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Sigmar Gabriel aus astrologischer Sicht
18|05|2016



Fast wie bei der Kultsendung aus vergangenen Tagen: " SPD-Klimbim: ... und dann mach' ich mir 'n Schlitz ins Kleid ... und geh' nach Haus ..."

Sigmar Gabriel musste für eine Woche alle Termine und eine Auslandsreise [Iran] absagen, weil er unter einer Gürtelrose im Gesicht leidet.

Gleichzeitig vermeldet der neue Deutschland-Trend weitere Umfrageverluste der SPD, die jetzt unter die 20% rutscht, wäre heute Bundestagswahl. Insbesondere an der SPD-Basis werden immer wieder Rufe laut, Gabriel möchte vom Vorsitz der SPD zurücktreten.

Auswechseln nach Mißerfolgen: Fehlanzeige

Beim Fußball gibt es noch einen direkten Zusammenhang zwischen Erfolg der Mannschaft in der Tabelle und der Personenfrage, wer Trainer dieser Mannschaft ist. In der Wirtschaft ebenso, zumindest bei Aktiengesellschaften bzw. in allen Unternehmen, in der der jeweilige Geschäftsführer nicht gleichzeitig Eigentümer ist.

Bei den politischen Parteien galt das auch lange Zeit so, bei deutlichen Mißerfolgen einer Partei treten die Vorsitzenden dieser Partei in der Regel zurück, um "einem Neuanfang Platz zu machen" oder wie immer auch das dann nach außen formuliert wird.

Nicht so in der SPD, seitdem Gerhard Schröder das höchste Amt im Staat freiwillig vor Ablauf der Legislaturperiode herschenkte [offzielle Begründung damals: bei der Landtagswahl in NRW habe die SPD ihre Mehrheit verloren], um auf den finanziell lukrativeren Posten bei der Gazprom in die Wirtschaft zu wechseln.

Das heißt: von 1998 – 2005 hatte die SPD eine "starke" Führung, die sich über alle innerparteilichen Fragezeichen und Widerstände hinwegsetzte, nur um eine "Arbeitsmarktreform" durchzusetzen, die sich zum Nachteil von sämtlichen Arbeitnehmern auswirkte, der eigentlichen Klientel der SPD. Dann warf der Haudrauf ["Basta-Politik" innerparteilich] plötzlich das Handtuch, ging in die Privatwirtschaft [ein Bundeskanzler!!] und hinterließ eine führerlose Partei. Bei sämtlichen Wahlen, die dann folgten, mußte die SPD starke Verluste hinnehmen, die Mitgliederzahl halbierte sich ungefähr, die Wählerstimmen inzwischen auch. Ursache: die "Agenda 2010" [u.a. Hartz IV].

Soweit die "äußeren Daten".

Ungewohnt aus der Sicht der meisten politischen Beobachter ist ein Blick auf Karrieren und Inhalte eines Politikers aus astrologischer Sicht, d.h. mittels einer Analyse des sogenannten Geburtshoroskops plus Auswirkung aktueller Gestirnsstände. Es gibt gar nicht so wenige Politiker, die Astrologen zu ihrer eigenen Beratung aufsuchen. Angela Merkel soll dazugehören. Nichtsdestoweniger wird die Astrologie in der Öffentlichkeit gerne immer noch als "Aberglaube" oder "Spinnerei", oder "Einbildung" abqualifiziert, meistens ohne selbst auch nur einen Fünkchen Ahnung davon zu haben. Manche Menschen lieben es, ständig über ihnen selbst unbekannte Sachverhalte und auch Personen "zu urteilen", psychologisch ganz einfach dadurch zu erklären, daß man sich dann selber als jemand fühlt, der "oben" ist, denn nur wer "oben" ist, kann ja "Urteile" aussprechen. Der Playboy und Milliardär Gunter Sachs hat in den 90er Jahren deshalb eine wissenschaftliche Untersuchung beim statistischen Landesamt in München in Auftrag gegeben [wo ausschließlich Statistiker, also Mathematiker, beschäftigt sind] und die Ergebnisse in seinem Buch "Die Akte Astrologie" veröffentlicht. Er könnte nachweisen, daß es einen statistisch relevanten Zusammenhang gibt, z.B. von Sternzeichen und der Häufigkeit von Autounfällen. Danach sind "Fische" und "Widder" die häufigsten Unfallverursacher – statistisch gesehen. Das erlaubt freilich niemals den Umkehrschluß, weil jemand Fisch oder Widder ist, ist er automatisch ein Verkehrsgefährder! Es geht hier nur erst einmal rein um die mathematische Nachweisbarkeit überhaupt eines Zusammenhangs.

