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Unglaublich, aber wahr ...
02|09|2016



Eigentlich besticht Bensersiel durch seine Idylle, weniger wegen seiner Außenwirkung durch die Handlungen seiner Politprominenz.

... der größte "Schwarzbau" Europas.

Als mir am Morgen die Übertitelung: "Illegale Strasse vertreibt seltene Vögel" ins Auge fiel, war mein erster Gedanke, dass da ein beschäftigungsunterforderter Journalist wohl mit allen Mitteln versuchen würde sein Sommerloch zu füllen oder eine ereignisarme Sauregurkenzeit zu überbrücken.

Beim einlesen in die Geschichte fühlte ich mich aber zusehends in die Neuauflage der Stadt Schilda oder besser gesagt in das innere Geschehen eines Tollhauses versetzt.

Seit über eineinhalb Jahrzehnten haben von den Bürgern gewählte Rats- bzw. Kreistagsparlamentarier und angestellte oder beamtete Staatsdiener in Esens und  Bensersiel im ostfriesischen Landkreis Wittmund permanent UND bewußt Europäische-, Bundes- und niedersächsische Landesgesetze und Vorschriften ignoriert und unterlaufen. Sie haben OHNE gesetzlichen Rückhalt Grundeigentum enteignet und Naturparadiese zerstört. Sie gingen - und gehen noch - sogar soweit, Entscheidungen der höchsten Gerichte auf Dauer zu ignorieren.

Durch das bewusste und absichtliche Fehlverhalten, der gewählten bzw. bestallten Amtsinhaber ausgelöst, rollt letztendlich eine ungeheure Kostenlawine auf Stadt und Kreis zu. 9 Millionen Euro Baukosten lasten schon seit der Freigabe der illegalen Strasse auf dem Stadtsäckel - 5 Millonen Euro zurückzuerstattende Fördergelder aus überregionalen Töpfen dürften dazukommen - wobei die Kosten für den Rückbau und die Landschaftswiederherstellung, sowie die Entschädigung für die betroffenen Landeigentümer, die ein Vielfaches der Summe ausmachen dürften, darin noch gar nicht enthalten sind.

Fast lapidar wird dann im Kasten am Ende des Berichtes erwähnt, dass es dem Steuerzahler wohl teuer zu stehen kommen wird, das Ganze.

Ich habe mich angesichts dieser Nachsatzes spontan gefragt: "Wieso Stadtkasse, wieso Steuerzahler?"

Soll es etwa heissen, dass, wer in Deutschland Ratsherr oder Mitarbeiter einer Gebietskörperschaft ist, in bestimmten Funktionen und Ämtern die Narrenfreiheit die oberste Prämisse ist und diese die bewusst, also vorsätzlich gesetzwidrig agierenden Amtsinhaber, vor jeder Haftung und Strafverfolgung schützt?

Wenn es so ist, dann kann ich nur jedem Bürger empfehlen eine dieser Funktionen anzustreben. Das wäre dann doch wirklich für alle ein Schlaraffenland.

Ewald Eden


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