass aber nicht zugeben kann?
Hatte man wieder einmal gehofft, die Bürger von der maximalen Kompetenz der eigenen Person zu überzeugen, damit zum Kreuz an der richtigen Stelle bewegen zu können, um dann, wenn es irgendwann einmal zu Nachfragen der Bürger zu diesen Aussagen kommt, einfach zu erklären, man sei gar nicht zuständig?

Aber nicht einmal das machen die Politiker. Sie lassen die Antworten von Mitarbeitern der Staatskanzleien verfassen, und äußern sich persönlich gar nicht.

Warum wundern sich diese nie wirklich zuständigen, und nie wirklich antwortenden Politiker darüber, dass die Bürger nie wirklich die Parlamente wählen, sondern den Wahlurnen fern bleiben.

Wir sind nicht mehr weit davon entfernt, dass die Hälfte der Bürger unseres Landes nicht mehr zur Wahl gehen, und damit dann eine absolute Mehrheit haben. Und diese Mehrheit sagt: Wir brauchen keine politischen Vertreter mehr.

Natürlich ist es falsch, nicht zur Wahl zu gehen.

Aber die Gründe der Nichtwähler werden von den gewählten Vertretern fast täglich, und immer deutlicher bestätigt.

Wer muss sein Verhalten nun aber ändern? Der Nichtwähler, oder der Politiker?
Alles Unsinn, was die BASU da über die Bahnanbindung schreibt!?

Dann lesen sie einfach noch einmal unser Anschreiben und die Antworten. Lesen Sie was da niedergeschrieben ist, und nicht das, was sie da gern lesen würden!



Joachim Tjaden

Links:
25|06|09 Bahn muss Milliarden sparen|
17|06|09 Bahnanbindung JWP


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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