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Betätigt sich der AWV-Vizepräsident Dr. Stephan Kolschen als WZ-Leserbrief-Zensor?
28|01|2012



Über die Grenzen Wilhelmshavens bekannt für ihren unglaublich objektiven Journalismus, das lokale Heimatblatt.

Am 14.12.2011 veröffentlichte die Wilhelmshavener Zeitung [WZ] in ihrer Serie >Wirtschaft im Dialog< einen Kommentar des Hauptgeschäftsführers des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland [AWV], Herrn Lutz Bauermeister, zum Thema Bildungspolitik.

Das wiederum veranlasste mehrere Bürger, insoweit persönliche Kommentare dazu in der WZ abdrucken zu lassen. 

Zumindest nachweislich einen Leserkommentar allerdings, weigerte sich die WZ abzudrucken und so stellt sich der Verfasser des nicht veröffentlichten Leserbriefes, Hans-Günter Osterkamp, folgende Frage:

Instruierte der Vizepräsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland, Dr . Stephan Kolschen, den Chefredakteur der Wilhelmshavener Zeitung, Gerd Abeldt, einen Leserkommentar von Hans-Günter Osterkamp nicht zu veröffentlichen? 

Zu vermuten war ja zuvor schon, dass die WZ nicht bereit sein würde, den betreffenden Leserkommentar abzudrucken und der WZ-Chefredakteur Gerd Abelt lehnte dann auch tatsächlich per Brief vom 29.12.2011 genau solches ab.  

Was aber dem Abwimmeln jenes offensichtlich lästigen und unliebsamen Kommentars als Begründung dienen musste, ist im Grunde unglaublich.

Deshalb bat Hans-Günter Osterkamp Herrn Abeldt per Mail vom 09.01.2012, den Brief des WZ-Chefredakteurs im Wortlaut öffentlich machen zu dürfen. Daraufhin erfolgte eine Antwortmail seines Redaktions-Stellvertreters, Herrn Michalski, Herr Abeldt befände sich derzeit im Urlaub und er würde am 16.01. wieder im Hause sein. Insoweit bat Herr Michalski um Geduld, da er die Einwilligung nicht über den Kopf von Herrn Abeldt zusagen mochte. Das ist sehr nachvollziehbar und so wartete Hans-Günter Osterkamp ab ... nur Herr Abeldt meldete sich wegen der Frage an ihn nicht mehr ... War Herr Abeldt etwa abgeschreckt von der Ansage einer wortgetreuen Veröffentlichung seines Schreibens?   

Somit bleibt nur, an dieser Stelle die Passagen aus dem Schreiben vom 29.12.2011 des WZ-Chefredakteurs zu kommentieren wie folgt:

Sehr richtig erkannte Herr Abeldt in seinem Schreiben zunächst, dass sich Hans-Günter Osterkamp mit seinem Leserkommentar mit den Thesen von Lutz Bauermeister zur Bildungspolitik auseinandersetzt, die Herr Bauermeister im Rahmen der WZ-Serie „Wirtschaft im Dialog“ in der WZ vom 14.12.2011 aufgestellt hatte.

Für ihn völlig unvermittelt jedoch, so der WZ-Chefredakteur, stelle Hans-Günter Osterkamp In seinem Leserkommentar dann einen Zusammenhang zwischen dem Verweis Bauermeisters auf US-Präsident Obama einerseits und den unbeantworteten Fragen von Hans-Günter Osterkamp an den Vizepräsidenten des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes [AWV] her. Insoweit äußerte Herr Abeldt anscheinend seine persönliche Meinung.

Doch jetzt ging der WZ-Chefredakteur zum Plural über: Herr Osterkamp, wir werden Ihr Schreiben nicht als Leserkommentar veröffentlichen, weil wir davon ausgehen, dass auch die Leser der „Wilhelmshavener Zeitung“ keinen Zusammenhang zwischen den beiden Themenkomplexen zu erkennen vermögen.

War das etwa mit Herrn Dr. Stephan Kolschen so abgesprochen? Wie auch immer: Der WZ-Chefredakteur Gerd Abeldt spricht in dem betreffenden Ablehnungsschreiben vom 29.12.2011 der WZ-Leserschaft sowie Herrn Bauermeister, dem Hauptgeschäftsführer des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland, allen Ernstes deren persönliche Urteilsfähigkeiten insgesamt ab, ohne den Lesern und dem AWV-Hauptgeschäftsführer Gelegenheit zu geben, inhaltliche Kenntnis des Leserkommentars vom 27.12.2011 nehmen zu dürfen.

Wo bleibt insoweit die auch von Herrn Abeldt selbst angesprochene Bildungspolitik und eine von ihm eingeforderte Transparenz, wenn er den Zeitungslesern Informationen vorenthält? In der WZ vom 04.11.2011 äußerte er nämlich in einem von ihm verfassten Kommentar unter anderem, dass vor allem der Bürger ein Recht auf Transparenz habe. Sind die WZ-Leser sowie Herr Bauermeister nicht auch Bürger dieser Stadt? Und knapp 14 Tage später veröffentlichte Herr Abeldt in einem WZ-Bericht vom 17.11.2011 sogar die Aussage des Bundesvorsitzenden des Journalisten-Verbandes, dass eine kritische Presse auf Informanten angewiesen sei. Sind etwa nur ausgewählte Leserbriefe informativ?

