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Es reicht jetzt, Krisengipfel erforderlich!
16|01|2013



Der Ausbau der Bahnstrecke zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg tendiert zum Dauerchaos.

Die negativen Meldungen über den Bahnverkehr in dieser Region entwickeln sich langsam aber sicher zu einer unendlichen Geschichte, so Hans-Joachim Zschiesche, Regionalvorsitzender Ems-Jade e.V. im Fahrgastverband PRO BAHN.

Die Bahn bereitet Probleme beim Streckenausbau bzw. deren Terminlage ob Teil- oder Vollsperrung, Züge fahren nicht mehr an gewohnter Stelle am Bahnsteig in Varel und Wilhelmshaven, Informationen optisch und akustischer Art hierzu werden nicht getätigt, die neue Zugleittechnik zeigt auch schon die ersten Ausfälle, so das Züge der NWB dort halten müssen, wo erst noch ein neuer Haltepunkt [Jaderberg] entstehen soll. Ferner fallen Züge aus durch Schienenbruch [Sande-Esens] und müssen durch einen Schienenersatzverkehr weitergeführt werden. Zu guter Letzt fahren Züge der NWB in Wilhelmshaven mit fast dreißig Minuten Verspätung ab, da die Triebwagen technische Defekte aufweisen. Statt mit drei wird dann nur mit zwei Triebwagen gefahren, was zur Folge hatte, dass diese im Berufsverkehr früh morgens so überfüllt waren, das in Rastede für die wartenden Bahnkunden kein mitkommen mehr möglich war. Urlaub musste teilweise genommen werden, weil die Leute so verspätet zur Arbeit gekommen wären, so Hans-Joachim Zschiesche weiter.

Was ist nur los, das so etwas in einer bestimmten Häufigkeit auftritt? Sicherlich können hier und da technische Defekte auftreten, Gleise kaputt gehen und die neue Computergesteuerte Leittechnik hat ja nicht nur in unserer Region so ihre Fehler. Doch das jetzt auch schon die verhältnismäßig neuen Triebwagen der NWB ihre Macken haben und gar nicht erst fahren können bzw. mit erheblicher Verspätung und deren Folgen, wundert doch schon einmal mehr. Der LINT 41 als Triebwagen für die Fernverkehrsstrecke nach Osnabrück ist u.E. etwas überfordert in seiner Qualität für Komfort und Technik, wenn man bedenkt, wo und wie oft diese Züge fahren mit  kurzen Wendezeiten.

Um dieser Störanfälligkeit und dem dadurch, teilweise entstehenden Platzmangel bei Ausfall zu begegnen sollten sich die LNVg Hannover als Besteller für den Nahverkehr als auch die NWB einmal Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoller wäre, diese Strecke [Wilhelmshaven-Osnabrück] mit Doppelstockwagen im Wendezugverkehr zu bedienen. Diese Fahrzeuge haben pro Wagen ein fast doppeltes Platzangebot als herkömmliche Triebwagen oder Züge, ohne dass sich dabei die Zuglänge erheblich verlängern würde.

Zu den Pannen der letzten Zeit und was uns noch bevorsteht, sollten sich alle an einen runden Tisch zum Krisengipfel setzen, um nicht eine neue, unendliche Geschichte zu schreiben. Als Fahrgastvertretung erwarten wir Verbesserungen und keine Verschlechterungen.

Hans-Joachim Zschiesche
Regionalvorsitzender
Fahrgastverband PRO BAHN
Regionalverband Ems-Jade e.V.

Quelle: Fahrgastverband PRO BAHN | Regionalverband Ems-Jade e.V.


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