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Neue Krise oder lediglich nervöse Wirtschaftssturbulenzen?
08|08|2011



In Wilhelmshaven sollen die Vorzeichen in Sachen Hafenwirtschaft wieder einmal positiv sein. Wir halten uns als Warnung noch einmal das Bild von Eurogate vom Juli 2009 vor Augen, als nicht so viele Container das Hafengelände säumten.

Die Weltwirtschaft schwächelt, die Kurse im Dax wurden bis Freitag nach unten korrigiert.

Deutschland geht es flüchtig betrachtet noch richtig gut, aber unter der Oberfläche finden sich jede Menge Widersprüche. Die Exportpolitik ist auf hohem Niveau, "jedes sechste Kind ist von Armut bedroht" und trotz bester Aussichten, zwar nicht mehr auf so hohem Wirtschaftswachstumsniveau, muss Deutschland 30 Milliarden neue Schulden machen.

Das schöne Image der Politiker gerät ins Trudeln:
Zitat: " ... Die Nervosität und die Minuszeichen sind schon seit einiger Zeit da, Italien und Spanien stehen unter Druck - und dann warnt die EZB vor der unsicheren Konjunktur und der EU-Kommissionspräsident stellt die Wirksamkeit des Euro-Rettungsschirms infrage. Nun kennen die Märkte nur noch eine Richtung - und die Politik versucht sich in Krisendiplomatie. ... "
[Quelle: tagesschau.de| Sorge um US-Konjunktur und Euro-Rettungsschirm | 05-08-2011]

Irgendwie wirkt das gezeichnete Bild wie ein Nuscheln im Walde, führt man sich die beschwichtigenden Wort von Kanzlerin Angela oder ähnlich aufgelegten und daueroptimistisch gepolten PolitikerInnen vor Augen.

Die Sommerpause ist lang, so denken jedenfalls Volksvertreter und da wird sich der Verkauf von Panzern in Krisenregionen, um diese zu stabilisieren, schon ins Unterbewusstsein schleichen, bis nach den Ferien. Vergessen sollen die Bundesbürger auch, dass die Bankenbeteiligung am Rettungsschirm eigentlich gar keine ist und das die "Rettung" der Hypo Real Estate die Bundesbürger bis jetzt 175 Milliarden Euro kostete und die "Stütze" für die schwächelnden Mitgliedsstaaten aus dem Euroäischen Raum auch vom "kleinen Mann" beglichen werden wird.

Während also Milliarden in Bad Banks fliessen, sind die Staaten, denen es gut geht, nicht einmal in der Lage, die Millionen aufzubringen, um Somalias Hungersnot zu bekämpfen? Zyniker fügen immer hinzu, dass dieser Staat in Afrika keine Bodenschätze hat. So ist auch zu erklären, dass Mutti Merkel Nigeria bei ihrer jüngsten Stippvisite kräftige Wirtschaftshilfe versprach, ein Land in dem neben viel Öl auch Gas gefördert wird. Gebrauchen kann man nur das "Flüssige Gold", der Rest wird einfach abgefackelt und so entpuppt sich Nigeria als einer der schlimmsten Kandidaten in der Gemeinschaft der Klimawandler, was von Angela trotz weltweitem Verbot ignoriert wird.

Die USA müssen jetzt noch mehr Geld drucken, wandeln auf dem schmalen Grad zur Deflation und ca 40 Millionen Amerikaner ernähren sich mit Hilfe von Essensgutscheinen, ein wirklich unglaublich bizarres Bild von der einstmals so potenten Weltpolizei und dem so schön gezeichneten "Tellerwäscher-Traum" - Bild.

Die Börsen zeigen sich ängstlich:
Zitat: " ... Der Dow Jones schließt mit einem Minus von 500 Punkten, der DAX sieht seit Tagen rot und bewegte sich am Donnerstag und zur Börseneröffnung hart an der Grenze zum Crash - und das alles, ohne dass es fundamental neue Daten gibt. Die Gründe sind vor allem Ängste - vor einer schwachen US-Konjunktur, vor einer Rezession und vor einer Ausweitung der Euro-Schuldenkrise. ... "
[Quelle: tagesschau.de| Sorge um US-Konjunktur und Euro-Rettungsschirm | 05-08-2011]
... oder hier:
Zitat: " Teurer Crash ...
... An den weltweiten Aktienmärkten herrscht Panik: Die Börsenkurse brechen ein, Experten warnen vor einer neuen Rezession. Die Verluste für Anleger betragen mittlerweile bereits 2,5 Billionen Dollar. ... "
[Quelle: spiegel.de| 05-08-2011]

Eigentlich müsste es doch allen Deutschen deutlich besser gehen, als nach der letzten Krise, dieser wirtschaftlichen "Delle" - aber trotz angezeigter florierender Wirtschaft scheint alles inzwischen zur Polemik zu verkommen. Die Lüge von der Zufriedenheit regiert den Geist, übertüncht das Unwohlsein und wir müssen inzwischen überhaupt froh sein, einen Job zu haben, sei er noch so prekär vergütet.

Eine vermeindliche Elite bestimmt das Tagesgeschehen mit alten, längst überholten Tugenden und vererbt sich in bester Verbindungs-Tradition die Posten ohne Überarbeitung der Positionen einfach weiter, nachhaltige Lösungen ausgeschlossen.