Was ist es, das Herrn Abeldt veranlasste, eigenen Prinzipien untreu zu werden? Schützt er mit seinem Verhalten und vor allem im Interesse seines Arbeitsplatzes etwa seinen Dienstherrn, den WZ-Verlagsleiter Herrn Dr. Stephan Kolschen, der damit zunächst elegant in Deckung flüchtet? Demnach wäre kaum anzunehmen, dass die Verweigerung der Veröffentlichung des Leserkommentars von Hans-Günter Osterkamp sowie die nicht erteilte Genehmigung einer Veröffentlichung im Wortlaut des Redaktionsschreibens vom 29.12.2011 allein dem WZ-Chefredakteur Gerd Abeldt anzulasten ist.

Was aber könnte der mögliche Hintergrund alldessen sein?

Im Kern geht es hauptsächlich um einen im Jahre 1996 möglicherweise herbeigeführten Bruch eines Tarifvertrages und ggf. auch des Betriebsverfassungsgesetzes im Verlagshaus Brune sowie ein bis heute ungeklärtes Stillschweigen der damaligen Brune-Betriebsräte. Der Einzige, der hier zunächst für Aufklärung sorgen könnte, wäre der AWV-Vizepräsident und WZ-Verlagsleiter Dr. Stephan Kolschen, welcher bisher nie auf darauf bezogene Faxschreiben vom 13.08.2010, 17.01.2011 sowie 16.06.2011 von Hans-Günter Osterkamp reagierte. 

Hier nun der seitens der WZ abgelehnte Abdruck des Leserkommentars von Hans-Günter Osterkamp:

Bauermeisterliche Ratschläge im Namen des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland

Wieder einmal meldete sich der Hauptgeschäftsführer des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland [AWV], Herr Lutz Bauermeister, via Wilhelmshavener Zeitung vom 14.12.2011 zu Wort. Er verkündete nunmehr, der Staat finanziere immer neue Bildungsexperimente. Und so lag ihm das dazu passende Thema „Wie steigern wir die Bildungschancen?“ offenbar sehr am Herzen.

Mitunter klinge es im politischen Raum geradezu anklagend gegenüber der Mittel- und Oberschicht, wenn es heiße, der Bildungserfolg hänge viel zu stark von der Herkunft ab. Auch liege die erste Verantwortung für Bildung bei den Eltern und Kern der Aufstiegsschance sei immer noch der Wille des Einzelnen. Lutz Bauermeister scheut zudem keinen Hinweis auf den US-amerikanischen Präsidenten Barak Obama der seine farbigen Landsleute aufgerufen habe: „Niemand hat euer Schicksal für euch vorgezeichnet, es liegt in eurer Hand. Es gibt keine Entschuldigung, Armut ist kein Grund für schlechte Noten“.

Wenn jemand von Wilhelmshaven weit weg auf die Vereinigten Staaten verweist, warum tut er das? Ist vor Ort in Wilhelmshaven vielleicht irgendwas nicht in Ordnung.

Nun ist es in den letzten Jahren und Jahrzehnten verstärkt Mode und Unsitte geworden, auf bestimmte Fragen nicht zu antworten und Fragesteller so mit ihren teils möglicherweise unbequemen Themenkatalogen völlig rat- und fassungslos stehenzulassen. Vermutlich in der Hoffnung, dass sich damit problematische Sachverhalte durch Zeitverzug wie von selbst erledigen?

Nehmen wir zum Beispiel den derzeitigen Vizepräsidenten des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland: Er beantwortete diverse Fragen eines ehemaligen Mitarbeiters seines Unternehmens nicht. Seit dem 13. August 2010 übersandte ihm der ehemalige Mitarbeiter drei ausführliche und für den AWV-Vize, welcher Wirtschaftswissenschaften studierte, inhaltlich im Grunde allgemeinverständliche Faxschreiben. Überforderten ihn insoweit etwa Fragen wie zum Beispiel nach einem ehemaligen RTS-Tarifvertrag [RTS = Rechnergesteuerte TextSysteme]? Oder stören ihn ganz einfach nur Fragen nach einer mit dem RTS-Tarifvertrag zusammenhängenden und per unter Entlassungsdrohung erteilten Abmahnung zwecks zu vereitelnder betriebsinterner Weiterbildung? Riet ihm etwa sein Betriebsrat von irgendwelchen klärenden Antworten ab? Oder ist es ihm schlicht nur unbehaglich, sich ebenso als Vorsitzender der sich sozial engagierenden Wilhelmshavener Gerd-Möller-Stiftung damit zu befassen, dass der ehemalige Mitarbeiter zwischenzeitlich im Jahr 2004 zwar kurzfristig einen Arbeitsplatz fand, welcher aber wiederum vom Unternehmen des AWV-Vize vernichtet wurde?

Der Hauptgeschäftsführer des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland, Lutz Bauermeister, könnte zumindest mit der Aussage rechthaben, wenn er sagt: Kern der Aufstiegsschance ist immer noch der Wille des Einzelnen. Hat also der steile Aufstieg des AWV-Vizepräsidenten in dessen Unternehmen sowie in bundesweiten Gremien mittels einer von ihm verfassten und inhaltlich vorsätzlich falschen Abmahnung im Dezember 1996 begonnen? Es ist an der Zeit, dass sich der Vizepräsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes Wilhelmshaven / Friesland mal zu den Vorgängen äußert, dessen Hauptgeschäftsführer, Herr Bauermeister, würde ihm sicherlich dazu raten ...



Hans-Günter Osterkamp
erwerbslosenredaktion.de

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