Der professionelle Astrologe kann noch sehr viel differenzierter arbeiten als die Datenbasis der Untersuchung von Gunter Sachs. Dort wurde nämlich nur der Planetenstand der Sonne im Horoskop einer Person zugrunde gelegt, also des Zentralgestirns unseres Sonnensystems. In einem professionellen Horoskop wird aber zusätzlich der Gestirnsstand jedes einzelnen "Bewohners" unseres Sonnensystems, also sämtliche Planeten und auch der Mond, mit interpretiert, außerdem spielt noch die jeweilige Drehung der Erde um ihre eigene Achse eine Rolle [sogenanntes "Häusersystem"].

Zum Horoskop Sigmar Gabriels:

geboren am 12. September 1959 in Goslar um 10 Minuten vor Mitternacht. Wer möchte, kann sich die Horoskopzeichnung selbst anschauen, z.B. in der Datenbank von astro.com, einer seriösen Seite, [kostenlos und ohne Registrierung], einfach anklicken [öffentlicher Bereich der Astro-Seite]:


Vorbemerkung zur Technik der Horoskopinterpretation:

Mittels der Planetenverteilung in Tierkreiszeichen und Häusern kann der Geübte anhand der Horoskopzeichnung sofort erkennen, wie z.B. Denken [Merkur], Fühlen [Mond], Herangehensweise an Beziehungen [Venus], nicht nur zum Partner, die Reaktionsart und Handeln [Mars], das Verhältnis zu Grenzen und Struktur bei einem Einzelnen [Saturn] usw., gefärbt oder geprägt sind. Gleichzeitig kann man an der sogenannten „Häuserstellung“ erkennen, in welche Lebensgebiete oder Bereiche der Gesellschaft es einen Menschen so grundsätzlich zieht, also z.B. ob jemand mehr häuslich oder mehr öffentlich orientiert ist. Bei jedem Menschen bildet sich da ein von anderen Menschen komplett unterschiedlicher "Mix" an "Zutaten", mit denen man auf die Welt gekommen ist. WIE jemand diese Zutaten persönlich für sich nutzt oder nicht nutzt, ob ein Mensch einen guten Charakter hat oder nicht, etc., kann man niemals aus einem Horoskop herauslesen, sondern nur durch Beobachtung dieser Person in der Realität feststellen. Die Kombination aber von "Anlage" [im Horoskop] und tatsächlichem Leben des Horoskopeigners ist ein machtvolles und sehr aussagekräftiges Analyseinstrument. Von der Erfahrung und auch von der ethischen Einstellung desjenigen, der ein Horoskop interpretiert, hängt es ab, ob bei einer solchen Analyse etwas für alle Beteiligten "Gutes" und Nützliches herauskommt, oder ob sich eine Person z.B. fehlinterpretiert oder ungerecht betrachtet sieht.

Nun zu Sigmar Gabriels Horoskop [Geburtsbild]:

Markant sind bei ihm der Aszendent Krebs und die Position von vier [von 11] Horoskopfaktoren im sogenannten 4. Haus, was das Haus der Familie, der emotionalen Geborgenheit und der Psychologie, also der Erforschung des eigenen Unbewußten ist.

Gabriel ist ein Familienmensch

Übersetzt für einen Laien heißt das: Sigmar Gabriel dürfte mit Leidenschaft ein Familienmensch sein. Soweit er sich aktiv in einer politischen Partei betätigen möchte, dürfte für ihn vorrangig das Gefühl dazuzugehören, mit den anderen mitzufühlen und gemeinsame Gefühle zu haben, bedeutsam sein. Wenn er mal aufbraust, wäre es günstig, hinterher zu analysieren [Jungfrau], was da jetzt gerade geschehen ist [Psychologie].

Ist Gabriel auch ein "Alpha-Tier"?

