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Der Asse II - Koordinationskreis warnt:
Vollverfüllung ist Flutung!
05|01|2010



Die Asse II schon jetzt Wahrzeichen für das Scheitern der Atommüllpolitik.

Derzeit werden drei Schließungsoptionen für Asse II geprüft:

1. die Rückholung des Atommülls aus der Asse
2. die Umlagerung des Atommülls in tiefere Bereiche des Salzstockes
3. die Endlagerung des Atommülls an Ort und Stelle – die sogenannte „Vollverfüllung“.

Das BfS behauptet in der Öffentlichkeit: „Sämtliche Hohlräume würden mit Beton verfüllt.“
 
Die Planungsrealität zeigt jedoch ein anderes Bild: Der Atommüll in der Asse soll mit Magnesium-Chlorid-Lauge geflutet werden. Die Füllmaterialien Sorelbeton sowie Brucit-Mörtel sollen lediglich stützend wirken und die chemischen Eigenschaften der Lauge positiv beeinflussen. Sie haben weder die Aufgabe, den Atommüll trocken zu halten, noch die Freisetzung von Radionukliden zu verhindern.

„Damit ist die ‚Vollverfüllung’ lediglich eine Variante des gescheiterten Flutungskonzeptes des alten Betreibers Helmholtz-Zentrum München [HMGU]“, schlussfolgert Dr.-Ing. Frank Hoffmann vom Asse II - Koordinationskreis. Das zeige sich auch daran, dass das HMGU-Flutungskonzept das Bezugskonzept für die Machbarkeitsstudie „Vollverfüllung“ ist. Dabei habe selbst das BfS die Flutung im Jahr 2008 noch abgelehnt.

Der Asse II – Koordinationskreis bekräftigt seine Forderung, dass der gegenwärtig in der Asse lagernde Atommüll einer langfristig sicheren Verwahrung zugeführt werden muss.
 
Das Konzept der nassen „Vollverfüllung“ kann nicht einmal mittelfristig einen Abschluss der Radionuklide von der Biosphäre gewährleisten. Die nasse „Vollverfüllung“ weist zudem viele Unwägbarkeiten und fehlende Prognostizierbarkeit der Langzeitsicherheit auf.

„Dadurch würde die nasse ‚Vollverfüllung’ in absehbarer Zeit zu einer unkontrollierten Gefährdung der Bevölkerung führen“, sagt Elisabeth Gerndt vom Asse II – Koordinationskreis. „Deswegen ist eine weitere Verfolgung dieser Option nicht zu verantworten.“
 
Wir fordern das BfS auf, entsprechende Konsequenzen zu ziehen: Das Konzept der nassen „Vollverfüllung“ ist aus dem Optionenvergleich umgehend auszuschließen. Die Umsetzung wäre unverantwortlich.

Quelle: www.ASSE2.de


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