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JadeWeserPort: Startschuss für Bahnanbindung - Güterverkehr eingeschränkt - Bode sieht keine Probleme
29|04|2011



Immer noch hält sich das Gerücht, dass der im Bau befindliche Containerhafen zweigleisig an das Schienennetz der Deutschen Bundesbahn angebunden wird - wie man sieht eine glatte Lüge.

Wieder einmal eine der bekannten Meilensteinmeldungen zum JadeWeserPort.

Von Beginn an war der JadeWeserPort ein Desaster. Zuerst schwindelten die politisch Verantwortlichen den Bürgern dieses unsinnige Projekt schön. Erfanden die dringende Notwendigkeit, erhebliche Einnahmen für Land und Stadt und natürlich tausende Arbeitsplätze für die Region.

Alle Behörden, Planer und Gutachter behaupteten beim Erörterungstermin im Jahr 2004, dass die bestehende Bahnanbindung zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg ohne jede Änderung alle Schienenverkehre aufnehmen kann. Lediglich müsste zwischen JWP und Ölweiche ein Stück Gleis neu bebaut werden und das Industriestammgleis signaltechnische aufgerüstet werden.

Der zweigleisige Ausbau, die Elektrifizierung, die Bahnumgehung Sande, die Lärmschutzmaßnahmen, all das war angeblich gar nicht erforderlich.

Mit dieser Lüge wollte die Landesregierung als Vorhabensträger verhindern, dass ihr Leuchtturmprojekt JadeWeserPort zu einem nicht genehmigungsfähigen Projekt wird. Zudem wollte man verhindern, dass die Bürger im Bereich der Bahnstrecke ihre Rechte wahrnehmen können.

Die niedersächsische Landesregierung, und hier alle Parteien, haben gewusst, dass sie einen JadeWeserPort ohne Schienenanbindung bauen werden.

Heute sollten die Landesvertreter nicht darüber jaulen, dass die Bahnstrecke nicht zum geplanten, und längst noch nicht definitiven Inbetriebnahmetermin des JadeWeserPort fertig sein wird.

Sie sollten heute die Verantwortung für ihre Bahnlügen übernehmen und von ihren Ämtern zurücktreten.

Die Fehlplanung JadeWeserPort kann niemand mehr aus der Welt schaffen. Diejenigen aber, die im Wissen um die Tatsachen die lange Kette der Fehlentscheidungen zu verantworten haben, müssten schnell aus der politischen Welt verschwinden.

Das aber werden wir in unserem schönen Land wohl nicht erleben. Weder bei den Landes- und Kommunalpolitkern, noch bei den hochdotierten Chefplanern.

Wenn ich dann in diesem Bericht lesen muss, dass SPD-Landeschef Olaf Lies durch das Bahnproblem die Wirtschaftlichkeit des Hafens in Gefahr sieht, stellt sich die Frage, warum seine SPD das nicht schon bei den Planungen zum JWP gewusst haben will?

Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Jörg Bode [FDP] will allerdings keine logistischen Probleme sehen. Er sagt doch tatsächlich, dass die Container schließlich auch über die Binnenschifffahrt abtransportiert werden können.

Vielleicht sollte dieser Verkehrsminister doch einmal nach Wilhelmshaven kommen und uns allen den Binnenwasserstraßenanschluss Wilhelmshavens zeigen. Den gibt es nicht, Herr Bode. Und der im geheimen geplante Kanal durch Butjardingen soll doch wohl nicht schon heute bekannt werden. Auch diese Hinterlandanbindung wurde aus dem JWP-Plan gestrichen, obwohl alle Hafenfachleute sagen, dass ein Containerhafen ohne Binnenwasserstraßenanschluss nicht funktionieren wird.

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Joachim Tjaden


Links:
05|11|2010: Wenn Lärm unerträglich wird [Video]
28|04|2011: JadeWeserPort: Güterverkehr wird durch Bauarbeiten eingeschränkt

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