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MSC FLAMINIA kann Reise nach Deutschland antreten
01|09|2012



Das Fact Finding Team steigt auf die MSC FLAMINIA über.

Umfangreiche Vorbereitungen, Genehmigungen liegen vor

Die Bergungsfirma hat von Deutschland und den Anrainerstaaten des Ärmelkanals die Erlaubnis erhalten, die Hoheitsgewässer von England, Frankreich, Belgien und den Niederlanden zu passieren und in deutsche Gewässer einzulaufen. Die Schleppreise wird voraussichtlich fünf Tage dauern. Die formelle Erlaubnis wird der Bergungsfirma durch die BG Verkehr übermittelt, als Vertreter des Flaggenstaates.

Bevor die Erlaubnis erteilt werden konnte, waren umfangreiche Vorarbeiten an Land und auf See zu leisten.

Es liegt ein aktuelles Gutachten des Germanischen Lloyd vor, das die Stabilität und Schwimmfähigkeit der MSC FLAMINIA sowie die Festigkeit des Schiffskörpers bestätigt. 
 
Das Havariekommando hatte am vergangenen Mittwoch ein Fact-Finding Team an Bord des Havaristen entsandt. Das Fact-Finding Team bestand aus einem Brandbekämpfer, einem Chemiker und einem Ber-gungsexperten. Das Team hatte engen Kontakt zu den britischen Behörden und zum Erkundungsteam aus England, Frankreich und den Niederlanden. Die Teams haben die Stabilität des Schiffes bestätigt. Alle Brände waren gelöscht, auch in den Glutnestern gab es keine Flammen. Wasser-, Luft- und Wischproben werden zurzeit von zertifizierten Labors untersucht.

Auch die Analyse der Wärmebilder, die auf einem zweiten Flug des Sensorflugzeuges erstellt worden waren, hat gezeigt, dass die Wärmeentwicklung auf dem Schiff, insbesondere im Laderaum 3, deutlich zurückgegangen ist.

Die Ruderanlage des Schiffes wurde wieder in Betrieb genommen, eine Energievorsorgung wurde aufgebaut. Die Aufbauten sind intakt und nutzbar, ebenso die Hilfsdiesel, verschiedene Winden sind einsatzbereit oder können einsatzbereit gemacht werden. 

An Bord der MSC FLAMINIA wurden vier Container identifiziert, die unter ungünstigen Bedingungen möglicherweise über Bord gehen könnten. Diese Container wurden mit GPS-Sendern versehen, so dass sie problemlos geortet und geborgen werden könnten.
 
Die Experten der Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der Chemischen Industrie [TUIS] haben gemeinsam mit Fachleuten des Bundesinstitutes für Risikobewertung eine Risikoanalyse zu den an Bord befindlichen Gefahrgutcontainern vorgenommen.

Das geschah auf der Grundlage des Verzeichnisses der an Bord befindlichen Gefahrgüter, das dem Havariekommando vorliegt. Dieses Verzeichnis zeigt keinerlei Auffälligkeiten gegenüber den üblicherweise im internationalen Containerverkehr transportierten Stoffen. Es gibt auch keine Anhaltspunkte dafür, dass Gefahrgüter vorsätzlich falsch deklariert worden sein könnten.
 
Zwischenzeitlich hat das Havariekommando mit TUIS für alle in der Ladeliste aufgeführten Gefahrgüter die Informationen zusammengestellt, die benötigt werden, um die Bergung und weitere Behandlung der Container ohne Gefahren für Mensch um Umwelt zu planen. Die von den einzelnen Gefahrgütern ausgehenden Gefahren und Risiken werden das gesamte Konzept zur Bergung des Schiffes und die weitere Behandlung der Ladung maßgebend bestimmen.

Besondere Herausforderungen folgen aus den großen Mengen Löschwasser, das durch Gefahrgut- und Brandrückstände verunreinigt ist. Das Fact-Finding-Team hatte vorgestern Proben dieses Löschwassers genommen. Diese Proben werden derzeit chemisch analysiert. Von den Ergebnissen dieser Analysen wird abhängen unter welchen Vorkehrungen das Löschwasser geborgen und entsorgt werden muss.

Im gesamten Verlauf der Reise werden Ingenieure der Reederei und Mitarbeiter der Bergungsfirma an Bord sein. Sie stellen unter anderem sicher, dass eine Brandwache gesichert ist und die Feuerlöscheinrichtung an Bord der MSC FLAMINIA jederzeit einsetzbar ist.

In Abstimmung mit den Anrainerstaaten, dem Bundesverkehrsministerium, dem Havariekommando, der Dienststelle Schiffsicherheit, dem Germanischen Lloyd, dem Reeder und dem Berger wurde ein Routenplan entwickelt, der alle Aspekte der  Sicherheit für Menschen, Umwelt  Schiff und Ladung berücksichtigt.

Quelle: Havariekommando


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