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Chancen für Südzentrale wurden nicht genutzt
08|08|2015



Nachdem klar war, das die "Große Politik" Denkmäler wie die Südzentrale nicht in ihre Gebete einschließt, versuchen sie sich nun in Heuchelei gegenseitig zu übertrumpfen.

Abriss hätte vermieden werden müssen

Als "äußerst bedauerlich" bewerten Uwe Schütte, Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Wilhelmshaven [UWG WHV], und Frank Uwe Walpurgis, Fraktionsvorsitzender der UWG im Rat der Stadt, die Abrissarbeiten an der Südzentrale.

Viele Mitglieder der UWG haben durch Mitgliedschaft im Verein zum Erhalt der Südzentrale und bei diversen Aktionen ihre Solidarität bekundet und sich aktiv für den Erhalt des Bauwerks aus der Kaiserzeit eingesetzt. Uwe Schütte spricht von vertanenen Chancen, denn die Südzentrale hätte sich als idealer Standort für kulturelle, wissenschaftliche und kommunikative Zwecke bestens geeignet. "Der Kommerz hat anscheinend gesiegt. Im Ruhrgebiet werden Zechen als Industriedenkmäler erhalten und für den Tourismus ausgebaut, sie werden zu richtigen Magneten im Freizeitbereich, aber in Wilhelmshaven haben die derzeitigen Eigentümer in trauriger Vollendung bewiesen, dass ihnen an der Stadt nicht viel liegt", so Schütte.

Von "einem Affront gegen den Südzentralen-Verein" spricht Frank Uwe Walpurgis. "Der Verein unter Führung von Rüdiger Nietiedt hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, hat in Verhandlungen Gebote abgegeben, die weit höher als der buchhalterische Wert waren, aber seitens der Eigentümer hat man den Verein und seine Mitglieder am Nasenring durch die Manege gezogen". Walpurgis hatte am Donnerstag noch den Geschäftsführer der IVB versucht telefonisch zu erreichen, aber dieser äußerte barsch am Telefon, er sei kein Geschäftsführer mehr, sondern das sei nunmehr der Chef des beauftragten Abbruchunternehmens, und legte grußlos auf. "Ein Trauerspiel", so Walpurgis. Immerhin hatte der Verein Gutachten in Auftrag gegeben, die Stadt hatte sich ebenfalls beteiligt und es waren interessante und machbare Lösungen vorhanden. Merkwürdig ist auch noch die Tatsache, dass der Abrissbagger laut Auskunft der Arbeiter am Sonntag bereits herbei geschafft wurde, die Abrissverfügung aber erst am Mittwoch ausgegeben wurde. "Hatten da schon einige hellseherische Fähigkeiten"?

Mit Fragezeichen wird die Rolle von OB Wagner in der Angelegenheit angesehen. 2011 trat er dem Verein zum Erhalt bei, aber das Engagement für die Südzentrale war sicher zu wenig. Mehr noch, seine Kontakte zu den Eigentümern in Ibbenbühren wurden von denen lobend erwähnt. Schütte und Walpurgis stimmen überein, dass auch die politische Mehrheit im Rat mit dem Abriss verloren hat. Allzu gegenwärtig ist noch das plakative Auftreten von CDU-Politikern aus Stadt und Land im Februar, aber aus den Versprechungen und Ideen ist absolut nichts geworden. "Ein Bismarck-Denkmal ersetzt nicht die Geschichte, von denen ein über hundert Jahre altes Bauwerk zeugt. Wilhelmshaven hat wieder einmal eine Chance vertan".

Quelle: Unabhängige Wähler Gemeinschaft Wilhelmshaven | UWG Wilhelmshaven




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