Jetzt ist Sigmar Gabriel nicht nur einfaches Parteimitglied oder Vorsitzender eines Ortsvereins, sondern ist Parteivorsitzender der Gesamtpartei und sogar Wirtschaftsminister und Vizekanzler. Diese Positionen sind öffentliche Ämter, die sich von Parteiarbeit an der Basis strukturell unterscheiden. In einem Horoskop gibt es dafür auch genaue Zuordnungen. Das ist für staatliche Angelegenheiten das sogenannte 10. Haus. Soweit es sich um Mitarbeit in gesellschaftlich relevanten Verbänden oder Teilnahme an der öffentlichen Kultur handelt, sind auch das 8. und das 9. Haus sowie das 11. Haus relevant. Alle diese "öffentlichen" Häuser sind bei Sigmar Gabriel allerdings "unbesetzt", d.h. von keinem Planeten besonders betont = spezifisch nutzbar.

Zwischen den Häusern und den Tierkreiszeichen gibt es noch Entsprechungen. Dem 10. Haus würde jetzt das Tierkreiszeichen Steinbock entsprechen. In diesem Zeichen befindet sich bei Sigmar Gabriel immerhin der Mond und der Saturn. Das ist in der Gesamtschau aber zu dünn für ein öffentliches Amt. Mit dem Mond "wünscht" man sich etwas, das heißt, bei Gabriel könnte durchaus die Sehnsucht vorhanden sein, Verantwortung zu übernehmen. Für die Verwirklichung von Wünschen ist in einem Horoskop dann aber die Sonne zuständig, die ist bei Gabriel im 4. Haus, dem Haus der Familie und des Privaten, aber nicht im Staat und in der Gesellschaft. Sein Saturn im Steinbock steht im 6. Haus, das kann ihn zu einem fleißigen Arbeiter machen, begünstigt noch mit Jungfrau-Sternzeichen [Sonne]. Die Rolle wäre dann aber mehr in der Funktion eines Zuarbeiters als eines Leiters und Anführers. In einer Angestelltenposition könnte er z.B. gut Kollegen anleiten und anlernen.

Ich würde als Resümée die Frage aufwerfen, ob es für Sigmar Gabriel wirklich auf Dauer gut und erfüllend ist, so sehr an der Spitze eines öffentlichen Amtes zu stehen und selber Leitlinien vorzugeben, an die sich alle anderen dann halten sollen, wie z.B. bei der Frage von TTIP, wo er versucht, seiner Partei eine bestimmte Lösung, man kann schon fast sagen, gegen ihren erklärten Willen aufzuzwingen. Mir geht es jetzt hier nicht um die Frage, ob TTIP für die Deutschen gut oder schlecht ist, sondern um die Frage, ob es dem Menschen Sigmar Gabriel gut tut, sich bei solchen Themen, die so weittragende Konsequenzen für unser Gemeinwesen haben, selbst inhaltliche Vorgaben oder Vorentscheidungen zu treffen. Das ist eigentlich eine Nummer zu groß für ihn und führt eher zu psychischem Streß als Erfüllung im Beruf. Von Gürtelrosen sagt man, daß sie insbesondere bei seelischem Streß ausgelöst würden. Vielleicht steckt Sigmar Gabriel gerade in einer Zwickmühle: jahrelang hat er Erwartungen geweckt, er würde irgendwann für das Kanzleramt streben. Jetzt, wo die Kandidatenkür langsam näher rückt, spürt er vielleicht, daß diese Idee mit dem Kanzleramt nur so lange interessant ist, solange sie nicht Wirklichkeit werden kann. Vielleicht hat Sigmar Gabriel gerade "Angst", vor dem Hintergrund der jahrelang gepflegten Erwartungen bei einer Absage jetzt "sein Gesicht zu verlieren"?

