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Soziales Wunschdenken der 10. Unternehmergala?
04|02|2012



In Wilhelmshaven schreibt das Heimablatt wirklich alles schön, auch zu Recht kritisierte Geister - Hauptsache das Anzeigenvolumen stimmt?

Welche Realität nimmt der Allgemeine Wirtschaftsverband Wilhelmshaven / Friesland e.V. wahr?

Die Wilhelmshavener Zeitung [WZ] gab jüngst eine Beilage zur am 04. Februar 2012 stattfindenden 10. Unternehmergala heraus. Darin berichtete die WZ unter anderem auch über den Allgemeinen Wirtschaftsverband Wilhelmshaven / Friesland e.V. [AWV] unter dem Rubrum >Mittelstand Rückgrat der Wirtschaft<.

In dem Bericht äußerten sich der AWV-Präsident Martin Steinbrecher sowie der AWV-Hauptgeschäftsführer Lutz Bauermeister.

Insoweit hoben sie unter anderem auch hervor, dass die jährlich stattfindende Unternehmergala seit Jahren auch einen Sonderpreis verleihe, welcher an soziale Organisationen gehe, es werde damit soziales Engagement und der ehrenamtliche Einsatz für die Gemeinschaft belohnt – damit mache die Unternehmergala immer wieder deutlich, was für viele Unternehmer selbstverständlich sei, nämlich das Mitwirken in der Gesellschaft, das Kümmern um die Schwachen und das Helfen in der Not – auch das sei Ausdruck einer sozialen Marktwirtschaft ...

Liest sich also zunächst ganz prächtig, wie der AWV durch seinen Präsidenten und dessen Hauptgeschäftsführer soziales Denken und Handeln der Unternehmen in Wilhelmshaven und Friesland herausstellt. Wenn man jedoch z.B. die seit Jahren in der WZ von Herrn Bauermeister geschriebenen Kommentare zur Sozial- und Wirtschaftspolitik liest, stehen diese doch eher im glatten Widerspruch zu den sozialen Ausführungen in der WZ-Beilage zur 10. Unternehmensgala.

Herr Steinbrecher und Herr Bauermeister sprechen insoweit zudem von vielen Unternehmern, aber eben nicht von allen. Insoweit müssen sie nämlich auch ihren AWV-Vizepräsidenten, Herrn Dr. Stepahn Kolschen, zu den Wenigen [oder sogar Einzigen?] rechnen, welcher sich vermutlich allzugern ein soziales Etikett an sein  WZ-Verlagsleiterjackett heften würde, was er aber nicht kann, weil die Fakten dagegen sprechen und er deshalb in jüngster Zeit verstärkt in der öffentlichen Kritik steht.

Ihm wird vorgeworfen, in der Vergangenheit einen Tarifvertrag nicht erfüllt und damit zusammenhängend das Betriebsverfassungsgesetz möglicherweise missachtet und insoweit einen ehemaligen Mitarbeiter zweimal erwerbslos gemacht zu haben. Zudem habe er als WZ-Verlagsleiter auf die Veröffentlichung eines darauf bezogenen Leserbriefes dahingehend eingewirkt, sodass der Brief nicht in der Wilhelmshavener Zeitung veröffentlicht wurde.
[Siehe dazu auch den Kommentar vom 28.01.2012: Betätigt sich der AWV-Vizepräsident Dr. Stephan Kolschen als WZ-Leserbrief-Zensor? oder erwerbslosenredaktion.de]

Insoweit hatte sich auch der AWV-Hauptgeschäftsführer Lutz Bauermeister zu den im Bürgerportal und der Erwerbslosenredaktion beschriebenen Sachverhalten noch nicht geäußert. Wünschenswert wäre es zudem, wenn auch der Präsident des AWV, Herr Martin Steinbrecher, zu den Vorgängen mal öffentlich Stellung beziehen würde.

Völlig unerwartet jedenfalls meldete sich in der Sache der Wilhelmshavener OB-Kandidat aus 2011, Heinz-Peter Tjaden, mit einem Bericht >Zensur findet statt - und zwar nicht nur in Schulzeugnissen< zu Wort.
[Hier nachzulesen]

Zu den Ausführungen Heinz-Peter Tjadens wäre zunächst zu sagen, dass das Unternehmen des Herrn Dr. Stephan Kolschen keine Schulzeugnisse ausstellt, sondern Arbeitszeugnisse. Herr Dr. Kolschen hatte damit bereits seine Probleme, als er am 24.09.1997 in einer Kammerverhandlung [1 Ca 1207/96] des Wilhelmshavener Arbeitsgerichts als Beklagter im Beisein seines Anwalts Dr. Imelmann vor dem Richter stand. Inwieweit die durch den Arbeitsrichter in der Verhandlung verbal geäußerte, vernichtende Benotung des offenbar höchst mangelhaft erstellten Arbeitszeugnisses auch wörtlich in einem Urteil[?] Würdigung fand, ist nicht bekannt. 

In einem anderen Verfahren musste das Unternehmen des Herrn Dr. Stephan Kolschen ein Zeugnis komplett neu verfassen, weil ein ehemaliger Mitarbeiter darin quasi zum Hilfsarbeiter abgestempelt und jenem andererseits ein digitales Wissen bescheinigt worden war, wozu das Unternehmen des Herrn Dr. Kolschen gemäß eines Tarifvertrages verpflichtet gewesen wäre, dem Mitarbeiter ein derartiges Wissen tatsächlich aber nie vermittelt wurde. Das Unternehmen Herrn Dr. Stephan Kolschens befleißigte sich erst durch Anwaltsdruck, das betreffende Arbeitszeugnis eiligst neu abzufassen, da die Sache sonst vor dem Arbeitsgerichts verhandelt worden wäre.

Darüber hinaus interessiert Herrn Dr. Kolschen offenbar weder als WZ-Verlagsleiter noch in seiner Eigenschaft als AWV-Vizepräsident, was aus den Menschen wird, die durch ihn bzw. sein Unternehmen erwerbslos und mit inhaltlich falschen Zeugnissen abgefertigt werden.

Wo also bleibt die vom Allgemeinen Wirtschaftsverband Wilhelmshaven / Friesland e.V. beschriebene soziale Marktwirtschaft? Oder sind das nur hohle Phrasen? Der AWV beschrieb ja bezüglich der 10. Unternehmergala, dass es für viele Unternehmer nämlich selbstverständlich sei, das Mitwirken in der Gesellschaft, das Kümmern um die Schwachen und das Helfen in der Not – auch das sei Ausdruck einer sozialen Marktwirtschaft ...

Wenn es der AWV damit ernst meint, dann müsste er seinen Vizepräsidenten sofort zu einer Stellungnahme veranlassen und auch die bisherigen öffentlichen Kommentare seines Hauptgeschäftsführers mal ordentlich überprüfen ...



Hans-Günter Osterkamp
erwerbslosenredaktion.de

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