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Überschuldung der Stadt – noch weit entfernt?
26|05|2015



Der gewaltige Investitionsstau der Wilhelmshavener Infrastruktur ist nur einer der Faktoren, die den jadestädtischen Haushalt in den kommenden Jahren stark strapazieren wird.

Die BASU – Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt – begrüßt die Bürgerinformation zum Haushalt 2015.

Leider lässt sich aus Punkt 4 – Wie sieht die Verschuldung im Konzern Stadt aus? – nicht die gefährliche Schieflage der städtischen Finanzen erkennen.

Aber kann uns das beruhigen und was heißt das eigentlich?

Die Stadt Wilhelmshaven nimmt jedes Jahr erkleckliche Summen ein, vor allem aus Steuern, davon muss sie aber auch erkleckliche Summen ausgeben. Außerdem hat sie Eigenkapital [Nettovermögen] in Form von Grundbesitz, Gebäuden usw. und günstigenfalls auch Geldvermögen. Ziel sollte es sein, die Ausgaben möglichst mit den Einnahmen zu decken, um dieses Eigenkapital nicht angreifen zu müssen.

Fakt ist aber, dass die Stadt Wilhelmshaven dieses Nettovermögen schon seit Jahren ausgeben muss – und ein Ende ist nicht in Sicht.

Laut Landesrechnungshof sank die Nettovermögensquote allein in den Jahren 2012 und 2013 um 37,9% auf nur 16,7%.

Wenn diese Quote bei 0 angekommen ist, gilt die Stadt als überschuldet.

Nach den Haushaltsprognosen, die im Haushaltssicherungsbericht 2015 enthalten sind, wird sich bis zum Jahre 2019 [und wahrscheinlich auch darüber hinaus] die Nettovermögensquote [Eigenkapitalquote] weiter nach unten bewegen, da jedes Haushaltsjahr mit einem satten Minus abschließen wird.

Im Jahr 2019 wird sich, nach diesen Prognosen, die Nettovermögensquote bei ungefähr 6% bewegen und das nur dann, wenn die günstigen Kreditzinsen anhalten.

Nun kann man sich vielleicht vorstellen, wie lange es dauern wird, bis die Stadt Wilhemshaven sich überschuldet nennen darf.

Quelle: BASU | Wilhelmshaven


Links:
23|05|2015: Wie reitet man eine Kommune in die Pleite?
21|05|2015: Wieder ein Schritt in Richtung Abgrund

Hinweis der Redaktion:
Wir weisen hiermit daraufhin, dass die Bürgerinformation kein objektives Medium ist. Sie weist nicht darauf hin, welche Gefahren im Haushalt lauern. So wird z. B. nicht kommuniziert, dass die Kommunalaufsicht etwa 10 Millionen Euro Liquiditätskredite gestrichen hat oder das schon der nächste Nachtragshaushalt "wartet" oder das nur die Zinsen steigen müssen und schon macht die Verschuldung "Sprünge" in Richtung Überschuldung.

Auch die Gesamtverschuldung der Stadt, die jetzt nach offiziellen Angaben 386,3 Millionen Euro beträgt, darf sich der geneigte Leser selbst zusammenrechnen.
 
Downloads:
Bürgerinformation zum Haushalt




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