Aber diese Frage muß Sigmar Gabriel ganz für sich beantworten, außerdem alle Personen innerhalb der SPD, die sich für die Zukunft dieser Partei verantwortlich fühlen. Die letzten beiden Kanzlerkandidaten Steinmeier und Steinbrück wirkten jedenfalls vorgeschoben, als Kandidaten ohne Chance [und ohne Lust], um Sigmar für die Zukunft diese Position freizuhalten und ihn nicht vorher "zu verbrauchen". Jetzt wirkt diese Strategie allerdings aussichtslos, da die SPD weit entfernt davon ist, auch nur einen Hauch einer Chance zu haben, zur stärksten Fraktion im Deutschen Bundestag zu werden.  Wenn Sigmar Gabriel wirklich unbedingt wollte, könnte er sich seit der letzten Bundestagswahl mit den Stimmen der Linkspartei jeden Sitzungstag [auch heute noch] durch ein konstruktives Mißtrauensvotum sofort zum Bundeskanzler wählen lassen. Aber anscheinend ist das gar nicht sein oberstes Ziel. Die Rolle des Zuarbeiters für Angela Merkel scheint ihm wesentlich mehr zu behagen, als an deren Stelle selbst zu sitzen, mit der gesamten Verantwortung für das deutsche Volk. Als Kanzler könnte Gabriel selbst die Leitlinien der Politik bestimmen, statt jetzt schon seit zweieinhalb Jahren um Minimalziele wie Mindestlohn oder Rente mit 63, die ihm Schäuble gerade wieder aus der Hand nimmt, der jetzt eine Rente mit erst 70 will, zu betteln.

Moderator gerne, aber auch Anführer [Leitwolf]?

Solange sich Sigmar Gabriel auf die Rolle eines Moderators zwischen unterschiedlichen Parteien oder Teilen seiner Partei beschränkte, wäre das von seinem Horoskop her vertretbar [Mars in der Waage, dem Zeichen der Diplomatie]. Führungspositionen mit inhaltlicher Richtlinienkompetenz scheinen ihn nicht wirklich zu "thrillen" [Adrenalin auszuschütten].

Was ist in der Partei SPD los, daß sie seit mehreren Bundestagswahlen keine Führer mehr mit dem Willen zur Macht [dem Wesen von Politik!] hervorbringt?

Der "Grundwerte"-Kongreß, den Sigmar Gabriel vor einer Woche einberufen und abgehalten hat, erweckt nur den Anschein einer Kurskorrektur, wenn es nämlich nur rhetorisch, aber nicht inhaltlich um "Grundwerte" geht. Erhellend dazu das Interview von Christoph Butterwege in "deutschlandradio kultur":
"Die SPD ist dem neoliberalen Zeitgeist hinterhergerannt ..."

Sich lediglich solidarisch zu "fühlen" mit Mitgliedern der Elite [z.B. ist Gabriel Mitglied der amerikanischen Lobbyistenvereinigung "Atlantikbrücke e.V.", wo man sich fragt, wie kommt der denn dazu, als Lokalmatador aus Goslar?] und mit "Leistungsträgern" der Gesellschaft, aber nicht mit den Schwachen und aus der harten Konkurrenzgesellschaft Herausgefallenen, ist nicht solidarisch sein, sondern ein Sich-selbst-was-Vormachen, das dem "S" im Parteikürzel nicht gerecht wird, sondern es verhöhnt.

Heidi Berg


Kommentare

Peter Debring | Wilhelmshaven
Beim ersten Überfliegen der Zeilen von Heidi Berg dachte ich,eine Persiflage zu lesen, dann erkannte ich,dass der Artikel offensichtlich ernst gemeint war. Nun denn, schon bei Wallenstein hat's mit dem Seni nicht funktioniert,obwohl in Ostfriesland immerhin die Spökenkiekerei noch immer in einigen unentdeckten Dörfern gepflegt werden soll.
Aber: Sollten nicht die Politiker in Wilhelmshaven einfach der Heidi ihre Geburtsdaten übermitteln? Binnen kurzem hätten wir eine vollständige Analyse ihrer Fähigkeiten und Eigenschaften, mag dies auch für den einen oder anderen deprimierend sein. Und das bürger portal hat dann für den einen oder anderen Verständnis ("Er kann's nicht besser, steht schon bei Heidi").
Vielleicht müssen Sie aber auch Ihren blog schließen, weil wir dann schon alles vorher wissen.
Sicher ist jedenfalls: ich weiß wohl nicht, wie wissenschaftliche Astrologie geht, und werde in dieser Unwissenheit irgendwann die Erde verlassen in der Gewissheit, dass die politische Szene Wilhelmshavens immer wieder Überraschungen bringt, mit denen wirklich niemand rechnen konnte.


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