Das Volk schweigt mehrheitlich schwer sediert durch ein Überangebot an Presse, durch das kaum noch jemand durchsteigt - wer ist Freund, wer ist Feind? Schon längst sind die Löhne auf einem so niedrigen Niveau angekommen, dass man sich fragt, woher der Binnenkonsum denn noch kommen soll und ob diese Politik des flächendeckenden Lohnsenkens nicht einmal überdacht werden müsste.

Stuttgart 21 und die Sache mit der Demokratie kommt auch irgendwie nicht mehr zur Ruhe. Geißler gerät immer mehr ins undurchsichtge Schlichterfahrwasser von manipulativer Verhandlungsführung.

Egal in welche Richtung man blickt, es tun sich fast durchweg tiefe Gräben des Misstrauens zwischen Bürgern und Politikern auf und sogar die etablierteste Partei mit konservativem Bewusstsein leidet und erlebt einen Zustimmungseinbruch, trotz Rettungsversuch Atomausstieg, den sie sich natürlich selbst zuschreibt, nachdem sie kurze Zeit vorher mit Nachdruck die Laufzeitverlängerung probte.

Fukushima soll alle die verändert haben, die auch schon vorher über Tschernobyl hätten stolpern müssen. Die Frage nach einem atomaren Endlager wird immer bedrückender und sogar aus Russland kommen inzwischen "ätzende" Fragen an den Bundesumweltminister für Reaktorsicherheit, wann denn endlich das Uranhexafluorid, laut Urenco ein "Wertstoff", "aufbereitet wird, weil, die Behälter, in denen es lagert, vergammeln mit strahlendem Inhalt in der Nähe des Baikalsees unter freiem Himmel - ... tse ... diese Russen, mit denen hat man doch in der Vergangenheit fast alles machen können, so ähnlich, wie z. B. jetzt mit den Bundesbürgern.

Auch in der Kommune wird der wegen Verworrenheit geparkte Wirtschaftskandidat CTW [ehemals JadeWeserPort] medial wieder ins Rampenlicht gerückt:
Zitat: " ... Der JadeWeserPort wird die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft steigern. Zugleich werden Bau und Betrieb des Tiefwasserhafens die Situation der Region positiv beeinflussen, indem beispielsweise eine ehebliche Zahl neuer Arbeitsplätze geschaffen wird. Im Vergleich zu anderen Häfen wird der JadeWeserPort bei Verwirklichung der derzeitigen Planzahlen die mit ihm verbundenen laufenden Ausgaben decken und voraussichtlich einen höheren Kostendeckungsgrad aufweisen.
... bis hierhin alles wie gehabt: Genaues weiss man nicht, spricht aber schon vom Erfolg ... aber nicht unbedingt für den Bürger:
Zitat: "Als Hafeninfrastruktur ist er jedoch Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Derartige öffentliche Infrastruktur sind primär nicht auf betriebswirtschaftliche Rentabilität ausgelegt. ... "
[Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr | 29-07-2011]

Das spricht natürlich nicht für gesundes Unternehmertum, denn die müssen ihr Geld so einsetzen, dass sich möglichst jeder Cent rentiert. Bei Vater Staat ist das nicht so.

So ist der enstehende Containerhafen in jeder Weise für Politiker zu rechtfertigen, egal, ob horrende Mehrkosten entstehen oder nicht. Das ist irgendwie auch ein Freifahrtschein für Steuerverschwendung und die Nichtübernahme von Verantwortung.

Wir haben ja in den vergangenen Tagen "multimedial" erlebt, wie uns das ins Straucheln geratene Projekt wieder schmackhaft gemacht werden soll.

Wie sehr man aber im Trüben fischt, das belegt ein Zitat aus dem Weser Kurier:
Zitat: " ... Haben Sie denn schon das erste Schiff? ... "
[Anm. d. Red.: Martin Wein, freier Journalist]
" ... Eurogate hat Umschlagszahlen zugesichert - ob die schon verbindliche Verträge für die anlaufenden Schiffe haben, weiß ich nicht. "
[Anm. d. Red.: Axel Kluth, JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft]

[Quelle: Weser Kurier | 05-08-2011]

Die CDU Wilhelmshaven schwimmt schon plakativ auf der vermeindlichen Erfolgswelle mit, genau wie damals, bei ICI, der Raffinerie oder der gescheiterten Ansiedlung eines Flüssiggasterminals, den damals vermeindlichen Erfolgsprodukten, die schon in der Vergangenheit langanhaltenden Aufwind für eine ganze Region und besonders Wilhelmshaven versprachen. Diese politische Bilanz ist inzwischen mehr als erschüttert, man versucht es aber weiterhin mit alten "Erfolgsrezepten".

In Wilhelmshaven kommt trotz Marktnervosität nicht einmal der leiseste Zweifel auf. Hier trotzt man allen globalen Turbulenzen und es ist zu befürchten, dass wir schon bald wieder lesen könnten: "Wilhelmshaven ist Antizyklisch" ... und die PolitikerInnen werden sich auch bei der nächsten Krise wieder völlig entsetzt zeigen - wetten?!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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