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Grundschule als Werbeträger missbraucht
27|02|2010



Die Grundschule Rheinstraße nach ihrem Umbau zum Grundschulzentrum.

Eigentlich schicken Eltern ihre Kinder in die Schule, um Rechnen, Lesen und Schreiben zu lernen. Dabei können sich die Eltern sicher sein, das qualifizierte Pädagogen im Staatsdienst über ihre Zöglinge wachen.

Soziales Verhalten soll ebenso gefördert werden, wie die Lust am Lernen. Gleichzeitig ist es die Aufgabe der Schulen, unsere Kinder vor schädlichen äußerlichen Einflüssen zu schützen.

In Wilhelmshaven hat aber ein Unternehmen die Schüler als potentielle Kunden für sich entdeckt und versucht mehr und mehr in die Schulen einzusickern – die Sparkasse! Bereits durch ein gut beworbenes Börsenspiel sollen die Kunden von morgen an die Sparkasse gewöhnt und gebunden werden. Als Spiel verpackt werden unsere Kinder [für die Sparkasse rechtzeitig!] an den Casino-Kapitalismus herangeführt.

Doch jetzt hat die Werbeoffensive der Sparkasse Wilhelmshaven eine neue Dimension angenommen. Wie der heutigen WZ zu entnehmen ist, schickte die Sparkasse Benimmtrainer in die Grundschule Rheinstraße.

Nicht die vorhandenen Pädagogen erfüllen also die ihnen zugewiesenen Aufgaben, sondern Mitarbeiter der Bank! Was Pädagogen nicht leisten, sollen Bankangestellte übernehmen und dürfen hierfür zeitgleich für ihre Produkte werben, ohne das die Eltern hierauf Einfluss hätten.


Will ein Unternehmen eine Spende an die Stadt richten, muss hierfür der Rat der Stadt zustimmen. Will ein Unternehmen in den Schulen werben, so wird das einfach gemacht. Die Kinder werden den Verkaufsstrategen und Werbefachleuten schutzlos ausgeliefert. Keine Instanz prüft, niemand erhebt sein Wort.

Es ist peinlich, unverantwortlich und völlig unpädagogisch, die Sparkasse und andere Unternehmen auf unsere Kinder in den Schulen los zu lassen. Kinder werden rund um die Uhr mit Werbung bombardiert. Im Fernsehen, im Radio, in den Zeitungen, an den Häuserwänden, ja selbst in Kinder- und Jugendzeitschriften beherrscht Werbung unseren Nachwuchs. Bisher war die Schule ein beschützter Ort, an dem sich die Kinder auf das konzentrieren sollten, für das sie zur Schule gehen – das Lernen!

Heute scheint die Schule ein Ort zu sein, an dem sich Firmen ihre Kundschaft von morgen rekrutieren dürfen. Die Lehre aus den miserablen PISA-Studien scheint zu sein, dass mehr Werbung unsere Kinder schlauer macht!?

Lehrer, Eltern und Politik sollten diesem dunklen Spiel ein schnelles Ende bereiten und die Sparkasse, wie alle weiteren Unternehmen, aus unseren Schulen jagen!

Finger weg von unseren Kindern!



Tim Sommer

Quelle:
www.timsommer.de

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