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Kommentar zu Gisela Gerdes: „Hexenjagd“
06|01|2012



Auch die SPD hat sogenannte "Leichen im Keller" und scheint wenig interessiert an einer tiefergreifenden Recherche in Sachen Wulff, die noch andere Gesichtspunkte aufwerfen könnte. Hier "kneift" auch das neue investigative Boulevard-Presse-Organ.

Eine Frage ist noch nicht gestellt worden: Für was opfert die konservative Presse ausgerechnet eine ihrer Galleonsfiguren?

Die ganze Kampagne findet nicht im Auftrag der Wahrheit statt, sondern im Auftrag der Vertuschung:
Mit der Schmierenkomödie um Wulff findet nur zu einem einzigen Zweck statt: Vertuschung eines viel größeren Skandals, nämlich der Enteignung der Deutschen im Namen der angeblichen „Rettung des Euro“.

Um einen schwachen Euro zu retten, werden Spekulanten gerettet und Banken gefüttert ohne Gegenleistung und Bedingung und gleichzeitig unsere Zukunft durch massive Verschuldung der öffentlichen Haushalte verbaut. Schulden, die gemacht werden, um Banken zu retten, die daran verdienen, unserem Staat Geld zu leihen.

Dabei müßte ein schwacher Euro den Deutschen doch gefallen? Ständig wurde doch davon gesprochen, daß nur ein schwacher Euro die deutsche Exportwirtschaft stützen kann, weil diese doch sonst ihre Produkte im Ausland nicht los werden würde. Warum versucht man ihn dann aber mit Steuergelder wieder zu entschwächen, also zu stärken? Für wen? Was steckt wirklich dahinter hinter dem inzwischen billionenschweren Rettungsschirm?  Und warum sagt das niemand? Warum fragt niemand nicht einmal?

Diese Zusammenhänge aufzudecken und dem Volk und auch den Abgeordneten publik zu machen, wäre Aufgabe der Journalisten. Dafür sind sie ausgebildet und werden sie gut bezahlt. Seit der Pleite der HRE-Bank schweigt der gesamte deutsche Journalismus und auch noch dazu die Opposition im Bundestag zu den ganzen Vorgängen. Es wird NICHTS aufgedeckt. Alle halten sich an den Maulkorb, der ihnen höchstpersönlich im Herbst 2008 von unserer Bundeskanzlerin in ihren Räumen bei einer Tasse Tee und Kaminfeuer verhängt wurde. Höchste Geheimhaltungsstufe. Eine Zeitung nur hat damals wenigstens in einer Randnotiz veröffentlicht, daß dieses Treffen überhaupt statt gefunden hat.

Wenn man vorgestern abend [4.1.12] das durchgeplante Interview zweier sorgfältig ausgewählter Journalisten mit unserem moralischen Vorbild Christian Wulff gesehen hat, dann ist immerhin aufgefallen, daß die beiden Journalisten schon kritisch, klar und deutlich nachgefragt haben bei Herrn Wulff. Über dessen Antworten schreibe ich an dieser Stelle nicht. Das heißt, deutsche Spitzenjournalisten sind intelligenzmäßig durchaus in der Lage, kritisch, klar, aufdeckend zu recherchieren und zu fragen.

Aber warum tun sie dies nicht beim Thema Euro?

Da geht es um mehr als ein paar Prozent Zinsen für eine öffentliche Privatperson. Es geht sogar beim Euro noch um mehr als um die Glaubwürdigkeit unseres Bundespräsidenten. Es geht um unsere Zukunft. Aller unserer Zukunft.

Aber Schweigen im Walde.

Deshalb trifft Frau Gerdes' Urteil hinsichtlich der bildhaften Zeitung zu. Enthüllungsjournalismus bei demokratisch bedeutsamen Themen würde der Presse als „Vierte Gewalt“ gut anstehen. Sie würde dann ihre nach Art. 5 GG hervorgehobene Position wahrhaft rechtfertigen. Wahrhaft. So macht sie sich nur zum Erfüllungsgehilfen für ein groß angelegtes Ablenkungsmanöver.

Heidi Berg

Links:
05|01|2012 Hexenjagd
04|01|2012: Interview mit ARD und ZDF Das gesamte Gespräch mit Christian Wulff


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